Österreich Tuxer Alpen

Naviser Sonnenspitze (2619 m)

Charakter 2
Tourdaten:
Aufstieg Aufstieg:  3:00 Stunden
Abstieg Abstieg:  2:15 Stunden
Höhenmeter 1100 Höhenmeter

Navis (1518 m) - Peeralm (1663 m) - Grafmartalm (2162 m) - Naviser Jöchl (2479 m) - Naviser Sonnenspitze (2619 m)

Charakter: Mittelschwierige Bergwanderung. Bis zum Naviser Jöchl handelt es sich um eine unschwierige Bergwanderung. Der Weiterweg zum Gipfel erfolgt über steinige Wege und großes Blockwerk. Ein Gipfelkreuz der Naviser Sonnenspitze wird ohne größere Schwierigkeiten erreicht. Zum zweiten Gipfelkreuz, das auf einer Felsnadel thront, gelangt man nur durch nicht ganz anspruchslose Kraxelei.

Anfahrt: Autobahn München - Innsbruck und bei Innsbruck weiter Richtung Brenner bis zur Ausfahrt Matrei. Nach der Ausfahrt rechts und bei der nächsten Ampel gleich wieder rechts Richtung Navis abbiegen. Über Sankt Kathrein bis nach Navis fahren. In der Ortsmitte nach links der Straße Richtung Peeralm folgen. Den ersten ausgeschilderten Parkplatz rechts liegen lassen und der Straße nach links weiter hinauf zum gebührenpflichtigen Parkplatz am Ende der Fahrmöglichkeit folgen. Hier das Auto abstellen (2,50 Euro/Tag, Stand 2012).

Geo-Koordinaten des Ausgangspunkts:
47.141847, 11.553476 (in Google Maps öffnen)

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Wer ruhige und dazu noch sehr aussichtsreiche Gipfel sucht, der wird im Naviser Tal fündig. Die Berge rund um das Seitental des Wipptals erfreuen sich besonders zur Skitourensaison höherer Beliebtheit. Im Sommer geht es dann vergleichsweise beschaulich zu. Ein schönes Wanderziel ist die Naviser Sonnenspitze. Der Anstiegsweg führt über weitläufiges Almgelände zum Doppelgipfel, von denen allerdings einer nur in ausgesetzter Kletterei erreichbar ist. Schon während des Anstiegs lassen sich herrliche Ausblicke zum Tuxer Hauptkamm und auf die Stubaier Alpen genießen. Mit der Peeralm findet sich zudem noch eine schöne Einkehrmöglichkeit, wo sich nach getaner Arbeit die verbrauchten Kalorien wieder auftanken lassen.

Aufstieg: Am Eingang zum Parkplatz zweigt der breite Fahrweg zur Peeralm ab. Man erreicht diesen auch vom Ende des Parkplatzes über einen mit Geländer versehenen Weg. Am Fahrweg angelangt wandern wir in mäßiger Steigung in nordöstliche Richtung. Schon nach wenigen Miunten können wir einen ersten Ausblick ins Navistal genießen. Nach einer guten Viertelstunde Gehzeit erreichen wir einen Schilderbaum. Die Abzweigung ignorieren wir und wandern weiter geradeaus über eine Brücke. Nach einer knappen halben Stunde ist die Peeralm erreicht. Gleich nach der Alm gelangen wir zu einer Verzweigung. Hier biegen wir scharf links ab Richtung Naviser Jöchl und Voldertal.

Die Steigung des Weges nimmt nun deutlich zu und über den breiten Wirtschaftsweg steigen wir zügig bergauf. Einen Wiesenweg, der in einer Rechtskurve vom Wirtschaftsweg weg führt, ignorieren wir und bleiben immer auf dem Fahrweg. Schon bald erkennen wir über uns die Zehenter Alm, die wir nach insgesamt einer Stunde Gehzeit erreichen. Sehr schön ist der Blick über das Navistal, der uns während des Anstiegs begleitet. Am Talschluss erkennen wir den Lizumer Reckner, den höchsten Gipfel der Tuxer Alpen. Gleich nach der Zehenter Alm biegen wir links ab (Wegweiser "Grafmart - Naviser Jöchl") und folgen dem breiten Weg weiter aufwärts.

Wir wandern nun über weitläufiges und liebliches Almgelände und passieren dabei kleinere Bachläufe. Nach weiteren 45 Minuten stehen wir an der Grafmartalm und biegen direkt vor dem Almgebäude links ab. Gleich nach der Alm halten wir uns schräg rechts und folgen dem zu Beginn schlecht erkennbaren aber gut markierten Wiesenpfad aufwärts. Der Wiesenweg geht schon bald in einen gut ausgetretenen Pfad über. Dieser schlängelt sich nun über einen Wiesenhang zwischen Felsblöcken hindurch dem Naviser Jöchl entgegen. In südlicher Richtung zeigt sich mittlerweile der Tuxer Hauptkamm mit dem Hohen Riffler, dem Olperer und dem Schrammacher.

Nach gut 2 ½ Stunden Gehzeit stehen wir am Naviser Jöchl und blicken nun erstmals nach Norden zum Karwendel. Am Jöchl biegen wir rechts ab und folgen dem Wegweiser Richtung Lizumer Hütte. Wir bewegen uns hier auf einem Abschnitt der Via Alpina, der von der Glungezer Hütte zur Lizumer Hütte führt. Der Weg führt uns über eine kurze und unschwierige Felsstufe und nach gut fünf Minuten erreichen wir den Abzweig zur Naviser Sonnenspitze. An dieser Stelle finden sich Wegweiser, die die Richtung zur Lizumer Hütte und zum Naviser Jöchl vorgeben. Die Sonnenspitze ist hier nicht ausgeschildert. Linker Hand finden sich an einem Felsblock die roten Buchstaben "SO".

Wir biegen an der Kreuzung also links ab und folgen den rot-weißen Markierungen. Nach einem steileren Anstieg gelangen wir zu einem blockigen Rücken. Vor uns baut sich nun der felsige Turm der Sonnenspitze mit dem ersten Gipfelkreuz auf. Wir folgen dem Rücken aufwärts und passieren den Felsturm an seiner linken Seite. Nun erkennen wir auch schon rechts über uns das zweite und erwanderbare Gipfelkreuz. Über Platten, Schutt und zum Schluss große Blöcke steigen wir zum Gipfel der Naviser Sonnenspitze hinauf. Das Gipfelkreuz am Felsturm ist nur in Kletterei erreichbar. Ein dünnes Drahtseil erleichtet den Anstieg, der Einstieg ist jedoch senkrecht und ausgesetzt. Am besten schaut man sich die Sache vor Ort an, steigt je nach Geschmack in den Fels ein oder gibt sich mit einem Gipfelkreuz zufrieden.

Abstieg: Wie Aufstieg.

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
Peeralm (1663 m), privat, Tel. +43 (0)5278/6282, ganzjährig geöffnet, kein Ruhetag.

  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
1518 m - 1663 m + 0:25 0:25 Peeralm
1663 m - 2162 m + 1:20 1:45 Grafmartalm
2162 m - 2479 m + 0:50 2:35 Naviser Jöchl
2479 m - 2619 m + 0:25 3:00 Naviser Sonnenspitze
2619 m - 2479 m + 0:20 3:20 Naviser Jöchl
2479 m - 1663 m + 1:35 4:55 Peeralm
1663 m - 1518 m + 0:20 5:15 Navis

Autor: Didi Hackl
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