Mangfallgebirge

Farrenpoint (1273 m)

Farrenpoint
Aufstieg 2:45 h Abstieg 1:30 h
1
720 Höhenmeter
Tourbeschreibung Druckversion
Bilder (45) Gipfelbuch (2)
Karte GPS-Track

Brannenburg (680 m) - Huberalm (1260 m) - Farrenpoint (1273 m) - Mitterberg (1214 m) - Schuhbräualm (1139 m) - Schlipfgrubalm (854 m) - Brannenburg (680 m)

Charakter: Leichte Bergwanderung. Der beschriebene Anstiegsweg zum Farrenpoint kann bei Nässe sehr batzig sein.

Anfahrt: Autobahn München - Innsbruck bis zur, Ausfahrt Brannenburg. Nach Brannenburg hinein fahren und im Ort rechts in die Mühlenstraße Richtung Bad Aibling, im Anschluss links in die Schrofenstraße abbiegen. Nun vorbei am ver.di-Ausbildungszentrum über die Bergstraße bis zum Wanderparkplatz am Ende der Fahrmöglichkeit hinauf fahren.

Karte: Kompasskarte 8 - Tegernsee, Schliersee, Wendelstein (1:50 000)

Der Farrenpoint ist ein gutmütiger grüner Hügel nördlich des Wendelsteins. Obwohl er von seinen Nachbarn deutlich überragt wird, wird der Wanderer am Farrenpoint von einer schönen Aussicht erwartet. Durch seine geringe Höhe ist dieser Voralpengipfel schon früh im Jahr machbar. Hängt man den Mitterberg noch mit dran, lässt sich diese kleine Exkursion zu einer schönen Rundtour erweitern. Auf der beschriebenen Route warten gleich drei Einkehrmöglichkeiten. Die letzte in dieser Runde, die Schlipfgrubalm, hat sogar fast das ganze Jahr über geöffnet.

Aufstieg zum Farrenpoint: Wir spazieren zum Schilderwald am Wanderparkplatz und biegen hier rechts ab in die Sulzbergstraße. Nach wenigen Schritten verlassen wir die Teerstraße nach links und wählen somit den Waldweg Richtung Sulzberg. Nun folgen wir dem kleinen Pfad, der sich am Waldrand und oberhalb von Almwiesen entlang schlängelt. Schließlich führt uns der Weg in den Bergwald hinein. Nach 15 Minuten Gehzeit gelangen wir im Wald an eine Verzweigung. Hier biegen wir scharf links ab Richtung Sulzberg (grüner Wegweiser). In der Folgezeit orientieren wir uns am Wanderweg 0.

Die Steigung des Waldwegs nimmt nach der Verzweigung nun etwas zu. Nach einem Rechtsknick können wir den breiten Weg schon bald nach links verlassen (orange Punkte) und diesen über einen schmalen und mit Stufen ausgebauten Pfad abkürzen. Sobald wir wieder auf den breiten Weg treffen, wenden wir uns nach links. Der Waldweg führt nun flach dahin und schließlich aus dem Wald heraus. Nach dem Wald wandern wir im freien Almgelände über unseren Forstweg leicht abwärts. Der Weg leitet uns oberhalb der Schlipfgrubalm vorbei und in einem Linksbogen gelangen wir zu einer beschilderten Verzweigung.

An der Verzweigung wandern wir weiter geradeaus in Richtung Farrenpoint (beschildert). Immer noch im leichten Gefälle führt uns der Weg wieder in den Bergwald hinein. Fünf Minuten nach Erreichen des Waldes treffen wir auf eine Gabelung. Hier halten wir uns links Richtung "Schuhbräualm/Farrenpoint". Der handgeschriebene Zusatz "dreckiger Weg" ist alles andere als untertrieben. Über einen sehr batzigen Weg steigen wir durch den Wald weiter aufwärts, bis wir eine gute halbe Stunde später am Sattel zwischen Mitterberg und Farrenpoint ankommen.

Am Sattel wenden wir uns nach rechts und folgen dem Pfad (grüner Wegweiser "Farrenpoint") einem licht bewaldeten Hang hinauf. Nach einigen Serpentinen treffen wir schließlich auf einen breiteren Weg. Hier biegen wir nach rechts ab. Nach kurzer Zeit vollzieht der Weg einen Linksknick und nach einer längeren Querung passieren wir schließlich das Gebäude der Huberalm. Hier erkennen wir bereits die sanfte Gipfelkuppe des Farrenpoint, zu der es von der Huberalm nurmehr ein Katzensprung ist.

Weiterweg zum Mitterberg: Um die Besteigung zu einer Rundtour auszubauen wählen wir den Weiterweg über den Mitterberg und die Schuhbräualm. Hierzu steigen wir vom Gipfel des Farrenpoint wieder zum Sattel zwischen Mitterberg und Farrenpoint hinunter. Am Sattel wandern wir über den grasigen Rücken geradeaus auf den Mitterberg zu. Am Fuße des Mitterbergs führt der Weg in einem großzügigen Rechtsbogen zum Kammverlauf empor. Hier wenden wir uns scharf nach links und steigen direkt am Kamm zum Gipfelkreuz des Mitterbergs hinauf.


Aussicht vom Mitterberg, 9664 x 956 px (1,3 MB)

Abstieg: Wir überschreiten den Mitterberg, folgen dem Kammverlauf in südöstlicher Richtung hinunter und treffen wieder auf den Forstweg. Hier wenden wir uns nach links und spazieren über den Forstweg innerhalb weniger Minuten weiter zur Schuhbräualm. Um zum Ausgangspunkt zurück zu gelangen passieren wir die Alm und folgen weiter dem breiten Fahrweg. Etwa 15 Minuten nach Aufbruch an der Schuhbräualm lässt sich der Forstweg vor einer Rechtskurve nach links verlassen und abkürzen. Der Waldweg trifft nach einigen Minuten schließlich wieder auf den Forstweg.

Hier wenden wir uns nach links und spazieren über den Forstweg weiter bergab. Kurze Zeit später treffen wir auf den rauschenden Kirchbach. Die Abzweigung zur Breitenberghütte lassen wir rechts liegen und wir folgen durch ein schmales Tal dem Bachlauf. Schließlich erreichen wir nach einem langgezogenen Rechtsbogen die ganzjährig bewirtschaftete Schlipfgrubalm. Über den Fahrweg, der sich in einer Rechtskurve verlassen und abkürzen lässt, wandern wir von der Schlipfgrubalm in einer knappen halben Stunde zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
  • Schuhbräualm (1139 m), privat, Tel. +49 (0)8034 / 2391, geöffnet von Anfang Mai bis Ende Oktober (Übernachtung nur nach vorheriger telefonischer Anfrage)

Einkehrmöglichkeiten:
  • Huberalm (1260 m), privat, Tel. +49 (0)8066 / 486, geöffnet von Juni bis September
  • Schlipfgrubalm (854 m), privat, Tel. +49 (0)8034 / 2983, ganzjährig geöffnet, Mittwoch Ruhetag


  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
680 m - 1273 m + 2:00 2:00 Farrenpoint
1273 m - 1214 m + 0:45 2:45 Mitterberg
1215 m - 1139 m + 0:15 3:00 Schuhbräualm
1139 m - 854 m + 0:45 3:45 Schlipfgrubalm
854 m - 680 m + 0:30 4:15 Brannenburg

Autor: Didi Hackl
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