Sass da Ciampac (2667 m)

Sass da Ciampac Dolomiten, Südtirol/Trentino
    Aufstieg 1:45 h    Abstieg 1:30 h    530 Höhenmeter
Tourbeschreibung Bilder (16)  
Gipfelbuch (kein Eintrag) Landkarte  

Grödner Joch (2137 m) - Cirjoch (2469 m) - Crespeinajoch (2528 m) - Sass da Ciampac (2667 m)

Charakter: Mittelschwierige Bergwanderung am Grödner Joch vor Dolomiten-Postkarten-Kulisse

Anfahrt: Autobahnaussfahrt Klausen, über Waidbruck und St. Ulrich bis zum Grödner Joch

Karte: Kompasskarte 59 - Sellagruppe

Vom Grödner Joch erreicht man in kurzer Zeit die südlichen Ausläufer der Puezgruppe. Der Aufstieg gewährt ungewohnte Sella-Tiefblicke, Langkofel-Nahblicke und das Gipfelpanorama einmalige Kreuzkofel-Weitblicke.

Die Parkplatzsituation am Grödner Joch erinnert allerdings an München-Schwabing, unglaublich, welche Blechmassen sich über die engen Passstraßen emporquälen.
 
Aufstieg: Am Grödner Joch machen wir den Dolomitenhöhenweg 2 ausfindig und wandern die Cirspitzen links liegen lassend über einen felsigen Pfad in Richtung Cirjoch. Sella und Langkofel ziehen dabei immer wieder die Blicke magisch an. Am Cirjoch angekommen steigen wir einige Höhenmeter in das Chedultal ab, an dessen Ende wir das Crespeinajoch besteigen.

Nun liegt vor uns die Gardenatscha-Hochfläche, eine mondlandschaftartige und karge Ebene, an deren westlichem Ende die Puezspitzen und der Puezkofel in die Höhe ragen. Darunter erkennen wir auch die Puezhütte, die allerdings für einen Abstecher zu weit entfernt ist und uns trotz Aussicht auf eine Stärkung nicht im geringsten anzieht.

Rechter Hand ist nun der Gipfel des Ciampac zu erkennen, der sich von seiner nördlichen Seite eher als Geröllhalde und dazu noch ungeschmückt, d. h. ohne Kreuz, zeigt. Der weitere Weg ist bis auf eine steilere Stelle unschwierig.

Am Gipfel angekommen dauert es einige Zeit, bis man sich am Dolomitenpanorama sattgesehen hat.

Abstieg: wie Aufstieg. Es bietet sich an bei der Johnny-Hütte etwas überhalb des Grödner Jochs einzukehren, um den Touristenmassen zumindest etwas aus dem Weg zu gehen.

Didi Hackl