Tuxer Alpen

Vennspitze (2390 m) als Skitour

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Tourdaten:
Aufstieg:  2:15 Stunden
Abfahrt:  1:00 Stunden
800 Höhenmeter

Parkplatz oberhalb des Gasthofes Steckholzer (1590 m) - Vennspitze (2390 m)

Charakter: Leichte Skitour, die im unteren Teil oft pistenähnlich eingefahren ist. Die Route eignet sich auch gut für eine Besteigung mit Schneeschuhen.

Lawinengefahr: Mittel. Lawinenwarndienst beachten!

Exposition: Vorwiegend Nordwest

Anfahrt: Die Brennerautobahn A13 bis zur Ausfahrt Matrei am Brenner fahren. Weiter auf der Brennerbundesstraße über Steinach nach Stafflach und dort links in das Valsertal einbiegen. Der Straße bis Vals folgen und anschließend rechts in die später steil ansteigende Straße nach Padaun (ggf. Ketten nötig) abbiegen. Oberhalb des Gasthof Steckholzer befinden sich an der Straße Parkmöglichkeiten.

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Die häufig begangene Tour auf die Vennspitze bietet trotz des relativ kurzen Anstieges ein tolles Gipfelpanorama. Die letzten steilen Meter bis zum Gipfel werden meist zu Fuß zurückgelegt, bevor die Aussicht auf Habicht, Olperer und andere genossen werden kann. Der Verlauf der Tour bis zum Gipfelgrat ist auch von weniger geübten Skifahrern gut zu bewältigen.

Aufstieg: Wir starten unsere Tour am Parkplatz neben der Straße etwas oberhalb des Gasthofes Steckholzer. Auf den ersten Metern überqueren wir einen kleinen Bach und kreuzen zweimal eine Forststraße. Fast wie eine Skipiste verläuft die breite Route durch die Baumschneise den Hang hinauf. Hinter uns, im Nordwesten erhebt sich der felsige Gipfel des 2066 Meter hohen Padauner Kogel. Mit jedem Meter den wir die schattige Piste hinaufsteigen, können wir weiter in das Valsertal sehen. Am Ende der Schneise wird das Gelände offener und wir halten uns, etwas steiler, links.

Nachdem das steilere Stück überwunden ist, haben wir erstmals freie Sicht auf den Gipfel der Vennspitze. Wir halten uns rechts von einem Einschnitt und steigen in dem nun wieder flacheren Gelände weiter auf. Im Westen kann man bereits über den Padauner Kogel hinweg den gewaltigen Habicht mit seinen 3277 m erkennen. Der Graben wird mit zunehmender Höhe flacher und wir wechseln an dessen Ende kurz auf die linke Seite. Dann nehmen wir rechts den Anstieg auf den Grat zwischen der Vennspitze und dem rechts, etwas westlicher liegenden Padauner Berg (2230 m) in Angriff.

Am Grat angekommen eröffnet sich im Südwesten ein tiefer Blick ins Eisacktal. Im Süden ist schön der Wolfendorn (2774 m) und die Wildseespitze (2733 m) zu sehen. Wir folgen dem ansteigenden Grat an einem Zaun entlang nach Osten zum Gipfel. Im Süden fallen die Hänge steil ins Vennbachtal ab.Die letzten Höhenmeter bis zum Kreuz legen wir zu Fuß zurück. Wenige Minuten nachdem wir uns von den Skiern getrennt haben stehen wir am Gipfelkreuz und genießen das Panorama.


Beschriftetes Panoramabild: Ausblick von der Vennspitze

Viele markante und berühmte Gipfel sind von der Vennspitze aus zu sehen, im Nordosten der Lizumer Reckner (2886 m) und die Hohe Warte (2687 m), weiter östlich der Olperer (3476 m) und ganz im Osten die Hohe Wand (3289 m) und der Kraxentrager (2998 m). Im Südosten schließen sich die Wildseespitze (2733 m), im Süden der Wolfendorn (2774 m) und das Eisacktal an. Von Westen bis Nordwesten stechen der Pflerscher Tribulaun (3097 m), der Habicht (3277 m) und nicht zuletzt die Serles (2717 m) aus dem Panorama heraus. Weiter rechts der Serles reicht der Blick bis zum Inntal auf die Hafelekarspitze (2334 m).

Abfahrt: Entlang der Aufstiegsspur.

Einkehrmöglichkeit:
Auf dem Weg gibt es keine Einkehr- oder Übernachtungsmöglichkeiten. Am Ausgangsort bietet sich der Gasthof Steckholzer unterhalb des Parkplatzes an.

  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
1590 m - 2390 m + 2:15 2:00 Vennspitze
2390 m - 1590 m + 1:00 3:15 Parkplatz an der Straße

Autor: Tom Lindner
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Gesamtbewertung der Tour „Vennspitze“:
sehr empfehlenswert
Im Durchschnitt 5 von 5 (1 Bewertung)

Letzter Eintrag (von Tom):
07.03.18  Wir waren am 2. März 2018 bei nicht ganz so guten Wetter auf der Vennspitze. Trotzdem eine wirklich lohnende ... [weiter]

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