Das Rifugio Vittorio Emanuele II. wird in der Regel als Stützpunkt für
eine Besteigung des Gran Paradiso angesteuert. Der Gipfelaufstieg von dieser Hütte
ist deutlich spaltenärmer als der Gletscheranstieg vom nördlich gelegenen
Rifugio Chabod. Um eine Schlafgelegenheit sollte man sich dringend vor Antritt
der Reise ins Aostatal bemühen, da die Hütte zur Saison gerne überfüllt
ist. Rund um das Rifugio warten mit dem Ciarforon, der La Tresenta und der Becca
di Monciair weitere anspruchsvolle und fordernde Gipfelziele.
Anfahrt: Autobahn München - Lindau bis Bregenz, weiter Richtung
St. Gallen, über Zürich und Bern zum Genfer See, hier weiter Richtung
Montreux/Montigny, später immer Richtung Grand Saint Bernard, über die
Passstrasse und den Saint Bernard-Tunnel (Maut für Hin- und Rückfahrt:
31,50 Euro) nach Aosta, von Aosta Richtung Courmayeur/Mont Blanc, nach St. Pierre
bei Villeneuve links ins Valsaveranche einbiegen, immer der Ausschilderung Valsaveranche
folgen und am Ende der Straße in Pont das Auto abstellen
Zustieg: 2 ¼ - 2 ½ Stunden von Pont im Valsaveranche
(800 Höhenmeter)
Hochtouren über Gletscher: Gran Paradiso (4061 m), 4 -
4 ½ Stunden
La Tresenta (3609 m), 3 ½ Stunden
Ciarforon (3642 m), 3 ½ Stunden
Becca di Monciair (3544 m), 5 Stunden