Chiemgauer Alpen

Sonntagshorn (1961 m)

Sonntagshorn
Aufstieg 2:45 h Abstieg 2:00 h
2
1000 Höhenmeter
Tourbeschreibung Druckversion
Bilder (30) Gipfelbuch (3)
Karte

Heutal (968 m) - Hochalm (1460 m) - Sonntagshorn (1961 m)

Charakter: Leichte Skitour oder Schneeschuhtour. Am Gipfelaufbau ist das Gelände etwas steiler und bei Vereisung anspruchsvoller. Hier können bei einer Skitour Harscheisen hilfreich sein. Das Sonntagshorn ist der höchste Berg der Chiemgauer Alpen.

Lawinengefährdung: Bei vernünftiger Routenwahl eher gering. Lawinenwarndienst beachten!

Anfahrt: Autobahn München - Salzburg Ausfahrt Siegsdorf. Über Inzell weiter Richtung Lofer. Nach der Staatsgrenze rechts in Richtung Unken fahren. Im Ort rechts ins Heutal einbiegen und bis zum Parkplatz P2 (Sonntagshorn/Hochalm) weiterfahren. Hier das Auto abstellen (2 Euro Parkgebühr pro Tag).

Karte: DAV Karte Bayern 19 Chiemgauer Alpen Ost - Sonntagshorn

Als Schneeschuh-/Skitour: Wer im Sommer dem Sonntagshorn vom Norden durch das Kraxenbachtal aufs Haupt steigt sieht sich einer griffigen Bergtour gegenüber, bei der auch mal kräftig hingelangt werden darf. Um so zahmer geht auf der Südseite zu, die im Winter somit das Ziel von Skitouren- und Schneeschuhgängern wird. Doch ganz so mühelos wird der Gipfel doch nicht bezwungen, denn die steile Gipfelflanke pumpt nochmals kräftig die Waden auf, bevor man am höchsten Punkt der Chiemgauer Alpen steht.

Aufstieg: Wir verlassen den Parkplatz im Heutal und wandern entlang der Straße in Richtung Hochalm. Wir passieren ein größeres Haus und gelangen bei einer Brücke an eine Weggabelung. Hier wählen wir nicht den Weg über die Brücke, sondern wir wandern stur geradeaus, zuerst durch eine breite Lichtung und später über einen holprigen schmalen Waldpfad, weiter. Nach dem Waldstück werden kleinere Hänge bezwungen. Wir passieren eine kleine Almhütte und ein weiteres kurzes Waldstück. Nach 1 1/4 Stunden Aufstieg erreichen wir die Jausenstation der Hochalm.

Wir halten nun auf die Holzhütten der Hochalm zu und orientieren uns an einer kleinen Kapelle, die sich links von den Hütten befindet. Nach der Kapelle sehen wir eine auffällige Rinne, durch die wir in Richtung der Einsattelung zwischen Sonntagshorn und Peitingköpfl emporsteigen. Hier darf man sich nicht von den Spuren verleiten lassen, die nach rechts zum Peitingköpfl wegführen. Noch bevor man den Sattel erreicht, kann man nach links hinüberziehen und über den breiten Rücken dem Gipfel entgegensteigen. Die latschenbewachsene Gipfelflanke wird dabei zum Ende noch einmal so richtig schön steil.


Beschriftetes Panorama mit Ausblick vom Sonntagshorn 18142 x 720 px (1,3 MB)


1 1/2 Stunden nach Passieren der Jausenstation auf der Hochalm stehen wir am höchsten Punkt der Chiemgauer Alpen und genießen den fantastischen Ausblick auf die Berchtesgadener Alpen, Leoganger- und Loferer Steinberge, aufs Kaisergebirge und die Bergwelt südlich des Chiemsees.

Abstieg/Abfahrt:
Mit Schneeschuhen wie Aufstieg. Wer mit Skiern unterwegs ist, biegt an der Jausenstation auf der Hochalm in den Forstweg nach links ein. An der Ausschilderung "Skiabfahrt" verlässt man den Forstweg nach rechts und fährt durch eine Schneise zum Ausgangspunkt zurück.

Einkehrmöglichkeit:
Jausenstation Hochalm (1460 m), privat, +43 (0)664/4533666, im Winter meist nur an Wochenenden geöffnet

  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
968 m - 1460 m + 1:15 1:15 Hochalm
1460 m - 1961 m + 1:30 2:45 Sonntagshorn
1961 m - 1460 m + 1:00 3:45 Hochalm
1460 m - 968 m + 1:00 4:45 Heutal

Didi Hackl