Ginau (1070 m) - Heinrich-Kiener-Haus (1792 m) - Hochgründeck (1827
m)
Charakter: Mittelschwierige Bergwanderung auf teils steilen
Wegen
Anfahrt: Autobahn München - Salzburg, nach dem Grenzübergang
weiter über die Autobahn Richtung Villach, dann die Ausfahrt Richtung Bischofshofen/St.
Johann im Pongau wählen und bis nach St. Johann fahren. In St. Johann rechts
Richtung Wagrain abbiegen und der Straße bis nach Wagrain folgen. Im Ort
nach der Kirche links Richtung "Grubstraße" abbiegen, weiter
oben links Richtung "Floitenberg" fahren und später der Ausschilderung
"Ginau" folgen. Vor den letzten Bauernhöfen befindet sich auf
der linken Seite ein kleiner Parkplatz (Großes Holzschild "Musikwanderweg").
Karte: Kompasskarte 80 - St. Johann, Salzburger Land, Großarltal (1:50000)
Auch wenn das Hochgründeck relativ schnell zu erreichen ist, sollte man
sich für die Besteigung reichlich Zeit nehmen. Während der Rundtour
gibt es zwei schöne Kapellen zu besichtigen und das Panorama, das sich
am kurz unterhalb des Gipfels stehenden
Heinrich-Kiener-Haus
eröffnet und von den Zentralalpen über den Hochkönig und das
Tennengebirge zum Dachstein reicht, raubt einem schier den Atem. Zudem lockt
das Heinrich-Kiener-Haus neben dem fantastischen Ausblick mit feinem Essen und
rechtfertigt daher erst recht einen längeren Aufenthalt.
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Aufstieg: Am Wanderparkplatz bei Ginau folgen wir dem
großenen hölzernen Wegweiser des Musikwanderwegs und wir spazieren
zuerst über einen breiten Forstweg in Richtung Bergwald. Sobald wir
den Wald erreichen wird unser Weg schmaler und auch deutlich steiler.
Über den schattigen Waldpfad wandern wir zu einer Lichtung empor
und nach 20 Minuten Gehzeit erreichen wir die Ginauer Bergkirche. Bevor
man seinen Anstieg zum Hochgründeck fortsetzt sollte man sich ein
paar Minuten Zeit nehmen und das schöne Innenleben der kleinen Kapelle
besichtigen. |
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Hinterhalb der Bergkirche führt uns der Weg nach links und wieder in
einen Bergwald hinein. Der Weg wird nun abermals recht steil und wir treffen
nach weiteren 30 Minuten auf eine Kreuzung mit einigen Wegweisern. Hier
biegen wir links ab und folgen der Ausschilderung zum Heinrich-Kiener-Haus.
Nach einer weiteren Viertelstunde zweigt vom Forstweg nach rechts ein
schmalerer Weg in Richtung Heinrich-Kiener-Haus ab. Wir schlagen
den in der Folgezeit recht steilen Weg ein und passieren nach gut 20 Minuten
einen kleinen Holzverschlag, die sogenannte Musikerwerkstatt. |
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Bei der Musikerwerkstatt wandern wir geradeaus weiter und zu guter letzt
erreichen wir nach weiteren 15 Minuten das Heinrich-Kiener-Haus. Von der
Hütte könnte man nun den direkten Weg zum Gipfel einschlagen
und innerhalb von zehn Minuten zum Gipfelkreuz des Hochgründecks
hinüberwandern. Viel lohnender ist es allerdings der oberhalb der
Hütte stehenden St. Vinzenzkapelle noch einen Besuch abzustatten.
Von der Kapelle wandert man hinab in eine kleine Senke und von dort über
einen mäßig steilen grasigen Hang zum großen Gipfelkreuz
des Hochgründecks empor. |
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Abstieg: Für den Abstieg wählt man entweder
den Aufstiegsweg oder man entscheidet sich für eine Rundtour. Hierzu
wandert man zurück zum Wegweiser in der grasigen Senke, wendet sich
nach links und folgt dem Wanderweg 453a. Über einen schmalen Pfad
geht es nun steil hinunter zum Ginauer Sattel, welchen man nach einer
Dreiviertelstunde erreicht. Am Sattel biegt man rechts ab und folgt über
einen breiten Forstweg der Ausschilderung "Wagrain". Nach etwa
zehn Minuten zweigt nach rechts ein Pfad ab, der uns zuerst über
Bretter und sumpfiges Gelände und später zu einem Fahrweg geleitet.
Diesem folgen wir nun teilweise leicht bergauf wandernd. |
An einer aufgeschütteten Hangquerung, die den Eindruck macht, als
hätte sie sich samt Forstweg schon einmal komplett verabschiedet,
führt unser Pfad rechts den bewaldeten Hang hinunter. Sobald wir
den Wald hinter uns gelassen haben und einen Weidezaun überstiegen
haben, befinden wir uns auf freiem Wiesengeläde. Hier ist der Weg
nur noch schlecht erkennbar. Man hält sich nun leicht links und wandert
den Wiesenhang hinunter. Schon bald erkennt man im Gras steckende und
rot-weiß markierte Holzstöcke. Wir gelangen an einen weiteren
Wegweiser, der uns den Weg nach rechts Richtung Ginau zeigt. Von hier
steigen wir hinunter zum schon bald sichtbaren Ausgangspunkt.
Hinweis für Hundebesitzer: Die Abstiegsvariante
ist für große Hunde nicht sonderlich gut geeignet, da sich
mehrere Weidezäune mit Stacheldraht und am Ginauer Sattel ein Weiderost
in den Weg in stellen. Hier muss man den Hund desöfteren über
das jeweilige Hindernis heben. |
Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
Heinrich-Kiener-Haus
(1792 m), privat, Tel. +43 (0)664/277 45 58, von Mitte Mai bis Ende Oktober
geöffnet
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Höhe |
Gehzeit |
Gesamt |
Ziel |
 |
1070 m |
- 1792 m |
+ 1:45 |
1:45 |
Heinrich-Kiener-Haus |
 |
1792 m |
- 1827 m |
+ 0:15 |
2:00 |
Hochgründeck |
 |
1827 m |
- 1379 m |
+ 0:45 |
2:45 |
Ginauer Sattel |
 |
1379 m |
- 1070 m |
+ 1:00 |
3:45 |
Ginau |
Didi Hackl  |
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