Peitlerkofel (2875 m)

Peitlerkofel Dolomiten, Südtirol
    Aufstieg 3:15 h    Abstieg 2:30 h    1009 Höhenmeter
Tourbeschreibung Bilder (6)  
Gipfelbuch (19 Einträge) Landkarte  

Halslhütte (1866 m) - Peitlerscharte (2361 m) - Peitlerkofel (2875 m)

Charakter: Mittelschwierige und konditionell anspruchsvolle Bergtour, weniger geübten wird ein Klettersteigset empfohlen!

Anfahrt: In Brixen die Autobahn verlassen und dem Plosepass folgen. In St.Andrä rechts halten und den Wegweisern zum Würzjoch folgen. Am Fuße der Peitlergruppe links Richtung Würzjoch abbiegen. Auf der linken Seite in Höhe der Edelweiß- oder Halslhütte parken.

Karte:
Kompasskarte 56 - Brixen

Schon auf der Anfahrt bringt der Peitlerkofel durch seine gewaltigen Nordwände den Wanderer zum Staunen. Durch seinen frei stehenden Gipfel erwartet den Bergsteiger am Gipfel ein beeindruckendes Panorama.
An einem der Parkplätze angekommen geht es zunächst an der Straße weiter, bis rechts der Weg Nummer 2/4 Richtung Peitlerscharte abzweigt.

Zunächst leicht ansteigend folgen wir dem Weg durch den Wald bis an die Felswände der Peitlergruppe, dessen zweithöchster mit seinen 2652 m der der Tullen ist. An der Scharte angekommen, geht es den Weg Nummer 2/4 zunehmend steiler werdend bis zum Sattel hinauf. Nach etwa 2 h Fußmarsch vom Auto sind wir am höchsten Punkt der Scharte angekommen. Nun könnte man nach rechts auf dem Weg 2 zur Schlüterhütte (Peitlerkofelhütte) weitergehen, die eine große Anzahl an Schlafplätzen bietet.

Wir folgen aber den Weg Nummer 4 nach links Richtung Gipfel. Von der Südseite zeigt sich der Peitlerkofel mit seinen auslaufenden Peitlerwiesen weit weniger bizarr wie von der Nordseite her. Trotzdem trennen uns vom Gipfel immer noch etwa 1 1/4 h. Den Serpentinen des Weges 4 folgen wir bis der Weg zunehmend ausgesetzter wird. Die letzte halbe Stunde geht es durch ein Drahtseil abgesichert bis zum Gipfel.

Im Norden zeigt sich nun die Plose, der man schon im Sommer ansehen kann, dass sie durch ihre kaum felsigen Regionen das Herz eines jeden Skifahrers oder Tourengängers höher schlagen lässt. Im Westen können wir den kleinen Bruder des Peitlerkofels sehen. Der Süden zeigt sich mit der gewaltigen Geislergruppe, die schon wieder Lust weckt, neue Gipfel zu erstürmen.

Nachdem wir ausgiebig das Panorama genossen haben geht es frisch von einer Brotzeit und der obligatorischen Gipfel-Halben gestärk auf dem Weg Nummer 4 bis zur Scharte zurück. Hier kann sich der Wanderer entscheiden ob er den gleichen Weg zurück geht, oder, falls noch ausreichend Zeit zur Verfügung steht (4,5 h), links über den Weg 35, 8b, 8a, den Peitelkofel umrundet. Die dabei zu sehenden Steingärten am Nord-Östlichen Fuß des Berges suchen vermutlich auf jeder Landesgartenschau ihres gleichen.

Tom Lindner