Poppaghia (1076 m) - Bocca a Stazzona (1762 m) - Ninosee (Lac de Nino) (1743
m) - Boca a Reta (1883 m) - Capu a u Tozzu (2007 m)
Charakter: Zum Ninosee anspruchsvolle Wanderung (bei Nässe
oder Schnee eine rutschige Angelegenheit), Weiterweg zum Capu a u Tozzu unschwierig
Anfahrt: Vom Landesinneren von Corte oder Francardo Richtung
Col de Verghio, über Calacuccia bis zum Forsthaus Poppaghia. Von der Westküste
von Porto über Evisa und den Col de Verghio bis Poppaghia (großer Parkplatz
beim Forsthaus)
Literatur: Rother
Wanderführer Korsika
Schon allein der Besuch des Ninosees, einem am GR 20 wunderbar gelegenen Bergsee,
ist mehr als nur lohnend. Auf den Wiesen rund um das Gewässer grasen Pferde,
Weidezäune hingegen findet man nirgendwo. Hinter dem Ninosee erhebt sich
das eindrucksvolle Massiv des Monte Rotondo. Eine Umrundung des Ninosees ist fast
ein Muss und beschert zudem jede Menge Fotomotive. Wer dem GR 20 zur Boca a Reta
am Fuße des Capu a u Tozzu folgt trifft hier auf weidende Ponys und kann
einen Blick auf die Buchten der Westküste und den markanten bei Porto gelegenen
Gebirgsstock des Capu d´Orto werfen.
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Aufstieg: Am Parkplatz bei der Poppaghia halten wir uns
links und folgen den gelben Markierungen. Wir durchwandern einen Kiefernwald
und treffen auf den Colga, einem rauschenden Bach, der uns nun auf unserer
linken Seite begleitet. Nach einiger Zeit überqueren wir einen breiten
Fahrweg und halten uns weiterhin an die gelben Markierungen. Einmal führt
uns der Weg direkt ins Bachbett hinunter und wir folgen nun von Stein zu
Stein springend dem Colga in seinem Lauf weiter. Nach kurzer Zeit steigen
wir wieder vom Bach empor. Der Wald lichtet sich nun allmählich und
nach einer guten Stunde erkennen wir auf der rechten Seite die Barracke
der Bergerie de Colga. |
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Wir befinden uns nun in einem Kessel. An dessen rechten oberen Ende baut
sich der Gipfel des Capu a u Tozzu auf. Der Pfad steilt nun nach und nach
immer mehr an. Über Platten, Schutt und Blöcke steigen wir bergan.
Hin und wieder müssen wir steileren Passagen die Hände zur Hilfe
nehmen, allerdings ohne dass die Wanderung in Kletterei ausartet. Nach gut
zwei Stunden erreichen wir die Bocca a Stazzona und uns bietet sich ein
wahrer Augenöffner: Unter uns liegt umrahmt von mit Bächen durchzogenen
Wiesen der Ninosee. Im Hintergrund erhebt sich die gewaltige Gebirgskette
um den Monte Rotondo. Rund um den See grasen friedlich Pferde und Maultiere. |
Um zum GR 20 zu gelangen steigen wir zum Seeufer hinab und umrunden den
See auf seiner rechten Seite. Nach einiger Zeit treffen wir auf die rot-weißen
Markierungen des GR 20. Hier halten wir uns scharf rechts und steigen über
Serpentinen den Hang empor, der uns bis zum Sattel unterhalb des Capu a
u Tozzu, der Bocca a Reta (Steinmann) bringt. Die restlichen Höhenmeter
zum Gipfel legen wir über wegloses Gelände zurück, sporadisch
findet man hin und wieder scheinbar verwaiste Steinmänner. Man hält
sich am besten zu Beginn möglichst am rechten Rand der grasbewachsenen
Flanke, um weiter oben am Gipfelaufbau in die Mitte zu queren und über
Blöcke bis zum höchsten Punkt (Steinmann) aufzusteigen.
Abstieg: wie Aufstieg
Einkehrmöglichkeit: keine |
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Höhe |
Gehzeit |
Gesamt |
Ziel |
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1076 m |
- 1762 m |
+ 2:15 |
2:15 |
Bocca a Stazzona |
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1762 m |
- 1743 m |
+ 0:05 |
2:20 |
Ninosee (Lac de Nino) |
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1743 m |
- 1883 m |
+ 0:35 |
2:55 |
Bocca a Reta |
 |
1883 m |
- 2007 m |
+ 0:20 |
3:15 |
Capu a u Tozzu |
 |
2007 m |
- 1762 m |
+ 1:00 |
4:15 |
Bocca a Stazzona |
 |
1762 m |
- 1076 m |
+ 1:30 |
5:45 |
Poppaghia |
Didi Hackl  |
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