Wanderbuch

Aktuelle Tourenverhältnisse & Lesertipps


Es sind 3 Einträge im Wanderbuch vorhanden.


Eintrag von Hans Linnertz:
sehr empfehlenswert
28.03.19  Diese Höhenwanderung gehört zum Schönsten, was ich in den letzten 40 Jahren in den Bergen gemacht habe. Fünf Tage hört man nichts anderes als den eigenen Puls, den hechelnden Atem, den Wind und ab und zu eine Dohle. Fünf Tage in absoluter Einsamkeit (im besten Sinne), allein mit dem Weg und den Wolken. Eine Hütte schöner als die andere; alle sehr verschieden, aber je einzigartig. Die Besinnung auf sich selbst stellt sich sehr schnell ein und verbleibt intensiv. Fast ist man genötigt, das Ende der Tour zu bedauern ob des Lärmes, des Trubels und der vielen überflüssigen Geräusche und Stimmen. Man möchte gleich umkehren; aber das wäre doch zu viel des Guten, weil sich am Ende des Weges doch Müdigkeit breitmacht. Einfaches Rezept: im nächsten Jahr noch einmal gehen!!
Eintrag von Maja:
sehr empfehlenswert
11.12.16  Ich bin die Tour jetzt Anfang Juli gelaufen und war begeistert.
Wunderschöne, sehr abwechslungsreiche Landschaft, teilweise völlige Stille und kaum Menschen auf dem Pfunderer Höhenweg, dafür Murmeltiere, Gemsen und sogar Adler. Wer die Natur und die Stille liebt ist hier richtig.
Teilweise wandert man durch grüne Wiesen, die an das Auenland erinnern. Dann gibt es wieder ganz karge Geröllfelder, bei denen man zwei Stunden nur über Blockhalden klettert. Und am vierten Tag läuft man viel über kleine schmale Wiesenpfade an blühenden Bergwiesen entlang. Auch die Ausblicke, vor allem am fünften Tag, wo man oben auf dem Kamm sehr lange weit schauen kann und sogar die Dolomiten sieht, sind unvergesslich.
Der Weg ist aber sehr anspruchsvoll und sollte nur von Leuten gegangen werden, die Erfahrung im hochalpinen Gelände haben. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind wirklich unerlässlich, da es häufiger ausgesetzte Stellen gibt. Ebenso eine gute Kondition. Teilweise lag wegen der lange kühlen Witterung noch recht viel Schnee und wir mussten einige Schneefelder queren.
Wir sind die dritte Etappe an einem Tag gelaufen und haben 12 Stunden gebraucht, trotz guter Kondition. Auch der Aufstieg zur Hochsägescharte am vierten Tag ist nichts für schwache Nerven, der Blick oben dann aber entschädigt für alles.
Auch die Hütten waren toll, die ursprünglichste ist die Simile-Mahd-Alm, die wirklich ganz einfach ist, aber grade dadurch Charme hat. Und meine Lieblingshütte ist die Tiefrastenhütte - wegen der unglaublich netten Hüttenwirte und dem besten Essen am Weg.
Die Tour wird auch für mich unvergesslich bleiben.
Ich kann sie nur weiter empfehlen- ich bin dabei so richtig runter gekommen und wollte gar nicht wieder runter unter die vielen Menschen.
Foto: Blick zürück auf den wilden See auf dem Weg zum Rauhtaljoch
Eintrag von Didi aus Aying:
sehr empfehlenswert
09.09.15  Eine grandiose und unvergessliche 5-tägige Tour von Hütte zu Hütte in den Pfunderer Bergen. Die Tagesetappen sind lang, anstrengend und anspruchsvoll. Der Pfunderer Höhenweg ist bis auf das Einzugsgebiet um die drei AV-Hütten und die Wilde Kreuzspitze sehr einsam. Leute trifft man teilweise stundenlang keine, auch ein mobiles Netz ist meist nicht vorhanden. Dafür wird man auf den Hütten mit kulinarischen Schmankerln verwöhnt. Meine persönliche Lieblingshütte am Höhenweg ist die Tiefrastenhütte. Hier wird Gastfreundschaft gelebt, die Lage und das Essen sind fantastisch. Das Auto kann man für den Höhenweg getrost daheim lassen. Der Ausgangspunkt ist eine halbe Stunde vom Bahnhof Sterzing entfernt und der Bus am Endpunkt von St. Georgen zum Bahnhof Bruneck fährt regelmäßig.


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Gesamtbewertung der Tour „ Didi“:
sehr empfehlenswert
Im Durchschnitt 5 von 5 (3 Bewertungen)Letzter Eintrag (von Hans Linnertz):
28.03.19  Diese Höhenwanderung gehört zum Schönsten, was ich in den letzten 40 Jahren in den Bergen gemacht habe. ... [weiter]

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