Parkplatz bei Unternogg (840 m) - Hochschergen (1395 m)
Charakter: Im ersten Teil leichte Wanderung über flache
und breite Forstwege, Gipfelanstieg ein wenig anspruchsvoller über steile
und bei Nässe rutschige Waldpfade.
Anfahrt: Autobahn München - Garmisch bis Ausfahrt Murnau,
über Murnau weiter nach Bad Kohlgrub und Saulgrub, in Saulgrub links Richtung
Oberammergau, zwischen Saulgrub und Unterammergau rechts nach Altenau. In Altenau
nach der Kirche rechts abbiegen in die Obere Dorfstraße und dann die zweite
Straße links in die Unternoggstraße. Ca. 2,5 km nach Altenau, nach
Passieren eines Holzgeschäfts und noch vor Unternogg, bei einem kleinen
Parkplatz auf der rechten Seite parken. Links führt ein Forstweg weg (keine
Ausschilderung vorhanden).
Karte: Kompasskarte 05 - Oberammergau und Ammertal (1:35000)
Der Hochschergen ist ein eher unscheinbarer bewaldeter Gipfel in der Nähe
von Unterammergau. Zu seiner geräumigen Gipfelwiese führt zuerst ein
breiter und flacher Forstweg, der später von einem umso steileren Waldpfad
abgelöst wird. Am höchsten Punkt versperren leider einige Bäume
eine grenzenlose Aussicht. Dennoch lugen zwischen den Wipfeln einige prominente
Spitzen der Ammergauer Alpen und des Estergebirges hervor. Auf der geräumigen
Gipfelwiese mit ihren Sitzbänken lässt es sich somit gut aushalten.
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Aufstieg: Vom kleinen Parkplatz überqueren wir die
Straße, die Richtung Unternogg führt, und orientieren uns an
dem Forstweg, der von der Teerstraße wegführt. Einen Wegweiser
sucht man noch vergeblich, allerdings ist hier die Orientierung auch kein
Problem. Zuerst lassen wir ein Stadel rechts liegen und spazieren über
freies und ebenes Gelände auf den Bergwald zu. Linker Hand zeigt
sich bereits der Hochschergen, schräg links hinter uns das Hörnle.
Nachdem wir den Wald betreten haben, wird der Weg fast unmerklich etwas steiler. |
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Nach einer halben Stunde und kurz nachdem uns der Weg wenige Meter bergab
führte gelangen wir an einen beschilderten Abzweig. Hier biegen wir
links ab und folgen dem Fußweg zum Schergenkopf. Geradeaus könnte
man über die Forststraße weiter aufsteigen. Diese Variante
ist allerdings eher für den Winter interessant. Nach und nach nimmt
die Steigung des Forstwegs etwas zu und hin und wieder gibt nun auch der
Wald ein paar Blicke frei. Nach guten 20 Minuten passieren wir ein hölzernes
Bildnis des Heiligen Leonhard und eine Viertelstunde später gelangen
wir an einen weiteren beschilderten Abzweig. |
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Hier verlassen wir den breiten Forstweg nach rechts und folgen nun einem
steilen Waldpfad in den dichten Bergwald hinein. Der Pfad ist zu Beginn
nur schwer zu erkennen, rote Punkte erleichtern allerdings die Orientierung.
Nach einer weiteren Viertelstunde gelangen wir zu einem breiteren Weg,
der quer herüberzieht. Hier biegen wir nach links ab, nach wenigen
Schritten wieder nach rechts und folgen abermals den steilen Hang weiter
empor. Wenige Minuten später überqueren wir den breiten Forstweg,
um im Anschluss wieder den direkten und schnörkellosen Weg über
den steilen und bewaldeten Hang zu wählen. |
Nach etwa zwei Stunden Gesamtgehzeit treten wir aus dem Wald heraus, bezwingen
einen kurzen grasigen Hang und erreichen somit die geräumige Gipfelwiese
des Hochschergen mit dem großen Gipfelkreuz und genießen auf
einer der Sitzbänke den Nahblick hinüber zum Teufelstättkopf.
Abstieg: Wie Aufstieg. |
Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
unterwegs keine. Im Ort Unternogg befindet sich das
Forsthaus
Unternogg mit Biergarten, Tel. +49 (0)8845/8772, Montag ist Ruhetag
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Höhe |
Gehzeit |
Gesamt |
Ziel |
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840 m |
- 1395 m |
+ 2:00 |
2:00 |
Hochschergen |
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1395 m |
- 840 m |
+ 1:30 |
3:30 |
Parkplatz bei Unternogg |
Didi Hackl  |
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