Brandelberg (1516 m) |
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Innerwald (740 m) - Brandelbergalm (1225 m) - Brandelberg (1516 m) - Diensthütte (1300 m) - Innerwald (740 m)
Charakter: Leichte Bergwanderung mit Rundweg, etwas Trittsicherheit erforderlich
Anfahrt: Autobahn München - Salzburg, Ausfahrt Frasdorf Richtung Aschau, etwa 7 km nach Aschau rechts nach Innerwald abbiegen, dort auf der Brandelbergstraße bleiben bis zum Wanderparkplatz
Karte: Kompasskarte 10 - Chiemsee Simsee (1:50000)Der Brandelberg befindet sich exakt auf der deutsch-österreichischen Grenze und ist eine Erhebung zwischen dem Spitzstein im Süden und Zinnenberg im Norden. Meist wird er wohl nur auf dem Weg zu dem einen oder anderen höheren Nachbarn mitgenommen, kann aber auch wie hier beschrieben als Ziel auf einem nicht allzu häufig begangenen Rundweg dienen.
Aufstieg: Auf der aktuellen Kompasskarte 10 ist noch die
alte Wegführung eingezeichnet, die jedoch vor Ort mit einem handgeschriebenen
Schild "Weg aufgelassen" gekennzeichnet wurde und im weiteren Verlauf
nicht mehr begehbar ist. Der neue Weg führt oberhalb des Parkplatzes
links neben der Übersichtskarte zunächst auf einer breiten Forststraße
hinauf. Bald erreichen wir eine Abzweigung und wählen den Weg links bergauf,
der nun etwas schmaler wird. Diesem Weg folgen wir etwa eine Stunde immer
durch den Wald und über mehrere kleine Brücken, bis wir schließlich
nach einem Viehgatter den Bergwald verlassen.
In freiem Gelände gelangen wir zehn Minuten später zur Bandelbergalm,
neben der eine rustikale Bank zur Rast mit Blick auf den Geigelstein
einlädt. Nach der Alm wird der Pfad etwas steiniger. Hier ist ein wenig
Trittsicherheit erforderlich, obwohl keine ausgesetzte Stelle passiert werden
muss. Nach knapp zwei Stunden Wanderung stehen wir am Sattel zwischen dem
Spitzstein zur Linken und Brandelberg zur Rechten - auch wenn das Schild nach
rechts nur den Klausenberg (auch Klausen)
ausweist.
Nun trennen uns noch 100 Höhenmeter vom leider noch nicht sichtbaren Gipfel. Wir nehmen den Weg rechts Richtung Klausen, der sich durch ein Stück lichteren Bergwald und Latschen hindurch schlängelt, überwinden einen kurzen felsigen Aufschwung und halten schließlich auf den zierlichen Gipfelfels des Brandelberg zu. Ein wenig unterhalb des Gipfels gabelt sich der Pfad. Auf der rechten Abzweigung schlagen wir uns durch teilweise dichte Latschen immer bergauf und stehen kurz darauf am höchsten Punkt, den ein Grenzstein mit den Buchstaben B (Bayern) und T (Tirol) markiert. Wer groß genug ist oder - wie der Autor - sich auf den Grenzstein stellt, sieht über die Latschen hinweg im Norden zur breiten Gipfelkuppe des Zinnenberg.
Abstieg:
Wir versuchen keine Gipfelüberschreitung, da der dazu einladende Pfad nach wenigen Metern an
einem steilen Felsabruch endet, sondern gehen zurück bis zur Gabelung, wenden uns dort nach
rechts und passieren so den Brandelberg auf dessen Westseite. Am Wegweiser zum Klausen nach Norden
bzw. zurück zum Spitzstein nach Süden wählen wir den dritten, nicht beschilderten Weg nach Osten
und unten, der mit einigen roten Pfeilen auf dem Boden markiert ist. Dieser führt uns
nach der ersten Kehre immer in südlicher Richtung durch Wald, an einer Diensthütte
vorbei und schließlich zurück auf den Aufstiegsweg.
Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten:
unterwegs keine
| Höhe | Gehzeit | Gesamt | Ziel | ||
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740 m | - 1225 m | + 1:30 | 1:30 | Brandelbergalm |
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1225 m | - 1516 m | + 0:45 | 2:15 | Brandelberg |
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1516 m | - 1300 m | + 1:00 | 3:15 | Diensthütte |
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1300 m | - 740 m | + 1:00 | 4:15 | Innerwald |
| Markus Kraus |



770 Höhenmeter