Talstation Hochplattenbahn (560 m) - Staffnalm (1050 m) - Hochplatte (1583
m)
Charakter: Bis unterhalb des Gipfels einfache Bergwanderung
über Forstwege. Zum Gipfel führt ein schmaler teilweise felsdurchsetzter
Pfad, der sich bei Nässe oder Schnee in eine rutschige Angelegenheit verwandeln
kann.
Anfahrt: Autobahn A 8 München
- Salzburg, Ausfahrt Bernau am Chiemsee, über Bernau nach Grassau und weiter
in Richtung Marquartstein halten. Kurz nach dem Ortsendeschild von Grassau rechts
nach Pettendorf einbiegen. Am Ende der Straße wiederum rechts abbiegen
und bis zum Wanderparkplatz bei der Hochplattenbahn fahren
Karte: Kompasskarte
10 - Chiemsee, Simssee
Wer die Chiemgauer Hochplatte von der Talstation der Hochplattenbahn aus angeht,
der hat einen recht langen Forstweghatscher vor sich. Der breite Fahrweg zieht
sich bis zum Rücken unterhalb des Gipfels, was diese Anstiegsvariante
somit auch interessant für die Übergangszeit im Spätherbst
oder im Frühjahr macht. Die Staffnalm liegt hierbei nicht direkt am Weg,
sondern ist durch einen Abstecher innerhalb von wenigen Minuten zu erreichen. Am Gipfel
wird man von einem überraschend weitreichenden Panorama erwartet.
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Aufstieg: Wir folgen an der Talstation den Ausschilderungen
Richtung Kampenwand und Hochplatte,
und wandern in der Folgezeit durch dichten Bergwald. Nach 20 Minuten biegen
wir links ab und halten uns Richtung Hochplatte. Der dichte Wald gibt
nur selten die Sicht auf die umliegende Bergwelt frei. Erst kurz vor der
Staffnalm erblicken wir in östlicher Richtung den Hochgern.
Nach ca. 1 1/4 Stunden Gehzeit stehen wir am Abzweig zur Staffnalm. Die
Alm wäre durch einen kurzen Abstecher innerhalb weniger Minuten erreicht.
Zum Gipfel geht es geradeaus weiter über den Forstweg. |
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Bei einer Höhe von ca. 1300 Metern lichtet sich langsam der Wald. Wir
passieren die Hochplattenalm und erreichen nach zwei weiteren Kehren und
insgesamt zwei Stunden Gehzeit den Rücken der Hochplatte. Hier eröffnet
sich uns ein schöner Nahblick auf die felsigen Zacken der Kampenwand.
Nun wenden wir uns nach links und steigen über einen schmalen Pfad,
zuerst durch ein Waldstück und später durch eine Latschengasse,
innerhalb von 30 Minuten zum höchsten Punkt empor. Am Gipfel erwartet
uns ein unverstelltes Panorama über die Berchtesgadener Alpen, die
Loferer Steinberge, die Hohen Tauern und das Kaisergebirge. |

Panoramablick auf die Kampenwand (2960 x 640 px, 296 kb)
Abstieg: wie Aufstieg.
Einkehrmöglichkeit:
Staffn-Alm (1050 m),
privat, Tel.: 08641 / 7740, geöffnet von Anfang Mai bis Ende Oktober
und vom 25. Dezember bis zum dritten Sonntag im März
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Höhe |
Gehzeit |
Gesamt |
Ziel |
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560 m |
- 1050 m |
+ 1:15 |
1:15 |
Staffn-Alm |
 |
1050 m |
- 1583 m |
+ 1:15 |
2:30 |
Hochplatte |
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1583 m |
- 1050 m |
+ 1:00 |
3:30 |
Staffn-Alm |
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1050 m |
- 560 m |
+ 1:00 |
4:30 |
Talstation Hochplattenbahn |
Didi Hackl  |
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