Valepp (900 m) - Trausnitzalm (1435 m) - Trausnitzberg (1808 m) - Bayerischer
Schinder (1796 m) - Valepp (900 m)
Charakter: Bis zum Trausnitzberg mittelschwierige Bergwanderung.
Übergang zum Bayerischen Schinder und Abstieg durch das Tor unschwierige
Bergtour mit gesicherten Kletterstellen, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
verlangen.
Anfahrt: Autobahn Salzburg, Ausfahrt Holzkirchen, der
B 307 über Tegernsee bis nach Rottach-Egern, in Rottach-Egern der Ausschilderung
Moni-Alm bzw. Valepp folgen, die Mautstraße (4,50 Euro Mautgebühr)
bis zum Wanderparkplatz Valepp durchfahren
Karte: Kompasskarte
8 - Tegernsee, Schliersee
Der Schinder besteht aus zwei Gipfeln: Der Österreichische Schinder, der
sogenannte Trausnitzberg, ist der höhere der beiden Gipfeln. An der Grenze
zwischen Tirol und Bayern gelegen überragt er seinen Nachbarn, den Bayerischen
Schinder um 12 Meter. Die Tour auf den Österreichischen Schinder über
die Trausnitzalm ist eine reine Bergwanderung, der Übergang zum Bayerischen
Schinder und der Abstieg durch´s Schinderkar hingegen ist wegen einigen
steilen und gesicherten Stellen als Bergtour zu klassifizieren. Wer nicht über
die nötige Trittsicherheit und Schwindelfreiheit verfügt sollte sich
mit dem Österreichischen Schinder (Trausnitzberg) zufrieden geben.
Aufstieg: Vom Wanderparkplatz in Valepp folgen wir den
Wegweisern Richtung Schinder. Über eine Brücke überqueren
wir zuerst die Weiße Valepp, bevor wir einem Pfad in mäßiger
Steigung bis zur Trausnitzalm folgen. Haben wir die Trausnitzalm hinter
uns gelassen wird der Weg steiler: Ein zum Ende hin immer felsiger werdender
Pfad führt uns bis zum Gipfelkreuz des Trausnitzbergs (2 Stunden ab
Valepp).
Der Ausblick entschädigt für die bisherige Schinderei: Neben den
Bergen rundum den Spitzigsee, das Hintere Sonnwendjoch und den Wilden Kaiser
erkennen wir in der Ferne die Gletscher des Tuxer Hauptkamms. Auch das Gipfelkreuz
des Bayerischen Schinders, unseres nächsten Ziels, ist nun zu sehen. |

Beschriftetes Panoramafoto, Ausblick vom Schinder Vorgipfel (1,3 MB)
Wir überschreiten also den Gipfel und steigen ca. 100 Höhenmeter
ab. Zuerst geht es durch eine steile Rinne (drahtseilversichert) bergab.
Beim Weg nach unten dem Wegweiser nach links Richtung Valepp folgen, der
rechte und auf dem ersten Blick sinnvollere Weg endet nach einigen Metern
luftig auf einem Felsvorsprung. Am Tor (hier beginnt später der Abstieg
durch das Schinderkar) angekommen besteigen wir über einen steinigen
und teilweise von Wurzeln durchzogenen Pfad den Gipfel des Bayerischen
Schinders (30 Minuten ab Trausnitzberg).
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Abstieg: Nach Verlassen des Gipfels wandern wir zurück
zum Tor und steigen von hier durch das Schinderkar nach Valepp (2 Stunden).
Oben ist der Abstieg sehr steil, Seilsicherungen erleichtern das Vorankommen.
Nach kurzer Zeit muss eine kleine Höhle durchquert und an deren Ende
eine ca. 2 Meter hohe Wand über Eisenstifte abgeklettert werden.
Der weitere Abstieg durch das Kar erfolgt steil über Schutt. Im schattigen
Kar hält sich der Altschnee noch weit in das Frühjahr hinein.
Einkehrmöglichkeit: unterwegs keine |
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Höhe |
Gehzeit |
Gesamt |
Ziel |
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900 m |
- 1808 m |
+ 2:15 |
2:15 |
Trausnitzberg (Österr. Schinder) |
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1808 m |
- 1796 m |
+ 0:30 |
2:45 |
Bayerischer Schinder |
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1796 m |
- 900 m |
+ 2:00 |
4:45 |
Valepp |
Didi Hackl  |
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