Pürzlbach (1100 m) - Ingolstädter Haus (2119 m) - Großer Hundstod
(2593 m)
Charakter: Leichte und lange Bergtour mit steilem Anstieg über die schrofige Gipfelflanke, gute Kondition
und Trittsicherheit erforderlich
Anfahrt: Autobahn München - Salzburg,
Ausfahrt Siegsdorf, Richtung Lofer halten, über Inzell nach Lofer, weiter
Richtung Saalfelden bis nach Weißbach. Am Ortsende von Weißbach nach
links Richtung Pürzlbach abbiegen, den Beschilderungen nach Pürzlbach
folgen, am Wanderparkplatz am Ende der Straße parken (Parkgebühr 2,00
Euro pro Tag). Alternativ: Autobahn München - Innsbruck, Ausfahrt Kufstein
Süd, über St. Johann nach Lofer und weiter wie oben beschrieben.
Karte: Kompasskarte
14 - Berchtesgadener Land, Chiemgauer Alpen
Schnell gelangt man ins abgelegende Steinerne Meer aus keiner Himmelsrichtung.
Selbst der kürzeste Weg zum
Ingolstädter
Haus setzt einen vierstündigen Fußmarsch voraus. Die wunderbare
Lage der Hütte inmitten der Mondlandschaft des Steinernen Meeres und der
Ausblick vom Großen Hundstod entschädigen für sämtliche
Mühen des Aufstiegs.
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Aufstieg: Wir verlassen den Parkplatz in Pürzlbach
und folgen dem breiten Wirtsschaftsweg Richtung Dießbachstausee. Nachdem
wir schnell die ersten Höhenmeter gewonnen haben wird die Straße
wieder flacher und führt uns nun auf die Kallbrunnalm. Auf unserer
linken Seite erhebt sich der Hochkranz. Nach 1 1/4 Stunden Gehzeit erreichen
wir die Jausenstation
Kallbrunnalm. Haben wir die Almhütten hinter uns gelassen zweigt
der Weg nach rechts ab und wir folgen dem Wegweiser in Richtung Ingolstädter
Haus. Langsam wird es auch etwas einsamer, da viele Wanderer sich mit dem
Besuch der Kallbrunnalm begnügen. |
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Der Weg führt nun einige Zeit lang bergab, bevor wir den Dießbachstausee
erreichen. Nun erkennen wir erstmals den Großen Hundstod, der sich
über dem gegenüberliegenden Ufer erhebt. Wir wechseln über
die Staumauer auf die rechte Seite des Sees und steigen ca. 80 Höhenmeter
bergan. Diesen Höhengewinn geben wir allerdings zum Ende des Sees hin
wieder ab. Durch Bergwald hindurch geht es nun näher an die Felswände
heran, die sich vor uns in den Weg stellen. Sobald wir die Talstation der
Materialseilbahn des Ingolstädter Hauses erreichen mündet der
breite Forstweg in einen schmalen Pfad und biegt in eine Linkskurve ein. |
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Kurz vor einem Wasserfall erreichen wir eine weitere Abzweigung. Hier biegen
wir rechts ab und wandern nun an den Wänden des Dießbachecks
entlang dem Ingolstädter Haus entgegen. Langsam wird die Umgebung immer
steiniger und wir erreichen die bizarre Mondlandschaft des Steinernen Meeres.
Bald erkennen wir auch die Hütte, welche wir nach vier Stunden Gehzeit
erreichen. An der Hütte angekommen wenden wir uns nach Norden. Über
eine wahre Steinwüste bewegen wir und nun auf den steilen Gipfelaufbau
des Hundstods zu. Wir passieren dabei einige Höhlen, die sich zwischen
den Felsformationen im Boden auftun. |
Haben wir den Gipfelaufbau erreicht steilt der Pfad immer mehr an. Über
Schrofen gewinnen wir nun rasch an Höhe. Einige kleinere Felsstufen
gilt es nun zu überwinden. Zum Ende hin lehnt sich das Gelände
wieder etwas zurück und wir bewältigen über Schutt die letzten
Höhenmeter bis zum Gipfelkreuz. Am Gipfel können wir nun erstmals
einen Blick auf die Watzmann-Südspitze werfen. Im Süden sorgen
das Steinerne Meer, der Zeller See und die vergletscherten Gipfel der Hohen
Tauern für ein unvergleichliches Panorama.
Abstieg: wie Aufstieg
Einkehrmöglichkeit:
Jausenstation Kallbrunnalm
(1450 m), privat, Tel.: +43 (0)6582/72407, geöffnet von Mai bis Mitte
Oktober
Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
Ingolstädter
Haus (2119 m), DAV Sektion Ingolstadt, Tel.: +43 (0)6582/8353, geöffnet
von Mitte Juni bis Mitte Oktober |
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Höhe |
Gehzeit |
Gesamt |
Ziel |
 |
1100 m |
- 2119 m |
+ 4:00 |
4:00 |
Ingolstädter Haus |
 |
2119 m |
- 2593 m |
+ 1:15 |
5:15 |
Großer Hundstod |
 |
2593 m |
- 2119 m |
+ 1:00 |
6:15 |
Ingolstädter Haus |
 |
2119 m |
- 1100 m |
+ 3:00 |
9:15 |
Pürzlbach |
Didi Hackl  |
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