Pederü (1540 m) - Faneshütte (2060 m) - Limojoch (2174 m) - Pareispitze
(Col Bechei Dessora) (2794 m)
Charakter: Mittelschwierige Skitour oder Schneeschuhtour
im Naturpark Fanes-Sennes-Prags
Anfahrt: Autobahn Innsbruck - Bozen, Ausfahrt Brixen, Richtung
Bruneck ins Pustertal fahren, nach Kiens und noch vor Bruneck und vor St. Lorenzen
nach Rechts ins Gadertal Richtung St. Vigil, in Zwischenwasser links nach St.
Vigil einbiegen, in St. Vigil rechts Richtung Pederü, am Ende der Straße
beim Gasthof Pederü parken.
Karte: Kompasskarte 57 - Bruneck, Toblach (1:50 000)
Als Skitour oder Schneeschuhtour: Die Pareispitze (Col Bechei Dessora) bietet
ein sehr gut geeignetes Skitouren- und Schneeschuhgelände. Beim Anstieg sollten aus lawinenkritischen
Gesichtspunkten der erste Aufschwung nach dem Limojoch, die Südhänge
der Pareispitze und der Gipfelhang im Auge behalten werden.
Hüttenzustieg: Wir verlassen den Parkplatz beim Gasthof
Pederü in südliche Richtung und folgen dem breitem Forstweg Richtung
Fanesalm. Der Anstieg ist nur zu Beginn recht steil, später lehnt sich
das Gelände zurück. Somit zieht sich der Aufstieg von gerade mal
gut 500 Höhenmetern bis zur Faneshütte mit zwei Stunden ziemlich
in die Länge.
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Gipfelaufstieg: An der Faneshütte beginnen wir den
Aufstieg zum Limojoch. Bereits an der Hütte wird einem ein unverstellter
Blick auf die Zehner- und die Neunerspitze geboten. Nach 20 Minuten Gehzeit
ist das Joch erreicht. Hier erspähen wir nun auch unser eigentliches
Ziel und den weiteren Aufstiegsweg. Wir steuern allerdings nun noch nicht
auf die Pareispitze zu, sondern wandern noch ein Stück in östlicher
Richtung Limosee weiter. Beim zu frühen Abbiegen würden wir es
mit einem unangenehmen Latschenhügel zu tun bekommen. |
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Sobald wir die Latschen links liegen gelassen haben biegen wir nach Links
ab und suchen uns einen geeigneten Einstieg in den Hang der Pareispitze.
Nachdem wir den ersten Aufschwung überwunden haben erreichen wir ein
flacheres Stück, an deren linken Seite sich nun die Hänge der
Pareispitze aufsteilen und im felsigen Gipfelgrat münden. In mäßiger
Steigung wandern wir weiter in östliche Richtung, bevor wir linkshaltend
über den Südhang zum Rücken der Pareispitze aufsteigen. Am
Rücken angekommen halten wir uns rechts und streben nun dem Gipfel
entgegen. Zum Ende hin wird der Rücken schmäler (auf Wechten achten!)
und 2 3/4 Stunden nach Verlassen der Faneshütte befinden wir uns am
höchsten Punkt und am Gipfelkreuz der Pareispitze. |
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Die gewaltigen Nordwände der Tofana
di Mezzo und Tofana de Rozes, der Blick zur Hohen Gaisl, zu Monte
Castello, La Varella, Zehnerspitze
und Neunerspitze, sowie der aufgereihte Alpenhauptkamm sorgen für
ein unvergessliches und kaum zu toppendes Panorama.
Abstieg: wie Aufstieg
Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
Faneshütte
(2060 m), privat, Tel. +39 0474 501 097, geöffnet von Anfang Juni
bis Mitte Oktober und von 26. Dezember bis Mitte April |
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Höhe |
Gehzeit |
Gesamt |
Ziel |
 |
1540 m |
- 2060 m |
+ 2:00 |
2:00 |
Faneshütte |
 |
2060 m |
- 2176 m |
+ 0:20 |
2:20 |
Limojoch |
 |
2176 m |
- 2794 m |
+ 2:25 |
4:45 |
Pareispitze |
 |
2794 m |
- 2060 m |
+ 1:45 |
6:30 |
Faneshütte |
 |
2060 m |
- 1540 m |
+ 1:45 |
8:15 |
Pederü |
Didi Hackl  |
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