Ammergauer Alpen

Schafkopf (1380 m)

Schafkopf
Aufstieg 2:00 h Abstieg 1:45 h
2
740 Höhenmeter
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Karte GPS-Track

Farchant (670 m) - Schafkopf (1380 m)

Charakter: Leichte bis mittelschwierige Bergwanderung, die hauptsächlich über schmale und an manchen Stellen holprige Pfade führt. Am Gipfelaufbau wird über einen guten Weg eine steile Grasflanke gequert. Hier ist Schwindelfreiheit notwendig.

Anfahrt: Autobahn München - Garmisch. Nach dem Autobahnende durch Oberau hindurch fahren und Richtung Garmisch halten. Noch vor dem Tunnel rechts nach Farchant abbiegen. In Farchant auf Höhe des Alten Wirts rechts in den Gernweg einbiegen und bis zum Ende der Straße fahren. Hier links abbiegen und bei der nächsten Gelegenheit wieder rechts in die Straße Am Gern, die in den Spielleitenweg übergeht. Am Ende der öffentlichen Fahrmöglichkeit finden sich linker Hand einige Parkplätze. Hier das Auto abstellen.

Mit der Bahn:
Mit der Bahn von München Hauptbahnhof Richtung Garmisch bis zur Haltestelle Farchant. Vom Bahnhof zu Fuß innerhalb von 10 Minuten über die Bahnhofstraße, den Gernweg, der Straße Am Gern und den Spielleitenweg zum Ausgangspunkt.

Karte: Kompasskarte 5 - Wettersteingebirge, Zugspitzgebiet (1:50 000)

Der Schafkopf ist ein bewaldeter und recht unscheinbarer Gipfel westlich von Farchant. Auch wenn der kleine Berg nicht zu den alpinen Höhepunkten in der Garmischer Gegend zählt, punktet er mit seiner schnellen Erreichbarkeit und mit einer wunderbaren Aussicht über das Loisachtal und über Partenkirchen zum Wettersteingebirge. Und gerade im Hochsommer ist der Aufstieg durch den schattigen Bergwald eine Wohltat. Wer den gleichen Weg vom Schafkopf nicht wieder zurück gehen möchte, der kann am Gipfel eine alternative Abstiegsroute einschlagen und so die Besteigung zu einer kleinen Rundtour erweitern.

Aufstieg: Vom Parkplatz folgen wir dem Spielleitenweg weiter westwärts. Wir gelangen zu einem Spielplatz und lassen diesen rechts liegen. Die Grundrichtung beibehaltend spazieren wir in den Bergwald hinein (Wegweiser "Schafkopf"). Nach wenigen Metern passieren wir einen kleinen Wasserfall und wandern im Anschluss in Serpentinen bergauf. Nach einer Gehzeit von 20 Minuten kommen wir am Spielleitboden zu einer ersten Kreuzung. Hier biegen wir links ab (Wegweiser "Bergziele Ammergebirge") und folgen dem breiten und steinigen Forstweg. Nur drei Minuten später gelangen wir zu einer weiteren Verzweigung.

An diesem Abzweig biegen wir rechts ab (Wegweiser "Schafkopf/Brünstlkopf/Notkarspitze") und tauchen in dichten und dunklen Bergwald ein. Nach weiteren 15 Minuten erreichen wir einen markanten Felsblock mit einer Sitzbank. Wir gehen geradeaus weiter und lassen den Felsen rechts liegen. Zwei Minuten später treffen wir auf einen breiten Forstweg. Wir wenden uns nach rechts und biegen in die Forststraße ein (Wegweiser "Schafkopf"). Knapp fünf Minuten später gehen wir bei einer Kreuzung geradeaus weiter. Nochmals zwei Minuten darauf zweigt vom breiten Forstweg nach links der beschilderte Pfad zum Schafkopf ab.

Die nächsten knapp 30 Minuten leitet uns der kleine Weg durch einen lichten Wald, der uns immer wieder den Blick zum Wettersteingebirge freigibt. Schließlich mündet unser Pfad beim Wildbad in einen breiten und holprigen Forstweg. Hier wenden wir uns nach rechts und folgen dem Weg weiter bergauf. Nach fünf Minuten verlassen wir den breiten Forstweg nach links (Wegweiser "Schafkopf") und schlagen einen schmalen Pfad ein. Der Weg schlängelt sich in Serpentinen weiter den bewaldeten Hang hinauf und bringt uns zu einer grasigen und überraschend steilen Flanke, die wir queren. Der Weg ist an dieser Stelle sehr gut, dennoch sollte man in diesem Abschnitt konzentriert zu Werke gehen.

Nach der etwas luftigeren Querung führt der Pfad in mehreren Kehren zum breiten und sanften bewaldeten Bergrücken hinauf. Wir passieren einen Abzweig, den wir erst einmal links liegen lassen. Nach einer Gehzeit von zwei Stunden erreichen wir das große hölzerne Gipfelkreuz des Schafkopfs. Vom schönen Aussichtspunkt blicken wir über Farchant hinüber zum Wank. Im Süden erhebt sich über Partenkirchen das Wettersteingebirge mit der markanten Partenkirchner Dreitorspitze. Wer vom Kreuz noch ein Stück weiter und vorbei an den Bäumen geht, der kann einen Blick auf das nördliche Loisachtal werfen.

Abstieg: Wir verlassen den Schafkopf-Gipfel und folgen dem Rücken zurück zum Abzweig, den wir vorhin noch ignoriert hatten. Für eine kleine Rundtour biegen wir beim Wegweiser rechts ab ("Giessenbach/Brünstlkopf/Notkarspitze"). In der Folgezeit folgen dem bewaldeten Bergrücken über einen schmalen Pfad in sanftem Auf und Ab. Schließlich mündet der schmale Pfad in einen Forstweg. Wir behalten weiter unsere Grundrichtung bei und nach einem Gegenanstieg erreichen wir nach insgesamt 25 Minuten einen Wegweiser. Hier biegen wir scharf links ab und folgen der Ausschilderung Richtung Farchant.

Eine steiler Pfad bringt uns in der Folgezeit in vielen Serpentinen zügig bergab. Der Wald gibt noch einmal Blicke Richtung Kramerspitz und Wettersteingebirge frei. Wir passieren eine kleine Quelle und nach einer halben Stunde erreichen wir einen Querweg. Hier gehen wir geradeaus weiter und gelangen kurz darauf zu einem Forstweg. Wir biegen links in den Forstweg ein, der uns zurück zu unserem Aufstiegsweg bringt. Über diesen kehren wir zurück zu unserem Ausgangspunkt in Farchant.

Einkehrmöglichkeit: Unterwegs keine.

  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
Aufstieg 670 m - 1380 m + 2:00 2:00 Schafkopf
Abstieg 1380 m - 670 m + 1:45 3:45 Farchant

Autor: Didi Hackl
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