Parkplatz zwischen Grän und Pfronten (1000 m) - Schönkahler Hütte
(1456 m) - Schönkahler (1688 m)
Charakter: Leichte Schneeschuhtour oder Skitour, bis zur Pfrontener
Alm über Forstwege, ab der Alm mäßig steile und freie Hänge.
Lawinengefährdung: Bei vernünftiger Routenwahl und
bei Abfahrt entlang der Aufstiegsroute gering.
Lawinenwarndienst
beachten!
Anfahrt: Von Garmisch über Leermos oder von Innsbruck
über den Fernpass nach Reutte. Von Reutte weiter nach Weißenbach
und hier rechts ins Tannheimer Tal einbiegen. In Grän rechts Richtung Pfronten
abbiegen und über den Gaichtpass fahren. Ca. 1 km nach der Grenze befindet
sich auf der linken Seite ein Wanderparkplatz. Von Deutschland: Autobahn München
- Lindau, Ausfahrt Kaufbeuren und weiter über Marktoberdorf bis nach Pfronten.
Von Pfronten Richtung Tannheimer Tal fahren und auf dem Wanderparkplatz auf
der rechten Seite (ca. 1 km nördlich der Grenze) parken.
Karte: Kompass
Karte 04 - Tannheimer Tal
Als Schneeschuhtour/Skitour: Im Winter sucht man auf dem
Schönkahler vergeblich nach Bergruhe, da sowohl Skitouren- als auch Schneeschuhgänger
von den mäßig steilen Hängen des Schönkahlers angezogen
werden. Und selbst als Winterwanderung wird dem Tannheimer Aussichtsgipfel
aufs Haupt gestiegen. Dem Trubel zum Trotz wird man am höchsten Punkt und schon während
des Aufstiegs mit einem schönen Ausblick auf die markanten felsigen Tannheimer Gipfel wie
Aggenstein,
Roter Flüh und Einstein
und auf die Allgäuer Bergwelt belohnt.
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Aufstieg: Wir verlassen den Parkplatz an der Verbindungsstraße
zwischen Pfronten und Grän, passieren eine Infotafel des DAV (Skibergsteigen
umweltfreundlich) und wandern über eine Brücke in ein kurzes
Waldstück hinein. Über einen breiten Weg gewinnen wir die ersten
Höhenmeter. Nach einer knappen Viertelstunde biegen wir links ab
und folgen der Ausschilderung Richtung Schönkahler. Nach einer kleinen
Hütte vollzieht unser Weg einen Knick nach rechts. Kurz darauf treffen
wir auf den ersten Skitourenwegweiser, der die erlaubte Route über
den Hang weist und über die sich die Serpentinen der Forststraße
abkürzen lassen. |
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Mit Schneeschuhen empfiehlt es sich zuerst auf der Forststraße zu
bleiben, da der unterste Hang für den Aufstieg recht steil anzugehen
ist. Der breite Fahrweg schlängelt sich nun bis zur Pfrontener Alm
empor. Immer wieder kann der Weg über die bestens beschilderte Skiroute
abgekürzt werden. Nach kanpp 1 ¾ Stunden treffen wir auf die
unbewirtschaftete Schönkahler Hütte. Links von uns befindet
sich der Gipfel des Prischling, rechts von uns der Schönkahler. Wir
peilen nun den Verbindungsrücken zwischen den beiden Gipfeln an und
halten uns beim Aufsteig leicht links. Kurz bevor wir den höchsten
Punkt des Rückens erreicht haben, schwenken wir nach rechts, und
steigen über den mäßig steilen Gipfelhang zum Kreuz empor
(eine gute halbe Stunde ab der Hütte). |
Abstieg/Abfahrt: wie Aufstieg. Die Serpentinen des Forstwegs
unterhalb der Schönkahler Hütte lassen sich über den ausgeschilderten
Weg (grüne DAV-Schilder) abkürzen. Es dürfen ausschließlich
diese Abkürzungen benutzt werden, da sich abseits der Wege Wildschutzgebiete
befinden und die Hänge neu aufgeforstet werden (siehe auch Infotafel
am Ausgangspunkt).
Einkehrmöglichkeit:
unterwegs keine |
| |
Höhe |
Gehzeit |
Gesamt |
Ziel |
 |
1000 m |
- 1456 m |
+ 1:40 |
1:40 |
Schönkahler Hütte |
 |
1456 m |
- 1688 m |
+ 0:35 |
2:15 |
Schönkahler |
 |
1688 m |
- 1456 m |
+ 0:30 |
2:45 |
Hochalm |
 |
1456 m |
- 1000 m |
+ 1:15 |
4:00 |
Parkplatz zwischen Pfronten und Grän |
Didi Hackl  |
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