Stubaier Alpen

Wetterkreuzkogel (2591 m)

Wetterkreuzkogel
Aufstieg 2:45 h Abstieg 0:45 h
2
860 Höhenmeter
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Karte GPS-Track

Wanderparkplatz bei Kühtai (1710 m) - Wetterkreuzkogel (2591 m)

Charakter: Leichte Skitour, die über mäßig steiles, großzügiges Gelände und einen steileren Gipfelhang führt. Die größte Schwierigkeit während der Abfahrt ist das Überwinden des Waldgürtels oberhalb des Ausgangspunkts.

Lawinengefahr: Bei vernünfitger Spurwahl gering. Lawinenwarndienst beachten!

Expositionen: Nord und Ost

Anfahrt: Autobahn München - Innsbruck, bei Innsbruck weiter Richtung Bregenz bis zur Ausfahrt Zirl-Ost. Hier Richtung Kematen/Kühtai halten und über Sellrain und Gries im Sellrain bis nach Kühtai und durch Kühtai hindurch fahren. 3,4 Kilometer nach dem Ortsende von Kühtai findet sich gleich nach einer Brücke linker Hand ein Wanderparkplatz (gelber Wegweiser "Knappenweg/Wetterkreuz").

Karte: Kompasskarte 83 - Stubaier Alpen (1:50 000)

Der Wetterkreuzkogel gehört zu den klassischen und häufig begangenen Skitourenzielen in den Stubaier Alpen. Fernab vom Skizirkus in Kühtai führt der Anstieg umrahmt von wilden Felswänden durch das Wörgetal zum schönen Aussichtsgipfel. Das Gelände ist nur mäßig steil, allerdings sehr weitläufig und großzügig und bietet somit einige Varianten für die Abfahrt. Neben seiner geringen Lawinengefahr und relativen Schneesicherheit wird der Wetterkreuzkogel vorallem wegen des fantastisches Rundblicks über die Stubaier und Ötztaler Alpen, sowie über die Mieminger Berge geschätzt.

Aufstieg: Am Wanderparkplatz orientieren wir uns am gelben Wegweiser "Kanppenweg/Wetterkreuz" und beginnen über den Sommerweg unseren Anstieg. Vorbei an einer kleinen Holzhütte, die wir rechts liegen lassen, wandern wir zu einem Waldgürtel. In vielen Kehren steigen wir durch den dichten Baumbestand aufwärts und erreichen nach einer halben Stunde freies Gelände, sowie einen gelben Wegweiser und zwei Schautafeln. Hier wandern wir geradeaus weiter zum Waldgürtel und halten uns dann im Wald eher nach rechts.

Wir durchstreifen den lichten Wald und sobald wir die Bäume hinter uns gelassen haben, bewegen wir uns auf der rechten Seite des Wörgetals südwärts in das weitläufige Tal hinein. Links vor uns erkennen wir nun einen steileren Hang. Diesen umgehen wir rechtshaltend und wandern durch eine kleine Mulde mit lichtem Baumbestand. Nach der Senke bewegen wir uns im freien und mäßig steilen Gelände in Richtung Süden auf einen weiteren steilen Hang zu. Vor dem Hang drehen wir in Grundrichtung nach schräg rechts (Südwest) und überwinden so eine etwas steilere Stufe.

Nach der Steilstufe orientieren wir uns wieder Richtung Süden. Rechter Hand blicken wir zum sanften Schneegupf des Wetterkreuzkogels. Vor uns liegt der felsige Ausläufer der Schwarzen Wand, der sich bis ins Wörgetal hinunter zieht. Nun wandern wir leicht links haltend (in südöstlicher Richtung) in eine Senke hinunter. In einem Gegenanstieg überwinden wir nach der Senke den Kammverlauf der Schwarzen Wand. Nach Überwindung der Stufe wandern wir in einem Rechtsbogen in westlicher Richtung weiter. Wir bleiben dabei fast am Talgrund und queren so den steileren Hang zu unserer rechten.

Schon nach wenigen Minuten erkennen wir schräg rechts von uns den Gipfelhang des Wetterkreuzkogels. Wir spuren nun in nordwestlicher Richtung die steilere Gipfelflanke hinauf und peilen dabei zwei kleine unausgeprägte felsige Kuppen an. Nachdem wir zwischen den Felskuppen hindurch geschlüpft sind, blicken wir erstmals hinüber zu den westlichen Ausläufern der Mieminger Berge. Vor uns liegt nun der finale Gipfelhang des Wetterkreuzkogels, den wir in einigen Kehren hinauf steigen. Schließlich erreichen wir den Bergrücken des Wetterkreuzkogels und die geräumige Gipfelkuppe.

Das Gipfelkreuz des Wetterkreuzkogels steht an etwas tieferer Stelle. Die letzten Meter dorthin werden von den meisten Bergfreunden zu Fuß bewältigt. In der Senke zwischen dem Gipfelkreuz und der Gipfelkuppe lässt sich ein windgeschütztes Plätzchen für eine Gipfelbrotzeit finden. Besonders schön ist nun der Nahblick über den Bergrücken und das Große Windegg zum imposanten Acherkogel. Über das Ötztal blicken wir hinüber zu den nördlichen Ötztaler Alpen und im Norden präsientieren sich die westlichen Gipfel der Mieminger Kette.

Abfahrt: Im wesentlichen entlang der Aufstiegsroute. Das großzügige Gelände erlaubt eine individuelle Spurwahl.

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
Unterwegs keine. In der Ortschaft Kühtai (3,4 km vom Ausgangspunkt entfernt) bietet sich die Dortmunder Hütte (1948 m) als Stützpunkt an (DAV Sektion Dortmund, Tel.: + 43 (0)5239/5202, geöffnet von Anfang Dezember bis Ende April und von Anfang Juni bis Ende Oktober).

  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
1710 m - 2591 m + 2:45 2:45 Wetterkreuzkogel
2591 m - 1710 m + 0:45 3:30 Wanderparkplatz bei Kühtai

Didi Hackl