Hundstein (2117 m)

Hundstein Salzburger Schieferalpen, Salzburg
    Aufstieg 3:00 h    Abstieg 2:15 h    1070 Höhenmeter
Tourbeschreibung Bilder (30)  
Gipfelbuch (kein Eintrag) Landkarte  

Wanderparkplatz nach dem Gasthof Waldheim (1050 m) - Rupertihaus (1654 m) - Hundstein (2117 m)

Charakter: Mittelschwierige und etwas längere Bergwanderung auf gut angelegten aber auch teilweise steilen Pfaden. Höchster Berg der Salzburger Schieferalpen.

Anfahrt: Autobahn München - Innsbruck, Ausfahrt Kufstein Süd, weiter Richtung St. Johann/Felbertauern. Von St. Johann über Fieberbrunn nach Saalfelden und weiter nach Zell am See. Kurz vor Zell am See die Bundesstraße nach rechts verlassen (Richtung Thumersbach). Bald nach dem Ortsschild von Zell am See links nach Thumersbach abbiegen. Kurz nach dem Ortsschild von Thumersbach links abbiegen und der Ausschilderung Hundstein/Gasthof Waldheim folgen. Am Ende der Straße nach dem Gasthof Waldheim befindet sich auf der rechten Seite ein Wanderparkplatz.

Karte: Freytag & Berndt - Pongau, Hochkönig, Saalfelden (1:50000)

Der Hundstein ist aus jeder Himmelsrichtung gut zu erreichen, aber aus keiner auf kurzem Wege. Die Aufstiege ziehen sich. Selbst mit Seilbahnunterstützung darf man bei einem Anmarsch vom Aberg zweieinhalb Stunden Fußmarsch einplanen. Eine schöne und ruhige Aufstiegsvariante führt vom Gasthof Waldheim zum Hundstein. Am Gipfel gelegenen Statzerhaus ist man gerade wegen des eher beschaulichen Aufstiegs erstaunt, wieviele Bergfreunde und Mountainbiker die Hüttenterrasse in Beschlag genommen haben. Von der Hütte hat man einen herrlichen Nahblick auf die Südabstürze des Steinernen Meeres und des Hochkönigs. Im Süden präsentieren sich die Hohen Tauern, allen voran das Große Wiesbachhorn und der Hohe Tenn. Spätestens jetzt wird es offensichtlich, warum es die Wanderer und Radfahrer in Scharen auf den Hundstein zieht.

Aufstieg: Am Wanderparkplatz folgen wir dem Wegweiser zum Hundstein, überqueren über eine kleine Holzbrücke einen rauschenden Bach und wandern in den Bergwald hinein. Im schattigen Wald geht es noch einige Minuten recht flach dahin, bevor wir über Serpentinen die ersten Höhenmeter gewinnen. Wir queren eine Forststraße und folgen dem Waldpfad immer weiter. Nach einer Dreiviertelstunde wandern wir über eine große Schneise. Hinter uns erblicken wir am Ende des Tals den Zeller See.

Wir erreichen wieder Bergwald und unser Weg wird zunehmend steiler. Nach eineinhalb Stunden treten wir aus dem Wald heraus und wir befinden uns nun auf der Stoffenalm und den Rupertihäusern. Das Gelände wird nun etwas flacher und wir spazieren nun im offenen Terrain weiter. Vor uns erkennen wir nun den Schönwieskopf und schon bald lugt dahinter die Schwalbenwand hervor. Wir queren nun einen grasigen Hang und steuern auf den Ochsenkopf zu. Nach einer weiteren guten Dreiviertelstunde erreichen wir eine Einsattelung unterhalb des Ochsenkopfs.

Am Sattel erblicken wir erstmals den Hundstein und das am Gipfel gelegene Statzerhaus. Nun queren wir den Ochsenkopf an seiner linken Flanke und wandern in einem aussichtsreichen Spaziergang zum Gipfelaufbau des Hundstein hinüber. Hier fällt es schwer auf den Weg zu achten, ziehen doch die Leoganger Steinberge und das Steinerne Meer die Blicke magisch an. Am Gipfelaufbau orientieren wir uns leicht rechts und wählen den direkten Weg zum höchsten Punkt. Mountainbiker können hier geradeaus weiterfahren und somit eine flachere Variante wählen. Über einen holprigen Pfad steigen wir in 25 Minuten zum Gipfel empor.

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
Statzerhaus (2117 m), privat, Tel. +43 (0)6542/74438, von Pfingsten bis Mitte Oktober geöffnet

  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
1050 m - 1654 m + 1:30 1:30 Rupertihaus
1654 m - 2117 m + 1:30 3:00 Hundstein
2117 m - 1654 m + 1:15 4:15 Rupertihaus
1654 m - 1050 m + 1:00 5:15 Wanderparkplatz beim Gasthof Waldheim

Didi Hackl