Hinterbergkopf (2247 m)

Berchdesgadener Alpen

Gastbeitrag von Niko (01.05.2009, 14:05)
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Art und Schwierigkeit: Skitour (mittel)

Dauer Aufstieg: 4.5 Stunden    Dauer Abfahrt: 3 Stunden

Ausgangspunkt: Hintersee, Hirschbichlstraße

Frühjahrsskitour durch das Sittersbachtal auf den Hinterbergkopf


Am Karfreitag den 10.4.2009 starteten wir (Niko und Wolfgang K.) unsere Tour am Parkplatz an der Hirschbichlstraße westlich des Hintersees.

Leider mußten wir die Skier tragen, da bis auf ca. 1000 m kaum noch Schnee lag. Bis nach der Brücke über den Klausbach folgt man der Beschilderung Richtung Ofental.

Ungefähr 100 m nach der Brücke zweigt ein Ziehweg nach rechts ab auf dem man bleibt, bis nach etwa 30 Minuten der Weg scharf nach Südosten schwenkt. (Geht man hier geradeaus weiter landet man auf dem Vorderberghörndl.) Nach etwa 20 Minuten erreichten wir bei der Sittersbachholzstube die Schneegrenze und konnten die Skier anschnallen.

Im weiteren ging es nun immer auf der rechten Talseite steil bergauf durch den Wald. Oberhalb eines großen Felsblocks lichtete sich der Wald und wir erreichten nach etwa 3 Stunden eine Anhöhe, von der man den oberen Teil des Tales überblicken konnte.

An dieser Stelle kann man noch zwischen 3 Gipfelzielen wählen. Links hoch zum Steintalhörndl (2460m), in der Mitte zum Hinterbergkopf (2247 m) und nach rechts zur Hochfeldscharte (2342 m,unterhalb der Hocheisspitze).Nach Überprüfung unserer Restkondition entschieden wir uns für den Hinterbergkopf.

Nach insgesamt 4 Stunden standen an der Sittersbachscharte. Dort deponierten wir die Skier und stiegen auf dem weitgehend schneefreien Grat nach rechts zum Hinterbergkopf auf (ca. 15 Minuten).

Die Aussicht von da oben ist sehenswert.
Unten das Wimbachgries, darüber der Watzmann, daneben das Steinerne Meer mit Teufelshörnern, Funtenseetauern, Hochkönig und Hundstod. Gut zu sehen auch die Einfahrt in den sehr steilen Loferer Seilergraben, in den Skifahrer vorsichtig einfuhren, dann für einige Zeit aus dem Blick verschwanden, um dann weiter unten wie aus einer Röhre in das weite Wimbachgries hinauszuschiessen.

Die Abfahrt folgt ungefähr der Aufstiegsroute. In der oberen weiten Hängen bei gutem Firn konte man es richtig laufen lassen und machte richtig Spaß.

Genau so unangenehm wie der Aufstieg ist die Abfahrt weiter unten durch den Wald bis hinunter zur Schneegrenze. Dort schulterten wir wieder die Skier und ereichten nach 3 Stunden (Abfahrt/Abstieg) den Ausgangspunkt einer lohnenden Frühjahrsskitour.
Sittersbachtal zwischen Hochkalter und HocheisgruppeSittersbachscharte und Hinterbergkopfdie unteren Hänge des HochfeldesOsthänge der der HocheisspitzeWimbachtalschneid mit Hochfeldscharte am rechten Bildrand
der Watzmann von der Sitersbachscharte aus gesehendas Wimbachtal vom Hinterbergkopf ausim Süden der AlpenhauptkammBlick vom Hinterbergkopf auf den Grat zur SittersbachscharteWächten auf der Südostseite des Gipfels

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