Bayerische Voralpen

Wank (1780 m)

Wank
Aufstieg 2:30 h Abstieg 2:00 h
1
970 Höhenmeter
Tourbeschreibung Druckversion
Bilder (27) Gipfelbuch (4)
Karte

Parkplatz oberhalb der Wankbahn-Talstation (810 m) - Wank (1780 m)

Charakter: Einfache Bergwanderung, die im unteren Teil über breite und komfortable Wege und im oberen Teil über mäßig steile Pfade führt.

Anfahrt: Autobahn München - Garmisch und nach dem Autobahnende durch Oberau hindurch, nach dem Tunnel geradeaus weiter bis nach Partenkirchen fahren. Im Ort bei dem Wegweiser "Wankbahn" links und im Anschluss gleich wieder links abbiegen. Der große Parkplatz bei der Wankbahn-Talstation wird rechts liegen gelassen und man fährt geradeaus weiter über die Wankbahnstraße bis zum Ende der Fahrmöglichkeit empor. Hier stellt man sein Auto ab.

Karte: Kompasskarte 5 - Wettersteingebirge, Zugspitzgebiet (1:50 000)

Am schönsten ist es am Wank wahrscheinlich im Winter, wenn die Seilbahn still steht und am Berg Wanderer und Skitourengeher unter sich sind. Doch auch zur Sommersaison hat ein Besuch des Wanks seine Reize. Da wäre der schöne Ausblick auf das Wettersteingebirge, der sich schon während des Aufstiegs genießen lässt. Und da gibt es natürlich noch das Wankhaus, das am Gipfel thront und neben Speis und Trank einen fantastichen Rundblick über das Karwendel, die Berge rund um Garmisch und das Estergebirge bereithält.

Aufstieg: Beim Parkplatz am Ende des Fahrmöglichkeit lassen wir den Klettergarten links liegen und folgen dem breiten Forstweg. Nach etwa fünf Minuten zweigt nach rechts der Weg zur Gamshütte und zum Wank ab. Hier wenden wir uns also nach rechts und folgen dem breiten und mäßig ansteigenden Forstweg. Schon nach wenigen Minuten genießen wir die ersten Blicke auf das Wettersteingebirge und hinunter nach Partenkirchen. Eine Dreiviertelstunde später biegen wir kurz vor der Gamshütte nach links in einen Weg mit der Ausschilderung "Wank Mittelstation: Zustiegmöglichkeit" ein.

Dem komfortablen und breiten Weg folgen wir nun im freien Gelände empor. Die Mittelstation werden wir allerdings nicht erreichen, sondern biegen etwa 15 Minuten später rechts ab und folgen der Ausschilderung zum Wank. Ein schmaler Pfad führt uns nun zügig in Serpentinen den bewaldeten Hang des Wanks empor. Desöfteren geben die Bäume den Blick auf Garmisch und Umgebung frei. Auch kreuzt unser Weg einige Male die Wankbahn, bis sich der Wald mehr und mehr zurückzieht und wir letztendlich auf die Bergstation der Seilbahn zusteuern.

Rechts von der Seilbahnstation befindet sich auf einem Plateau ein bereits sichtbares Kreuz. Der eigentliche Gipfel und das Wankhaus wird auf direktem Wege erreicht, indem man noch vor der Bergstation links abbiegt und auf die grasige Gipfelkuppe hinauf wandert. Auf dem Weg zum Gipfel passiert man ein Naturkino, das keinen Eintritt kostet. Gott sei Dank, denn das Panorama vom Wank mit Blick auf Alpspitze und Zugspitze wäre unerschwinglich. Hinterhalb des Wankhauses befindet sich das große und golden verzierte Gipfelkreuz. Vor dem Abstieg sollte man auf der Terrasse des Wankhauses bei einer Brotzeit ausgiebig den wunderbaren Ausblick auf sich wirken lassen.


Beschriftetes Panoramafoto, Ausblick vom Wank im Winter (1,4 MB)

Abstieg: Wie Aufstieg.

Einkehr- Übernachtungsmöglichkeit:
Wankhaus (1780 m), DAV Sektion Garmisch-Partenkirchen, Tel.: +49 (0)8821/5620, geöffnet von Mai bis Anfang November und vom 25.12. bis Ende März.



  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
810 m - 1780 m + 2:30 2:30 Wank
1780 m - 810 m + 2:00 4:30 Parkplatz oberhalb der Talstation

Didi Hackl