Biacesa (418 m) - Cima Capi (909 m) - Bivacco Arcioni (858 m) - Chiesa San
Giovanni (858 m) - Biacesa (418 m)
Charakter (über Via Ferrata Fausto Susatti): Wenig schwieriger
Klettersteig (
A/B) mit luftigen
Passagen und ungesicherten Kletterstellen (I), die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
verlangen.
Besondere Ausrüstung: Steinschlaghelm, Klettersteigausrüstung
Dauer des Klettersteigs: 45 Minuten im Aufstieg, 15 Minuten
im Abstieg
Anfahrt: Autobahn von Innsbruck über
Brenner und Bozen bis zur Ausfahrt Trento Centro. Weiter Richtung Lago di Garda.
In Riva del Garda ins Valle di Ledro. In Biacesa entweder kurz nach der Bushaltestelle
auf der rechten Seite parken (nur wenige Parkmöglichkeiten), oder vor der
Bushaltestelle rechts abbiegen und am großen Parkplatz beim Sportplatz
das Auto abstellen.
Karte: Kompasskarte
102 - Lago di Garda, Monte Baldo
Auf die Cima Capi am Westufer des Gardasees führt ein zwar wenig schwieriger,
allerdings auch luftiger und interessanter Klettersteig, der wunderbare Tiefblicke
auf den Gardasee und Riva ermöglicht. Während des Aufstiegs trifft
man auf Stellungen und Relikte des Ersten Weltkriegs. Mit einem Abstieg über
die kleine Kirche San Giovanni lässt sich die Besteigung zu einer interessanten
und abwechslungsreichen Rundtour ausbauen.
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Aufstieg: In Biacesa biegen wir vor der Bushaltestelle
rechts ab. Über den geteerten Fahrweg verlassen wir die Ortschaft
und biegen nach 10 Minuten rechts in den Weg 470 zur Via Ferrata F. Susatti
ein. Zwischen niedrigem Gestrüpp und lichtem Wald queren wir nun
den südlichen Hang der Cima Capi. Mit dem Valica dei Bech passieren
wir nach einer knappen halben Stunde eine wenig ausgeprägte Passhöhe.
Nun führt uns der Pfad wieder einige Meter bergab. Wir wandern an
einer in Felsen geschlagene Stellung des Ersten Weltkriegs vorbei und
erreichen nun offenes Gelände. Hier genießen wir einen unverstellten
Blick auf den Gardasee und den Monte Baldo. Im Anschluss steilt der Pfad
immer mehr an und wir gewinnen zügig an Höhe. |
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Nach einer Kletterstelle (I), an der Trittstifte das Weiterkommen erleichtern,
erreichen wir über steiles Gehgelände und 1 1/4 Stunden nach
Aufbruch in Biacesa den Einstieg zum Sentiero Fausto Susatti. Der Auftakt
wird von einem luftigen und plattigen Anstieg geprägt, der schöne
Ausblicke ins Ledrotal und auf den Gardasee ermöglicht. Nach einem
weiteren steilen Anstieg erreichen wir eine glatten und schmalen Gratverlauf.
Nach etwas Blockkletterei und einer Querung folgt mit einem steilen Aufschwung
an plattigem Fels die wahrscheinlich würzigste Passage des Steigs.
Nach einem Kamin folgt eine ungesicherte Kletterei (I), an der nocheinmal
kräftig hingelangt werden darf. Nach kurzem und flachem Gehgelände
stoßen wir auf eine finale seilversicherte Stelle, die uns letztendlich
zum Gipfel geleitet. |
Abstieg: Nachdem wir ausgiebig die Tiefblicke auf den
Gardasee und auf Riva genossen haben, überschreiten wir den Gipfel
und folgen dem Pfad in westlicher Richtung. Wir passieren einen Hubschrauberlandeplatz
und erreichen weitere Kriegsstellungen. Hier biegen wir links ab und gelangen
zum zweiten und kürzeren Teil des Klettersteigs. Plattige Wände
werden nun mithilfe einiger Steighilfen gequert. Nach einem kurzen Gegenanstieg
und einer weiteren Querung erreichen wir das Ende des Klettersteigs. Vorbei
am Bivacco Arcioni wandern wir zur kleinen Kiche San Giovanni, von der
wir über einen breiten und komfortablen Weg zurück nach Biacesa
und zu unserem Ausgangspunkt wandern.
Einkehrmöglichkeit: im Bivacco Arcioni (858 m) lassen
sich per Selbstbedienung und gewissenhafter Bezahlung Getränke erwerben.
An schönen Sommerwochenenden ist die Hütte bewirtschaftet. |
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Höhe |
Gehzeit |
Gesamt |
Ziel |
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418 m |
- 909 m |
+ 2:00 |
2:00 |
Cima Capi |
 |
909 m |
- 858 m |
+ 0:40 |
2:40 |
Bivacco Arcioni |
 |
858 m |
- 858 m |
+ 0:10 |
2:50 |
Chiesa San Giovanni |
 |
858 m |
- 418 m |
+ 0:50 |
3:30 |
Biacesa |
Didi Hackl  |
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