Walchensee (800 m) - Berggasthaus Herzogstand (1575 m) - Herzogstand (1731
m) - Heimgarten (1790 m) - Walchensee (800 m)
Charakter: Einfache Bergwanderung, der Grat zwischen Herzogstand
und Heimgarten verlangt an einigen Stellen Trittsicherheit
Anfahrt: Autobahn Garmisch, Ausfahrt
Murnau/Kochel, in Kochel rechts auf die B11 bis Walchensee, Parkplatz Herzogstandbahn
am Ortseingang
Karte: Kompasskarte
5 - Wettersteingebirge, Zugspitzgebiet
Aufstieg: Direkt am Parkplatz der Herzogstandbahn weist ein
Pfeil nach rechts den richtigen Weg zum Herzogstand. Wanderer, die - wie ich
- dem Pfeil misstrauen und zunächst dem beachtlichen Trampelpfad folgen,
der hinter dem Schild bergauf führt, kommen nach wenigen Metern etwas umständlicher
auch dorthin.
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Auf einem angenehm schattigen Waldweg geht es in Serpentinen
stetig bergauf. Nach einer guten Stunde erreicht man zunächst eine
leicht ausgesetzte Felspassage, die mit einem Drahtseil gesichert ist, und
wenig später einen kleinen Wasserfall. Der Weg folgt dem Wasserlauf
ein paar Meter nach unten bevor er diesen kreuzt. Die sichtbar oft gegangene
Querung direkt am Wasserfall ist nicht empfehlenswert, weil man sich auf
der anderen Seite in etwas steilerem, ungesichertem Gelände bewegt,
bevor man zum Wanderweg zurück gelangt. |
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Weiter geht es unspektakulär bergauf bis nach einer weiteren Dreiviertelstunde
der Berggasthaus Herzogstand erreicht ist. Hier treffen sich Wanderer und
Gondelbahnfahrer und pilgern in etwa einer halben Stunde den schön
einsehbaren, bei Sonnenschein sehr aufgeheizten, Serpentinenweg durch Latschensträucher
bis zum Gipfelkreuz, um dort den beindruckenden Rundumblick auf Staffelsee,
Kochelsee und eigentlich jeden einzelnen Berg vom Wendelstein bis zur Zugspitze
zu bewundern. |

Beschriftetes Panoramafoto, Ausblick vom Herzogstand (1,7 MB)
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Nach der Gipfelrast gehen wir unterhalb des benachbarten Gipfelpavillon
um den Berg herum zum Grat zwischen Herzogstand und Heimgarten, dessen ausgesetztere
Stellen gut mit Drahtseilen gesichert sind. Erst wieder einige Höhenmeter
bergab und anschließend zügig in felsigem Gelände bergauf
stehen wir schließlich auf dem knapp 60 m höheren Gipfel des
Heimgarten. Da sich das Panorama sich nur unwesentlich vom Herzogstand unterscheidet,
zieht es den erfolgreichen Bergsteiger nun zur verdienten Einkehr in die
Heimgartenhütte, die praktischerweise direkt unterhalb des Gipfels
liegt. |
Abstieg: Von der Terrasse aus kann man bereits einen Teil
des bevorstehenden Abstiegs inklusive des kurzen Gegenanstiegs einsehen.
Ähnlich wie der Aufstieg verläuft der Abstieg größtenteils
auf Waldwegen. Fast unten sollte man die beschilderte Abzweigung nach links
nach Walchensee nicht verpassen. Abschließend läuft man noch
ein Stück auf einer Teerstraße bis man nochmals links wieder
zum Parkplatz der Herzogstandbahn zurück gelangt.
Die Tour zum Herzogstand und Heimgarten gehört zu den beliebten Klassikern
in den Bayerischen Voralpen. An sonnigen Wochenenden und Feiertagen herrscht
deshalb, auch unterstützt durch die Gondelbahn, vor allem am Herzogstand
und am Grat Hochbetrieb. Wer die Möglichkeit hat, sollte hier an einem
Werktag wandern, damit er diese feine Tour auch wirklich genießen
kann.
Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
Berggasthaus
Herzogstand (1575 m), privat, Tel.: +49 (0)8851/234, ganzjährig
geöffnet, von Mitte November bis Weihnachten geschlossen, Übernachtung
nur nach Voranmeldung
Einkehrmöglichkeit:
Heimgartenhütte
(1785 m), privat, Tel.: +49 (0)171/9507787, geöffnet von Mai bis
Oktober |
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Höhe |
Gehzeit |
Gesamt |
Ziel |
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800 m |
- 1575 m |
+ 2:00 |
2:00 |
Berggasthaus Herzogstand |
 |
1575 m |
- 1731 m |
+ 0:30 |
2:30 |
Herzogstand |
 |
1731 m |
- 1790 m |
+ 1:15 |
3:45 |
Heimgarten |
 |
1790 m |
- 1785 m |
+ 0:02 |
3:47 |
Heimgartenhütte |
 |
1785 m |
- 800 m |
+ 2:13 |
6:00 |
Walchensee |
Markus Kraus  |
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