Kampen (1607 m)

Kampen Mangfallgebirge, Lenggries
    Aufstieg 3:00 h    Abstieg 2:30 h    900 Höhenmeter
Tourbeschreibung Bilder (21)  
Gipfelbuch (4 Einträge) Landkarte  

Lenggries-Hohenburg (708 m) - Hirschtalsattel (1224 m) - Ochsenkamp (1595 m) - Auerkamp (1607 m) - Spitzkamp (1603 m) - Hirschtalsattel (1224 m) - Lenggries-Hohenburg (708 m)

Charakter: Mittelschwierige Bergwanderung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich

Anfahrt: B 13 über Bad Tölz Richtung Lenggries, nicht die Auffahrt nach Lenggries-Ortsmitte wählen, sondern die nächste Ausfahrt links Richtung Lenggries-Hohenburg abbiegen, immer geradeaus, gegen Ende der Straße den Wanderparkplatz auf der rechten Seite nutzen (2 Euro Parkgebühr pro Tag)

Karte: Kompasskarte 8 - Tegernsee, Schliersee, Wendelstein

Wann gibt es schonmal die Möglichkeit auf der Tourenliste hinter drei Gipfel auf einen Streich einen Haken zu setzen? Nimmt man das Seekarkreuz (1601 m) noch mit, sind´s sogar vier. Etwas Zeit sollte man für die Unternehmung schon mitbringen: Der Zugang zum Kampen inklusive Überschreitung dauert.

Aufstieg: Vom Wanderparkplatz folgen wir dem Forstweg, der uns ins Hirschtal bringt. Ohne nennenswerte Steigung wandern wir vorbei an einigen Weiden, bevor der Weg in den Bergwald hineinführt. Bis zum Hirschtalsattel ist der rauschende Seinsbach unser ständiger Begleiter. Nach 1 1/2 Stunden erreichen wir den Sattel. Wir verlassen nun den Forstweg, und folgen dem Pfad, der auf den Kampen zuführt. Zuerst überqueren wir eine Kuhweide, bevor der Weg immer steiler wird, und uns in einer Dreiviertelstunde auf den Rücken des Berges bringt. Wir wenden uns nach links und erreichen in weiteren fünf Minuten das Gipfelkreuz des Ochsenkamps.

Vom anderen Ende des Kampen, sprich vom Spitzkampgipfel, trennen und weitere 40 Minuten. Wir verlassen den Ochsenkamp und steuern in einem abwechslungsreichen Auf und Ab unserem nächsten Ziel zu. Dabei wird fast unbemerkt der latschenbewachsene und unauffällige Auerkamp-Gipfel und somit der höchste Punkt überschritten. Kurz vor dem Spitzkamp wird der Rücken enger und einige felsige Passagen verlangen nocheinmal volle Konzentration. Nach einem steilen Gegenanstieg ist auch der letzte Kampengipfel, der Spitzkamp, bezwungen.

Abstieg: Vom Spitzkamp führt ein steiler weg nach unten, der an einer Stelle mit einem Drahtseil gesichert ist. Nach Bewältigung der felsigen Passagen trifft man auf einen Forstweg und kurz darauf auf eine Abzweigung. Nun gibt es zwei Möglichkeiten zurück nach Lenggries zu gelangen: Wir biegen nach rechts ab und kehren zurück zum Hirschtalsattel (1 Stunde ab Spitzkamp). Ab hier: Abstieg wie Aufstieg.

Als zweite Möglichkeit bietet sich eine Überschreitung des Seekarkreuzes (1601 m) mit anschließendem Abstieg über die Lenggrieser Hütte (1338 m) an. Das Seekarkreuz ist vom Spitzkamp in ca. einer Stunde erreicht, der Abstieg über die Lenggrieser Hütte nimmt weitere 2 1/4 Stunden in Anspruch.

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit: keine
Bei einer Überschreitung des Seekarkreuzes: Lenggrieser Hütte (1338 m), Tel.: 0175-5962809, ganzjährig bewirtschaftet, dienstags Ruhetag

  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
708 m - 1224 m + 1:30 1:30 Hirschtalsattel
1224 m - 1595 m + 0:50 2:20 Ochsenkamp
1595 m - 1603 m + 0:40 3:00 Spitzkamp
1603 m - 1224 m + 1:00 4:00 Hirschtalsattel
1224 m - 708 m + 1:25 5:25 Lenggries-Hohenburg

Didi Hackl