Achenkirch (940 m) - Köglalm (1432 m) - Vorderunnütz (auch Unnütz
oder Unnutz) (2078 m)
Charakter: Mittelschwierige Bergwanderung auf teils steilen
und steinigen Pfaden
Anfahrt: Autobahn München -
Salzburg, Ausfahrt Holzkirchen, weiter über Tegernsee bis nach Achenkirch
am Achensee. Am nördlichen Ende des Achensees beim Hotel Cordial links
abbiegen (Ausschilderung Köglalm) und beim kleinen Wanderparkplatz parken.
Karte: Kompasskarte
182 - Isarwinkel
Am nördlichen Ende des Achensees thront zwischen Achenkirch und Steinberg
am Rofan der langgezogene Bergrücken des Unnütz (auch Unnutz genannt).
Der Vorderunnütz, gleichzeitig südlichster Gipfel und höchster
Punkt des Gebirgszugs, lockt mit einem fantastischen Ausblick auf den Achensee,
das Karwendel und das Rofangebirge. Der Anstieg, der sich abseits von langweiligen
Forstwegen vollzieht, wird mit einer Einkehr auf der schön gelegenen
Köglalm versüßt.
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Aufstieg: Vom nördlichen Ende des Achensees wandern
wir zuerst über einen breiten Fahrweg in Richtung Köglalm. Nach
15 Minuten zweigt nach rechts der Steig zur Köglalm ab. Wir verlassen
den Wirtschaftweg, wandern wenige Meter bergab und steigen im Anschluss
durch einen lichten Bergwald über einen schmalen Pfad der Köglalm
entgegen. Zwischen den Bäumen schimmert dabei immer wieder der Achensee
hindurch, darüber thront mit der Seekarspitze ein östlicher
Eckpfeiler des Karwendels. Nach kanpp 1 1/2 Stunden treten wir aus dem
Bergwald heraus und wir erreichen freie Almwiesen und die Hütten
der Köglalm. |
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Oberhalb der Alm wandern wir zuerst ein kurzes Stück über einen
breiten Wirtschaftsweg, und biegen im Anschluss nach rechts Richtung Unnütz
ab (ausgeschildert). Kurz bevor wir weitere kleine Almhütten erreichen,
führt der Weg zu unserem Gipfel nach links weg. Der schmale Pfad
schlägelt sich über kuppige und mit Nadelbäumen gespickte
Wiesen empor. Schon bald wird der lichte Nadelwald von dichtem Latschengestrüpp
abgelöst. Der Weg wird nun immer steiler und ruppiger. Beim Aufstieg
wird der Blick immer wieder magisch vom tief unter uns gelegenen Achensee
angezogen. Im Hintergrund lugen nun auch die vergletscherten Zillertaler
Spitzen des Hohen Riffler und des Olperer hervor. |
Langsam ziehen sich die Latschengewächse immer mehr zurück,
und wir erreichen eine grasige Hochebene. Wir sehen uns nun einem letzten
sanften Aufschwung gegenüber, an dessen Ende das Gipfelkreuz des
Vorderunnütz zu erkennen ist. Nach einem unschwierigen und mäßig
steilen Anstieg erreichen wir den höchsten Punkt des Unnütz.
Am geräumigen Gipfel genießen wir einen wunderbaren Rundumblick
über den Achensee, das Karwendel, den freistehenden Guffert, die
Hohen Tauern und einen Nahblick auf die steilen Nordabstürze des
Rofan.
Abstieg: wie Aufstieg. Eine Überschreitung des Unnütz
zum Hochunnütz (2075 m) erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
Ein anschließender Abstieg vom Hochunnütz über die Zöhreralm
zieht einen langen Talhatscher von 30 bis 45 Minuten nach sich, um zum
Ausgangspunkt zurückzugelangen. |
Einkehrmöglichkeit: Köglalm (1432 m), privat, Tel.: +43 (5246) 6001, in den Sommermonaten bewirtschaftet,
im Frühsommer und Herbst empfiehlt sich eine telefonische Anfrage
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Höhe |
Gehzeit |
Gesamt |
Ziel |
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940 m |
- 1432 m |
+ 1:25 |
1:25 |
Köglalm |
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1432 m |
- 2078 m |
+ 1:35 |
3:00 |
Vorderunnütz |
 |
2078 m |
- 1432 m |
+ 1:10 |
4:10 |
Köglalm |
 |
1432 m |
- 940 m |
+ 1:05 |
5:15 |
Achenkirch |
Didi Hackl  |
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