Pfunderer Berge

Pfunderer Höhenweg

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Tourdaten:
Gesamtgehzeit:  5 Tage
5900 Höhenmeter
71,7 Kilometer

Der Pfunderer Höhenweg in Südtirol: Eine großartige und eindrucksvolle 5-tägige Wanderung von Sterzing nach Bruneck über die ruhigen Pfunderer Berge.

Charakter: Anspruchsvolle 5-tägige Hüttenwanderung, auf der über 70 Kilometer und knapp 6000 Höhenmeter bewältigt werden müssen. Die langen und anstrengenden Tagesetappen führen meist über gute Bergpfade, des Öfteren bewegt man sich auch im weglosen Terrain. Zudem gilt es Querungen im abschüssigen Wiesen- und Schrofengelände sowie teils ausgesetzte Blockklettereien zu meistern. Bei Nässe ist gerade an den steilen Grashängen höchste Vorsicht geboten. Schlüsselstelle des Höhenwegs ist das Abklettern der Gaisscharte über einen luftigen Klettersteig. Für unsichere Geher ist an dieser Stelle ein Klettersteigset ratsam. Der Pfunderer Höhenweg ist gut mit einem rot umrahmten weißen Kreis markiert. Für die Begehung sind Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und eine sehr gute Kondition notwendig. Mit einer Übernachtung im Walter-Brenninger-Biwak lässt sich die lange fast 9-stündige Etappe von der Brixner Hütte zur Edelrauthütte auf zwei Tage verteilen.

Anreise mit der Bahn: Der Pfunderer Höhenweg eignet sich ideal für eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Dazu fährt man mit der Bahn von München über Rosenheim und Innsbruck zum Bahnhof Brenner. Von Brenner geht es mit der Regionalbahn weiter nach Sterzing (Fahrplan und Buchung).

Mit dem Auto: Autobahn München - Innsbruck - Brenner bis zur Ausfahrt Sterzing. Nach der Ausfahrt beim Kreisverkehr rechts und beim folgenden Kreisverkehr nochmals rechts abbiegen. Bei der nächsten Gelegenheit links Richtung Sterzing Bahnhof und Wiesen abbiegen, die Bahngleise unterqueren und nach Wiesen fahren. In Wiesen stellt man am Parkplatz gegenüber der Kirche sein Auto ab.

Fünf Tage, über 70 Kilometer, fast 6000 Höhenmeter, einsame Hochtäler und überwältigende landschaftliche Eindrücke: So lässt sich der Pfunderer Höhenweg kurz und knapp zusammenfassen. Der gut markierte Wanderweg beginnt in Sterzing und führt von Hütte zu Hütte in fünf anstrengenden Etappen durch die streckenweise einsamen Pfunderer Berge nach Sankt Georgen bei Bruneck. Schon am ersten Tag gilt es einiges an Strecke und Höhenmetern gut zu machen, um aus dem Eisacktal zur auf über 2000 Meter gelegenen Simile-Mahd-Alm zu gelangen. Am nächsten Tag warten mit dem Wilden See und der Wilden Kreuzspitze, einem stolzen 3000er und zugleich dem höchsten Gipfel der Pfunderer Berge, zwei wahre landschaftliche Höhepunkte. Die Nacht verbringt man auf der Brixner Hütte, bevor es am nächsten Morgen über die lange und anstrengende Königsetappe weiter zur Edelrauthütte geht. Von dort erreicht man am Tag vier über idyllisches Almgelände und durch wilde Kare die herrlich gelegenen Tiefrastenhütte. Als Schlussetappe winkt ein knapper Halbmarathon, der im ständigen Auf und Ab über den Graskamm zwischen dem Mühlwalder Tal und dem Pustertal hinunter nach Sankt Georgen führt und wahrlich an den letzten Reserven des Höhenweg-Begehers zehrt.

Geo-Koordinaten des Ausgangspunkts:
46.896062, 11.439853 (in Google Maps öffnen)

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1. Etappe: Von Sterzing (950 m) zur Simile-Mahd-Alm (2011 m)

Gehzeit: 6 ¼ Stunden - Anstieg: 1475 Hm - Abstieg: 390 Hm - Strecke: 14,4 km

Wir verlassen den Bahnhof in Sterzing und folgen der Bahnhofstraße in südöstlicher Richtung (in Fahrtrichtung Brixen). Nach wenigen Minuten treffen wir auf eine Querstraße (Pfitscher Straße), biegen links ab und unterqueren die Bahngleise. Nun folgen wir der Pfitscher Straße aus Sterzing hinaus und spazieren weiter nach Wiesen (30 Minuten ab Sterzing Bahnhof). Gleich nach dem Wiesnerhof biegen wir rechts in den Geirweg ein. Linker Hand finden wir eine große Übersichtstafel zum Pfunderer Höhenweg. Nun gehen wir über den Geirweg zu einer Verzweigung und spazieren dort nach links in den Angerweg (Wegweiser "Pfunderer Höhenweg"). Wir folgen dem Angerweg zuerst geradeaus und später in einem Rechtsbogen zu einer Brücke. Im Anschluss verlassen wir Wiesen und überqueren über eine Holzbrücke den Pfitscher Bach.

Gleich nach der Brücke halten wir uns schräg rechts (Wegweiser "Pfunderer Höhenweg, Maria Trens") und wandern über einen schattigen Waldweg bergauf. Der Waldweg mündet fünf Minuten später in eine Teerstraße, in die wir rechtshaltend einbiegen. Nach gut zehn Minuten verzweigt sich die Teerstraße und wir biegen links ab. Nach dem Abbiegen verlassen wir die Straße gleich wieder nach rechts und schlagen einen schmalen Pfad ein (Weg Nr. 5A), der uns über Stufen hinauf zu einem Strommasten bringt. Dort gehen wir unter dem Strommasten hindurch und wandern über einen schattigen Waldweg hinauf zu einer Holzhütte. Wir gehen an der kleinen Hütte und im Anschluss linkshaltend an einem Holzzaun vorbei. Kurz darauf treffen wir auf ein kleines Gatter und schlüpfen dort durch den Zaun hindurch.

Für die nächsten gut zehn Minuten queren wir in moderater Steigung über einen breiten Karrenweg am Fuße eines Grashangs vorbei. Vor einer verfallenen Steinhütte wendet sich der Weg dem Hang zu. Ein schmaler Pfad leitet uns steiler hinauf zu einem Übertritt am Weidezaun. Nach dem Übertritt gelangen wir zu einem Querweg, in den wir linkshaltend einbiegen. Der Pfad bringt uns durch lichten und später durch dichten Wald hinauf zu einer großen Lichtung mit einer Holzhütte. Dort überqueren wir einen Forstweg und folgen weiter dem Pfad, der kurz darauf in einen Karrenweg mündet. Über diesen spazieren wir weiter zu einem Holzstadel. Vor der Holzhütte halten wir uns leicht rechts, passieren den Stadel an seiner rechten Seite und überqueren den Weidezaun an einem Durchlass.

Danach folgen wir dem kleinen Waldpfad durch einen schönen lichten Nadelwald steiler bergauf zu einer bewaldeten Hochfläche. Durch eine grasige Mulde gelangen wir zu einem Weidezaun, dem wir kurz folgen. Dann steigen wir an einem Übertritt über den Zaun hinweg und erreichen kurz darauf den Aussichtspunkt Gschließegg (1671 m). Am Gschließegg passieren wir einen Durchlass an einem Holzzaun und steigen über die dem Pfitscher Tal zugewandten (nördlichen) Seite ein paar Meter hinab und queren auf der linken Seite des bewaldeten Kammverlaufs ostwärts. Nach wenigen Minuten passieren wir einen weiteren Aussichtspunkt mit einem Holztisch und zwei Sitzbänken, kreuzen kurz darauf den Weg Nr. 4, spazieren geradeaus weiter und verlassen wenig später den Bergwald.

Nun wandern wir in östlicher Richtung über freies Almgelände und gelangen später in einem großzügigen Rechtsbogen zu den kleinen Hütten der Plitschalm (1822 m). An der Plitschalm wendet sich der Pfad wieder Richtung Osten. Über einen Wiesenpfad (Weg Nr. 5 "Jägerjöchl") wandern wir weiter zur Trenser-Joch-Hütte (1993 m). Die kleine Selbstversorgerhütte ohne Kochgelegenheit bietet Platz für insgesamt acht Personen. Vor der Hütte stehend wenden wir uns nach schräg rechts (Nordosten) und folgen dem Wiesenpfad hinauf zum Jägerjöchl (2136 m). Wir überschreiten das Jägerjöchl und queren im leichten Auf und Ab an der Südostflanke des Höllenkragens vorbei. Dabei werden über den oft eingewachsenen Pfad mehrere abschüssige Grashänge gequert. Bei Nässe ist hier höchste Vorsicht geboten!

Nach dem längeren Quergang verlieren wir ein paar Höhenmeter und wandern in eine Mulde hinab. Aus dieser steigen wir zum Kammverlauf nordöstlich des Höllenkragens hinauf. Dort passieren wir zwei verfallene Holzhütten und erreichen kurz darauf das Trenser Joch (2212 m). Am Trenser Joch wenden wir uns nach rechts und queren auf die rechte (südöstliche) Seite des grasigen Kammverlaufs. Nach einer längeren Querung im leichten Auf und Ab passieren wir einen grasigen Buckel mit einem Holzkreuz und wir erreichen einen schmalen Wiesenrücken. Vom Rücken steigen wir steil in mehreren Serpentinen einen grasigen Hang hinab (Vorsicht, steiles Wiesengelände!), queren linkshaltend an einem schrofigen Gratausläufer vorbei und wandern in nordöstlicher Richtung hinunter zur Simile-Mahd-Alm (2011 m).

Hinweis: Der direkte Abstieg vom Trenser Joch zur Simile-Mahd-Alm ist nun die neue offizielle Wegführung des Pfunderer Höhenwegs. Alternativ kann man auch den alten Weg über die Sengesspitze nutzen (zusätzlicher Anstieg von 300 Höhenmetern). Dieser wird allerdings nur mehr selten begangen, ist dementsprechend eingewachsen und an vielen Stellen kaum zu erkennen. Für den alten Weg wandert man von Trenser Joch über den schmäler werdenden Kamm und zum Gipfel hin etwas ausgesetzt zur Sengesspitze hinauf (2368 m). Dort überschreitet man den höchsten Punkt, wandert dem Kammverlauf folgend in einen Wiesensattel hinab und hinterhalb zur breiten Gipfelfläche des Punkt 2500 m empor. Auch dieser Gipfel wird überschritten und man steigt nordostwärts in eine Einsattelung hinunter. Dort trifft man auf einen Wegweiser und man biegt rechts ab zur Simile-Mahd-Alm. Größtenteils weglos geht es über das Wiesengelände in südlicher Richtung bergab. An einer Steilstufe hält man sich möglichst rechts am Graben und sucht sich über Trittspuren den geeigneten Weg hinunter zur Alm.

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
Simile-Mahd-Alm (2011 m), privat, Tel. 0039 0472/647162. Geöffnet von Mitte Juni bis Ende September.

Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
950 m - 950 m + 0:30 0:30 Wiesen
950 m - 1671 m + 2:00 2:30 Gschließegg
1671 m - 1822 m + 1:10 3:40 Plitschalm
1822 m - 2136 m + 1:00 4:40 Jägerjöchl
2136 m - 2212 m + 0:50 5:30 Trenser Joch
2212 m - 2011 m + 0:45 6:15 Simile-Mahd-Alm


2. Etappe: Von der Simile-Mahd-Alm (2011 m) über die Wilde Kreuzspitze (3132 m) zur Brixner Hütte (2282 m)

Gehzeit: 5 ½ Stunden - Anstieg: 1135 Hm - Abstieg: 865 Hm - Strecke: 9,3 km

Am zweiten Tag erwartet uns die kürzeste Etappe des Pfunderer Höhenwegs. Der direkte Übergang von der Simile-Mahd-Alm zur Brixner Hütte dauert etwa 4 Stunden. Daher haben wir genug Zeit einen Abstecher zur Wilden Kreuzspitze, dem höchsten Gipfel der Pfunderer Berge, zu unternehmen. Wir verlassen die Simile-Mahd-Alm (2011 m) in östlicher Richtung und passieren bei einem Übertritt einen Weidezaun. Kurz darauf überqueren wir einen Bachlauf und orientieren uns weiter Richtung Osten. Wenig später wendet sich der Weg nach Süden und quert an einem Hang vorbei. Nach einem Linksbogen treffen wir auf den Weg Nr. 2, der von Mauls Richtung Wilde Kreuzspitze herauf führt. Wir spazieren ein Stück ostwärts und ignorieren die Pfadspuren, die nach rechts wegführen.

Wir halten uns links und folgen den rot-weißen Markierungen nordostwärts in ein schönes Hochtal hinein. Dort passieren wir einen Holzschuppen und wandern zu einem Bachlauf hinunter, den wir überqueren. Danach schlängelt sich der Weg in vielen Kehren den grasigen Hang empor. Nach einem steileren Anstieg gelangen wir zu zwei markanten Felsblöcken. Dort überwinden wir einen Weidezaun und gelangen zu einem breiten grasigen Rücken. Wir wenden uns nach links und folgen dem gutmütigen Rücken auf das bereits sichtbare Sengesjoch (2620 m) zu, das wir zwei Stunden nach Aufbruch an der Simile-Mahd-Alm erreichen. Nun erwartet uns ein wahrer Augenöffner: Zu unseren Füßen liegt in einem gewaltigen Kessel der Wilde See. Der dunkelblaue und zugleich der tiefste Bergsee Südtirols wird von einer eindrucksvollen Bergkulisse eingerahmt.

Wir überschreiten das Sengesjoch und queren in leichtem Auf und Ab in nordöstlicher Richtung. Nach weiteren 10 Minuten kommen wir zu einer Verzweigung. Hier verlassen wir den Pfunderer Höhenweg nach links und folgen dem Weg Nr. 2 Richtung Karjöchl und Wilder Kreuzspitze. Innerhalb der nächsten 50 Minuten steigen wir entlang der guten Markierungen über einen schwach ausgeprägten Wiesenrücken und zu Schluss hin über einen schottrigen Hang zum Karjöchl (2917 m) hinauf. Am Karjöchl wenden wir uns nach rechts und halten in nordöstlicher Richtung auf die Wilde Kreuzspitze zu. Vor einigen größeren Felsblöcken queren wir nach links und peilen den Fuß eines gewaltigen Schutthangs an. Dort angelangt steigen wir leicht rechtshaltend den Schutthang hinauf.

Wenig später vollzieht der Pfad nochmals einen Rechtsknick und führt uns in südöstlicher Richtung zu einer Einschartung am Gipfelgrat hinauf. Am Grat angelangt wenden wir uns nach links und queren, begleitet von einem wunderbaren Blick zum Hochfeiler, rechtshaltend am Gipfelaufbau vorbei. Auf der Südseite der Kreuzspitze wenden wir uns dem Gipfel zu, überklettern eine Felsstufe und treffen danach auf den Weg, der vom Rauhtaljoch herauf führt. Über diesen erreichen wir zu guter Letzt das Gipfelkreuz der Wilden Kreuzspitze (3132 m). Wer sich den mühsamen Schuttanstieg und die kleine Kraxeleinlage unterhalb des Gipfelkreuzes sparen möchte, der steigt besser gleich vom Rauhtaljoch auf. Dazu lässt man den Abzweig zum Weg Karjöchl (Weg Nr. 2) links liegen und wandert über den Pfunderer Höhenweg weiter zum Rauhtaljoch. Dort wendet man sich nach links und schlägt somit den etwas bequemeren Weg zum Gipfel ein.

Wir verlassen den Gipfel der Wilden Kreuzspitze und wandern in einer guten halben Stunde in südöstlicher Richtung hinunter zum Rauhtaljoch. Kurz vor dem Joch gabelt sich der schottrige Pfad und wir schlagen den linken Weg ein. Am Rauhtaljoch (2808 m) halten wir uns zum Talboden blickend links, steuern zuerst auf die nördlich gelegene Felswand zu. Schließlich dreht der Pfad nach rechts, quert links an den Resten des Ferners vorbei und leitet uns über Schutt zügig durch das Rauhtal bergab. Am Talboden angelangt wendet sich der Weg nach rechts und führt uns ostwärts über einen Bachlauf hinweg. Nach einer kurzen Steilstufe halten wir in einem großzügigen Rechtsbogen über das Wiesengelände der Pfannealm auf die Brixner Hütte zu. Kurz vor dem Schutzhaus überqueren wir über eine kleine Brücke den Valler Bach und stehen kurz darauf an der herrlich gelegenen Brixner Hütte (2282 m).

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
Brixner Hütte (2282 m), AVS Sektion Brixen, Tel. +39 0472/547131. Geöffnet von Mitte Juni bis Mitte Oktober.

Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
2011 m - 2620 m + 2:00 2:00 Sengesjoch
2620 m - 3132 m + 1:45 3:45 Wilde Kreuzspitze
3132 m - 2808 m + 0:35 4:20 Rauhtaljoch
2808 m - 2282 m + 1:10 5:30 Brixner Hütte


3. Etappe: Von der Brixner Hütte (2282 m) zur Edelrauthütte (2545 m)

Gehzeit: 8 ½ Stunden - Anstieg: 1350 Hm - Abstieg: 1100 Hm - Strecke: 14,4 km

Die Vier-Scharten-Tournee und gleichzeitig Königsetappe des Pfunderer Höhenwegs: Der dritte Tag leitet durch abgelegene Hochtäler und bietet unvergessliche landschaftliche Eindrücke. Hier erlebt man hautnah die wahrhaft einsamen Winkel der Pfunderer Berge. Wer die lange Route nicht an einem Tag gehen möchte, der kann im Walter-Brenninger-Biwak nächtigen. Das Notbiwak bietet für 8 Personen Platz und befindet sich zwischen der Dannelscharte und der Gaisscharte etwa auf halber Strecke der langen Tagesetappe. Wir verlassen die Brixner Hütte (2282 m) und halten auf die kleine Holzhütte zu, die sich nördlich des Schutzhauses befindet. Sobald wir einen kleinen Bachlauf erreichen, überqueren wir diesen und wenden uns dann nach rechts. Nun folgen wir dem Bach in östlicher Richtung in ein Hochtal hinein.

Unser Pfad vollzieht nach kurzer Zeit einen großzügigen Linksbogen und leitet uns in nordöstlicher Richtung einen grasigen Hang hinauf. Nach einigen Kehren folgt ein kurzer Quergang, der uns an einer felsigen Wand vorbei ostwärts leitet. Im Anschluss wendet sich der Weg wieder nordostwärts und leitet uns zur Steinkarscharte (2608 m) hinauf, die wir eine Stunde nach Aufbruch an der Brixner Hütte erreichen. An der Steinkarscharte öffnet sich nun ein fantastischer Blick auf die gewaltige Bergkulisse rund um die Weitenbergalm. Wir überschreiten die Steinkarscharte und steigen zügig über Schutt und kleinere Felsbrocken in vielen Serpentinen bergab. Einen Abzweig Richtung Pfunders lassen wir rechts liegen und orientieren uns linkshaltend an der Höhenwegsmarkierung.

Auf einer Höhe von 2350 Metern wird der Weg wieder flacher und leitet uns nordwärts an der Ostflanke der Pfannespitze vorbei. Hier treffen wir nochmals auf einen Abzweig Richtung Pfunders, den wir abermals ignorieren. Wir gehen geradeaus weiter und wandern über einen grasigen Hang zu einem gutmütigen Wiesenrücken hinauf. Vom Rücken steigen wir in mehreren Kehren zum Weitenbergbach hinunter, den wir an geeigneter Stelle überqueren. Nach dem Bachlauf treffen wir auf einen Querweg und wenden uns nach rechts. Nun spazieren wir über das ebene und wunderschöne Gelände der Weitenbergalm nordostwärts. Rechter Hand werden wir von der gewaltigen Wurmaulspitze begleitet. 20 Minuten später treffen wir noch vor einer kleinen Almhütte auf eine beschilderte Verzweigung und biegen links ab Richtung Kellerscharte.

Die Steigung des Weges nimmt nun langsam wieder zu und wir umrunden in einem Rechtsbogen den Weitenbergkessel. Später erreichen wir einen mit Felsblöcken übersäten grasigen Rücken. Dort kreuzen wir den Weg Nr. 20, wandern weiter ostwärts und halten in einem weiteren Rechtsbogen auf die Kellerscharte (2439 m) zu, die wir zwei Stunden nach Aufbruch an der Steinkarscharte erreichen. Nun werfen wir einen letzten Blick zurück über die herrliche Weitenbergalm zum Pfunderer Jöchl und zur mächtigen Grabspitze. Im Anschluss wandern wir von der Kellerscharte in vielen Kehren über steiles Wiesengelände bergab und kreuzen später nochmals den Weg Nr. 20. Nach der Kreuzung wird der Weg wieder flacher und quert zuerst ostwärts und kurz darauf nordostwärts zu einem rauschenden Wasserfall.

Dort überqueren wir vorsichtig den wilden Bachlauf und queren in einem großzügigen Rechtsbogen den grasigen Kessel, der das Engbergtal umgibt. Im östlichen Talschluss bewältigen wir einen Quergang im Schrofengelände und erreichen eine kleine mit einen Steinmann verzierte Hochfläche. Danach wendet sich der Weg in einer Linkskurve der Dannelscharte zu und quert einige seilversicherte plattige Felsen. Im Anschluss wandern wir über einen Wiesenhang und einige kleinere Felsblöcke zur Dannelscharte (2437 m) hinauf (1 ½ Stunden ab der Kellerscharte). An der Dannelscharte öffnet sich uns nun der Blick über das Weißensteintal. Wir gehen in östlicher Richtung über großzügiges Wiesengelände dem Weißensteintal entgegen. Nach einem Verlust von 150 Höhenmetern wendet sich der Weg linkshaltend den südlichen Ausläufern der Dannelspitze zu.

Es folgt ein unangenehmer Quergang über Gras und Schrofen im abschüssigen Terrain (teils Seilsicherungen). Danach passieren wir ein Holzgatter und erreichen den Abstiegsweg zum Walter-Brenninger-Biwak. Wer für den Tag genug hat, der kann hier rechts abbiegen und innerhalb von 20 Minuten zum Biwak hinabsteigen. Für den Weiterweg zur Edelrauthütte folgen wir dem Pfunderer Höhenweg in nordöstlicher Richtung auf das Weißsteinkar zu. Wir passieren eine Quelle und einige kleinere Bachläufe. Je weiter wir in das Kar vordringen, desto steiniger wird das Gelände. Über Schutt und über große Blöcke turnend steigen wir der Gaisscharte entgegen, die wir zwei Stunden nach Aufbruch an der Dannelscharte erreichen. An der Gaisscharte (2752 m) genießen wir noch einmal die Aussicht über das weite felsige Weißsteinkar.

Wir zwängen uns durch den schmalen Felsspalt der Gaisscharte und blicken hinterhalb in den Abgrund. Ein mittels einer Eisenkette und Tritthilfen gesicherter Klettersteig führt etwa 30 Meter senkrecht in die Tiefe. Konzentriert klettern wir die luftige Ferrata hinab und geben im brösligen Steig besonders Acht, keine Steine loszutreten. Sobald wir wieder festen Boden unter den Füßen haben, orientieren wir uns in südöstlicher Richtung und turnen über ein ausgedehntes Blockfeld. Wir passieren einen kleinen See, überqueren einen mit Felsblöcken übersäten Rücken und stehen wenig später am oberen Rand des Eisbruggtals. Vor uns erhebt sich die Napfspitze, unter uns liegt malerisch der Eisbruggsee. Linker Hand erkennen wir bereits die am Eisbruggjoch thronende Edelrauthütte. Wir wenden uns nach links, folgen dem steinigen Pfad auf die Edelrauthütte zu und wandern dann in den Talboden unterhalb der Hütte hinab. Dort steigen wir über weitere Blockhalden hinweg und gelangen schließlich in einem Gegenanstieg hinauf zur Edelrauthütte (2545 m), die wir 2 Stunden nach Passieren der Gaisscharte erreichen.

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
Edelrauthütte (2545 m), Autonome Provinz Bozen-Südtirol, Tel. +39 0474/653230 . Geöffnet von Anfang Juni bis Anfang Oktober.

Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
2282 m - 2608 m + 1:00 1:00 Steinkarscharte
2608 m - 2439 m + 2:00 3:00 Kellerscharte
2439 m - 2437 m + 1:30 4:30 Dannelscharte
2437 m - 2752 m + 2:00 6:30 Gaisscharte
2752 m - 2545 m + 2:00 8:30 Edelrauthütte


4. Etappe: Von der Edelrauthütte (2545 m) zur Tiefrastenhütte (2312 m)

Gehzeit: 6 ½ Stunden - Anstieg: 860 Hm - Abstieg: 1100 Hm - Strecke: 14,2 km

Keine kurze, aber eine kürzere Etappe als am Vortag: Von der Edelrauthütte wandern wir über idyllisches Almgelände und durch wilde Kare weiter zur wunderschön gelegenen Tiefrastenhütte. Wir verlassen die Edelrauthütte (2545 m) und spazieren über den breiten Forstweg in südlicher Richtung hinunter Richtung Eisbruggsee. Den schönen Bergsee passieren wir an seiner linken Seite und kommen kurz darauf zu einer Verzweigung. Wir lassen den Abzweig nach Dun rechts liegen und gehen weiter geradeaus. Wenig später stehen wir an der Eisbruggalm. Wir passieren die Alm an ihrer linken Seite und gelangen über einen Pfad hinunter zu einer Forststraße. Über diese wandern wir talauswärts und erreichen 1 ¼ Stunden nach Aufbruch an der Edelrauthütte den Abzweig zur Kuhscharte. Nun verlassen wir den breiten Fahrweg nach links und wandern über einen steilen Wiesenpfad bergauf.

Gut 20 Minuten später erreichen wir einen breiten grasbewachsenen Rücken. Am Rücken wenden wir uns nach links und wandern durch eine grasige Mulde zur Kuhscharte (2180 m). Von der Scharte leitet uns ein Pfad über steiles Wiesengelände talwärts. Wir passieren eine kleine Hütte und kommen kurz darauf zu einem hölzernen Stadel. Nun wird der Wiesenpfad deutlich flacher und bringt uns in östlicher Richtung zum Falzarer Bach. Wir überqueren den Bachlauf, steigen über einige Schrofen hinweg und queren in der Folgezeit in südlicher Richtung einige steilere Grashänge. Schließlich verbuchen wir wieder einige Höhenmeter auf der Habenseite, queren unterhalb der felsigen Zinken des Schwarzer Riffls und des Dengelsteins vorbei und erreichen nach einer Gehzeit von insgesamt gut 3 Stunden die Gruipaalm (2222 m). An der Alm ist in etwa die Hälfte der vierten Tagesetappe geschafft.

Von der Gruipaalm wandern wir ohne nennenswerten Höhengewinn oder -verlust weiter in südlicher Richtung. Wir queren sanfte Grashänge und genießen dabei den Blick auf die Eidechsspitze und zu den Dolomiten. Nach einem Linksknick gehen wir in den idyllischen Kessel der Mitterholfalm hinein und umrunden diesen in einem großzügigen Rechtsbogen. Wir verlassen das Almgelände über einen kurzen schrofigen Quergang und wandern in südlicher Richtung zu einem Wetterkreuz und zu den Gitschschupfen hinauf. Nach den Holzhütten wendet sich der Weg wieder nach links (Osten) und leitet uns leicht bergab zur Gampesalm (2223 m), die wir eine gute Stunde nach dem Passieren der Gruipaalm erreichen. Direkt an der Alm gehen wir nach links, überqueren den Weidezaun und halten uns nach dem Zaun nochmals schräg links (Richtung Nordosten).

Über uns erkennen wir bereits das Passenjoch, das unser nächstes Ziel sein wird. Innerhalb der nächsten guten halben Stunde wandern wir über gutmütiges Almgelände zum Passenjoch (2407 m) hinauf. Dort werden wir von einem wunderbaren Blick auf die Zillertaler Prominenz von Turnerkamp, Schwarzenstein und Großem Löffler erwartet. Am Passenjoch biegen wir rechts ab und orientieren uns in südöstlicher Richtung. Wir überqueren ein weites Kar, gehen am Passensee und am Goldsee vorbei und passieren den Fuß der Hochgrubbachspitze. Dabei halten wir stets unsere Grundrichtung bei und peilen die über uns sichtbare schmale Hochsägescharte an. Schließlich erreichen wir ein Feld mit riesigen Felsblöcken und steigen über die Klötze hinweg. Zu guter Letzt geht es steil und mühsam durch eine schottrige Rinne zur Hochsägescharte (2642 m) hinauf.

Bereits an der Hochsägescharte erblicken wir tief unter uns die Tiefrastenhütte, die herrlich neben dem hellblau schimmernden Tiefrastensee auf einem weiten Karboden thront. Wir überschreiten die Hochsägescharte und wandern über einen schottrigen Pfad bergab. Nach kurzer Zeit zweigt rechter Hand etwas unscheinbar der Weg Nr. 24 ab. Wer noch Lust hat, der kann über diesen innerhalb von 45 Minuten die Hochgrubbachspitze erreichen. Für den Weiterweg zur Tiefrastenhütte gehen wir geradeaus und steigen in südöstlicher Richtung dem Karboden entgegen. Wir überqueren einen kleinen Bachlauf und gelangen 40 Minuten nach dem Überschreiten der Hochsägescharte zum wunderbar gelegenen Tiefrastensee und zur Tiefrastenhütte (2312 m). Hier endet die vorletzte Etappe des Pfunderer Höhenwegs. Wer sich noch nicht ausgelastet fühlt, der kann von der Hütte innerhalb einer guten Stunde zur Kempspitze (2704 m) hinauf steigen.

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
Tiefrastenhütte (2312 m), AVS Sektion Brixen, Tel. +39 0474/554999. Geöffnet von Ende Mai bis Ende Oktober.

Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
2545 m - 2180 m + 1:45 1:45 Kuhscharte
2180 m - 2222 m + 1:30 3:15 Gruipaalm
2222 m - 2407 m + 1:45 5:00 Passenjoch
2407 m - 2642 m + 0:50 5:50 Höchsägescharte
2642 m - 2312 m + 0:40 6:30 Tiefrastenhütte


5. Etappe: Von der Tiefrastenhütte (2312 m) nach Sankt Georgen (825 m)

Gehzeit: 8 Stunden - Anstieg: 950 Hm - Abstieg: 2400 Hm - Strecke: 19,2 km

Die fünfte und letzte Etappe des Pfunderer Höhenwegs hat es noch einmal in sich: Zum Abschluss wird ein knapper Halbmarathon bewältigt, die vielen Aufs und Abs, die finalen Kraxeleien am Nordgrat des Sambocks und der schier endlose Abstieg hinunter ins Tal zehren nochmal an der Substanz. Ein gemütliches Auslaufen sieht anders aus. Wir verlassen die Tiefrastenhütte (2312 m) und schlagen den Weg Richtung Terenten ein. In südöstlicher Richtung folgen wir dem Tiefrastenbach hinab bis kurz vor das Tiefrastenhüttl. Etwa 30 Minuten nach Aufbruch an der Tiefrastenhütte und noch vor der kleinen Holzhütte treffen wir auf 2028 Metern auf eine Verzweigung. Hier biegen wir links ab Richtung Kleines Tor und wandern in östlicher Richtung über einen sanften Wiesenhang bergauf. Nach kurzer Zeit treffen wir auf den Abzweig zur Hofalm, den wir rechts liegen lassen.

Danach führt uns der Wiesenpfad in mehreren Kehren einen steileren Grashang hinauf. Oben angelangt erblicken wir vor uns eine weite Mulde und dahinter das Kleine Tor, welches unser nächstes Ziel sein wird. Wir queren links von der Mulde bleibend über gutmütiges Wiesengelände auf das Kleine Tor zu. Schon bald erkennen wir rechts unter uns das Gebäude der Hofalm. Nach einem Rechts- und einem Linksbogen gelangen wir am Fuße des Mutenock zu einem markanten Felsblock mit einer Höhenwegsmarkierung. Hier lassen wir den Abzweig zur Pertingeralm rechts liegen und wandern in östlicher Richtung zum Kleinen Tor (2374 m) hinauf. An der Scharte öffnet sich nun der Blick auf das Mühlwalder Tal. Linker Hand schauen wir über den Neves-Stausee zu den stolzen 3000ern der Zillertaler Alpen.

Am Kleinen Tor wenden wir uns nach rechts und queren in einem Linksbogen an der Gipfelflanke des Mutenock vorbei. Am Ausläufer des Nordostgrats des Mutnock endet der Quergang und wir erreichen einen breiten Wiesenrücken. Über diesen wandern wir in eine Senke hinab und hinterhalb in einem Gegenanstieg zum Zwölferspitz (2350 m) hinauf. Am breiten Gipfelplateau des Zwölferspitz wendet sich der Kammverlauf Richtung Südosten. Wir folgen dem Kamm bergab, queren am nächsten Grataufschwung rechtshaltend vorbei und steigen über ein Blockfeld hinweg. Kurz darauf erreichen wir wieder den Kammverlauf und folgen diesem südostwärts zu einer Anhöhe hinauf. Dort wenden wir uns wieder nach Osten, steigen in eine Einsattelung hinunter und dahinter in einem Gegenanstieg mit kurzer einfacher Blockkletterei hinauf zur Putzenhöhe (2438 m).

Wir überschreiten die Putzenhöhe und folgen dem Grat bergab. Wir erreichen eine Einsattelung und streben in einem Auf und Ab und zu guter Letzt in einem Gegenanstieg der Bärentaler Spitze entgegen. Unterhalb des Gipfels wird das Terrain steiniger und in leichter Blockkletterei gelangen wir zum Gipfelkreuz der Bärentaler Spitze (2450 m). Gleichzeitig haben wir den höchsten Punkt der letzten Tagesetappe des Pfunderer Höhenwegs erreicht. Wir überschreiten den Gipfel und kraxeln durch eine blockige Rinne bergab. Im Anschluss geht es wiederum ostwärts zu einem breiten Wiesensattel hinunter. Dort wendet sich der Pfad Richtung Südosten und der Plattner Spitze (2345 m) zu. Auch diesen Gipfel überschreiten wir und wandern in einigem Auf und Ab in südöstlicher Richtung dem Westgipfel des Windecks entgegen.

Am Windeck kraxeln wir über einige Blöcke hinweg, queren rechtshaltend am blockigen Gipfelgrat vorbei und erreichen kurz darauf das bescheidene Holzkreuz. Nun wendet sich der Höhenweg nach Süden und leitet in die Einsattelung zwischen Windeck und Sambock hinab. Dort folgen wir dem Nordgrat des Sambocks bergauf und treffen auf einen felsigen Grataufschwung. Wir steigen rechtshaltend über eine plattige Rampe hinweg, folgen im Gehgelände weiter dem Grat, überklettern einen weiteren Grataufschwung und queren dann rechtshaltend an einem kettengesicherten schrofigen und abschüssigen Gratabschnitt vorbei. Danach folgen wir weiter dem Gratverlauf, kraxeln über einige Schrofen und durch eine Rinne hindurch und kommen zu einer letzten Kletterstelle. Ein Trittbügel hilft uns über die finale Felsstufe hinweg und wir haben fünf Stunden nach Aufruch an der Tiefrastenhütte mit dem Sambock (2396 m) den letzten Gipfel des Pfunderer Höhenwegs erreicht.

Wir überschreiten den Sambock und folgen dem breiten und grasigen Kammverlauf südwärts. Schließlich erreichen wir einen steileren Hang, dem wir weiter in südlicher Richtung über den gut markierten Weg Nr. 66 in vielen Kehren bergab folgen. Der Weg bringt uns in ein Waldstück hinein, welches wir durchstreifen. Nach dem Wald treffen wir auf einen Querweg und halten uns rechts Richtung Kofler am Kofl. Der Weg bringt uns in einem Linksbogen vorbei an zwei kleinen Holzhütten zu einem Karrenweg hinunter. Wir überqueren den Karrenweg und wandern zügig in südöstlicher Richtung durch den Bergwald bergab. Dabei treffen wir mehrfach auf den Forstweg, den wir jeweils sofort wieder verlassen. Knapp 1 ¾ Stunden nach Aufbruch am Sambock erreichen wir den Gasthof Kofler am Kofl (1487 m) und genießen den schönen Blick hinunter ins Pustertal.

Für den Abstieg nach Sankt Georgen folgen wir der Teerstraße vom Berggasthof Kofler bergab. Nach einer Linkskehre spazieren wir über die Teerstraße ostwärts. Gleich nach der nächsten Rechtskurve verlassen wir die geteerte Fahrbahn nach scharf links über den Weg Nr. 66 (rot-weiße Markierungen). Wir wandern über eine Wiese und durch ein Waldstück bergab und treffen kurz darauf wieder auf die Teerstraße. Nach einer Rechtskurve verlassen wir die Fahrbahn beim Weiler Kehrer nach scharf links. Ein Waldweg leitet uns in östlicher Richtung hinab zu einem Karrenweg. Dieser führt uns über eine Lichtung und im Anschluss in einem Rechtsbogen und zu guter Letzt in südlicher Richtung weiter nach Sankt Georgen. In Sankt Georgen spazieren wir über die Maria-Hilf-Straße südostwärts zu einer Querstraße, biegen links und sofort wieder rechts ab. Bei der nächsten Möglichkeit schlagen wir den Fußweg nach links ein, treffen kurz darauf auf die Gissbachstraße und überqueren linkshaltend die Ahr. Nach der Brücke haben wir die Bushaltestelle bei der Kirche erreicht.

Rückfahrt: Von der Bushaltestelle "St. Georgen (Bruneck), Kirche" fahren wir mit der Linie 450 oder dem Citybus 420.1 zum Bahnhof in Bruneck (zur Fahrplanauskunft). Von dort geht es mit dem Zug zum Bahnhof Franzenfeste. Hier besteht Anschluss zum Eurocity nach Innsbruck, Rosenheim und München (Fahrplan und Buchung). Wer sein Auto in Wiesen abgestellt hat, der fährt von Franzenfeste mit der Regionalbahn nach Sterzing und spaziert von dort in 30 Minuten nach Wiesen.

Einkehrmöglichkeit:
Kofler am Kofl (1487 m), Tel. +39 0474/528161. Montag ist Ruhetag.

Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
2312 m - 2028 m + 0:30 0:30 Abzweig beim Tiefrastenhüttl
2028 m - 2374 m + 1:00 1:30 Kleines Tor
2374 m - 2350 m + 0:30 2:00 Zwölferspitz
2350 m - 2438 m + 1:00 3:00 Putzenhöhe
2438 m - 2450 m + 0:40 3:40 Bärentaler Spitze
2450 m - 2435 m + 0:20 4:00 Plattner Spitze
2435 m - 2396 m + 1:00 5:00 Sambock
2396 m - 1487 m + 1:40 6:40 Gasthaus Kofler am Kofl
1487 m - 825 m + 1:20 8:00 Sankt Georgen

Autor: Didi Hackl
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28.03.19  Diese Höhenwanderung gehört zum Schönsten, was ich in den letzten 40 Jahren in den Bergen gemacht habe. ... [weiter]

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