Parkplatz Schleifmühl (880 m) – Kühalm (1360 m) - Teufelstättkopf
(1758 m) - August Schuster-Haus (Pürschling-Haus) (1564 m) - Parkplatz
Schleifmühl (880 m)
Charakter: Bis zur Kühalm eine
breite Forststraße, dann weiter auf einem steileren Pfad, teilweise abschüssig
auf beiden Seiten. Die letzten Meter zum Gipfel sind durch ein Drahtseil abgesichert,
jedoch ohne Schwierigkeiten zu bewerkstelligen.
Anfahrt: Von München geht es auf der A95 bis zum Autobahnende
nach Eschenlohe. Dort weiter auf der B2 nach Oberau. Hier rechts abbiegen auf
die B23 nach Oberammergau, dann weiter bis zum Ortseingang Unterammergau. Hier
links abbiegen und der kleinen Straße bis zum Parkplatz Schleifmühl
folgen . Hier kann für 2 Euro Parkgebühr pro Tag das Auto abgestellt
werden.
Karte: Kompasskarte
5 - Wettersteingebirge, Zugspitzgebiet
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Aufstieg: Hinter dem Parkplatz beginnen wir die Tour recht
gemütlich auf einer breiten Forststraße. Entlang eines Baches
geht es auf dem Maximilianwanderweg E4 bzw. 234 Richtung Südwesten.
Nach einer Viertelstunde bleiben wir auf dem Hauptweg und überqueren
rechts den Bach. Ein Wegweiser (Weg18) verrät uns, dass wir uns noch
etwa 2 Stunden vom Gipfel des Teufelstättkopf entfernt befinden.
Der breite Weg schlängelt sich über nun rasch an Höhe
gewinnend in Serpentinen durch den Wald. Zwanzig Minuten später erreichen
wir einen weiterer Wegweiser Richtung Kühalm (Weg18). Diesem folgen
wir die nächsten 40 Minuten, bis wir die Kühalm erreichen.
Zwischen Steckenberg und Brunnberg im Westen lugt der 1342 Meter hohe
markante Kofel hervor, welcher über Oberammergau thront. |
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An der Kühalm verlassen wir die breite Forstraße und zweigen
links auf einen kleinen Pfad ab. Dieser führt malerisch durch den Wald
und gibt nach zwanzig Minuten den Blick auf ein vermeintliches Gipfelkreuz
frei. Dieses markiert allerdings nur eine bizarre Felsstruktur in 1579 Metern
über dem Meer. Warum diese ein Gipfelkreuz verdient hat bleibt rätselhaft,
vielleicht war eins übrig.
Wir folgen dem Grat weiter und genießen den abwechslungseichen
Blick rechts und links des Weges in die Täler. Im Süden ist
schön das Zugspitzmassiv zu sehn. Zwischen den Latschenkiefern wird
der Weg nun auch etwas „luftig“.
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Nun ist auch das eigentliche Gipfelkreuz zu sehn. Ein dickes Drahtseil
hilft über die letzten Meter bis zum Gipfel hinweg. An manchen Stellen
ist der Fels durch häufige Begehungen schon glatt wie Marmor. Trotzdem
ist das Stück ohne größere Schwierigkeiten zu bewältigen.
Bei guter Sicht bietet sich hier ein Panorama vom Starnberger See bis
zur Zugspitze. Viele Gipfel der Ammergauer Alpen präsentieren sich
in ihrer ganzen Pracht. In nächster Nähe ist auch unsere Raststation,
das August-Schuster-Haus, gut zu erkennen.
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Abstieg: Den knurrenden Magen alsbald zu besänftigen
machen wir uns wieder auf den Weg. Nach dem Gipfelsteig folgen wir nun rechts
den Weg auf das August-Schuster-Haus zu. 20 Minuten später sitzen wir
auf Bierbänken in der Sonne und lassen uns von einer Speckknödlsuppe
und einer frischen halben Weißbier verwöhnen.
Gut gestärkt können wir nun auf dem Weg E4 wieder zum Parkplatz
wandern, welcher vorbei an einer Gedenkkapelle in etwa 1,5 Stunden erreicht
sein sollte.
Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
August-Schuster-Haus
(1564 m), DAV Sektion Bergland, Tel.: +49 (0) 8822 / 4195, ganzjährig
geöffnet, im April unf November geschlossen |
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Höhe |
Gehzeit |
Gesamt |
Ziel |
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880 m |
- 1360 m |
+ 1:30 |
1:30 |
Kühalm |
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1360 m |
- 1758 m |
+ 1:00 |
2:30 |
Teufelstättkopf |
 |
1758 m |
- 1564 m |
+ 0:20 |
2:50 |
August-Schuster-Haus |
 |
1564 m |
- 880 m |
+ 1:30 |
4:20 |
Parkplatz Unterammergau |
Tom Lindner  |
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