Peitlerkofel (2875 m) |
|||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
|||||||||||||
Halslhütte (1866 m) - Peitlerscharte (2361 m) - Peitlerkofel (2875 m)
Charakter: Mittelschwierige und konditionell anspruchsvolle Bergtour, weniger geübten wird ein Klettersteigset empfohlen!Anfahrt: In Brixen die Autobahn verlassen und dem Plosepass folgen. In St.Andrä rechts halten und den Wegweisern zum Würzjoch folgen. Am Fuße der Peitlergruppe links Richtung Würzjoch abbiegen. Auf der linken Seite in Höhe der Edelweiß- oder Halslhütte parken.
Karte: Kompasskarte 56 - Brixen
|
Wir folgen aber den Weg Nummer 4 nach links Richtung Gipfel. Von der Südseite zeigt sich der Peitlerkofel mit seinen auslaufenden Peitlerwiesen weit weniger bizarr wie von der Nordseite her. Trotzdem trennen uns vom Gipfel immer noch etwa 1 1/4 h. Den Serpentinen des Weges 4 folgen wir bis der Weg zunehmend ausgesetzter wird. Die letzte halbe Stunde geht es durch ein Drahtseil abgesichert bis zum Gipfel.
Im Norden zeigt sich nun die Plose, der man schon im Sommer ansehen kann, dass sie durch ihre kaum felsigen Regionen das Herz eines jeden Skifahrers oder Tourengängers höher schlagen lässt. Im Westen können wir den kleinen Bruder des Peitlerkofels sehen. Der Süden zeigt sich mit der gewaltigen Geislergruppe, die schon wieder Lust weckt, neue Gipfel zu erstürmen.
Nachdem wir ausgiebig das Panorama genossen haben geht es frisch von einer Brotzeit und der obligatorischen Gipfel-Halben gestärk auf dem Weg Nummer 4 bis zur Scharte zurück. Hier kann sich der Wanderer entscheiden ob er den gleichen Weg zurück geht, oder, falls noch ausreichend Zeit zur Verfügung steht (4,5 h), links über den Weg 35, 8b, 8a, den Peitelkofel umrundet. Die dabei zu sehenden Steingärten am Nord-Östlichen Fuß des Berges suchen vermutlich auf jeder Landesgartenschau ihres gleichen.
| Tom Lindner |



1009 Höhenmeter

