Gut 11 Kilometer lange Wanderung, die über Forst- und Feldwege sowie im Bereich des Müllner Bründls über einen kleinen Waldpfad führt. Der Rückweg von Oberndorf zum Abzweig Richtung Fang wird auf einer wenig befahrenen Landstraße zurückgelegt. Am Richinger Berg und vor Fang gilt es kurze, steilere Steigungen zu bewältigen. Die Waldpfade rund um das Müllner Bründl sowie am Richinger Berg können bei Nässe matschig sein.
Über die Autobahn A 94 München - Passau bis zur Ausfahrt Pastetten. Nach der Ausfahrt Richtung Forstern/Hohenlinden halten nach Harthofen fahren. In Harthofen links Richtung Buch am Buchrain abbiegen und der Landstraße nach Buch folgen. Durch Buch hindurch fahren und kurz vor dem Ortsendeschild schräg links in einen Forstweg einbiegen und dort am kleinen Wanderparkplatz das Auto abstellen.
Mit der S 2 von München Richtung Erding nach Markt Schwaben. Von Markt Schwaben mit dem Regionalbus 505 nach Buch am Buchrain, Haltestelle Buch-Vorstadt. Von der Haltestelle geht es zu Fuß in 5 Minuten entlang der Hauptstraße zum Ausgangspunkt (350 Meter).
48.21739580, 12.01668262
Im Wald zwischen Buch am Buchrain und Isen liegt das sagenumwobene Müllner Bründl. Hier drohte im Jahre 1800 nach der Schlacht bei Hohenlinden ein Soldat mit seinem Pferd zu versumpfen. Pferd und Reiter konnten sich aus ihrer misslichen Lage befreien und aus dem Boden trat plötzlich Quellwasser hervor. Wenig später wurde an dieser Stelle ein Brunnen, Ende des 19. Jahrhunderts neben der Quelle auch eine Kapelle errichtet. Dem Quellwasser wird seit jeher eine heilende Wirkung nachgesagt. Der überdachte Brunnen trägt eine Inschrift, dass man zu dieser Quelle kommen solle, um in Seele und Leib gesund zu bleiben. Wer dem Müllner Bründl mit seiner Quelle einen Besuch abstatten möchte, der startet am besten am keinen Wanderparkplatz am östlichen Ortsrand von Buch am Buchrain. Von dort dauert der Spaziergang zum Brunnen und zur Kapelle nicht einmal 40 Minuten. Hängt man am Müllner Bründl noch den Marsch zum Richinger Berg mit dran, wird aus der kleinen Exkursion eine großzügige, etwa dreistündige Wanderung. Vom Richinger Berg lassen sich schöne Ausblicke auf das Tal, durch das sich der Kaltenbach seinen Weg bahnt, genießen.
Vom kleinen Wanderparkplatz gehen wir zurück zur Landstraße und überqueren diese. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite schlagen wir den Forstweg ein, der uns dem Waldrand folgend südwärts führt. Wenig später passieren wir einen Baum, welcher von einer Sitzbank umringt ist und tauchen im Anschluss in den schattigen Wald ein. Nach einer ersten Linkskurve gabelt sich der Weg und wir halten uns dort schräg rechts (Markierung B 3). Der breite Forstweg vollzieht einen weiteren sanften Linksbogen und bringt uns zu einer Verzweigung. Hier biegen wir rechts ab und spazieren von nun an südwärts. Später kommen wir nach einem großzügigen Linksbogen zu einem Querweg, wenden uns nun nach rechts und folgen dem Querweg in südlicher Richtung.
Schon bald darauf endet der breite Forstweg und geht in einen schmalen Waldpfad über, der uns zu einer Holzbrücke leitet. Wir überqueren über die schmale Brücke einen kleinen Bachlauf und folgen dem schönen Pfad weiter nach Süden. Dabei begleiten wir den Kaltenbach, der sich links unter uns in vielen Kurven durch den schattigen Wald schlängelt. Schließlich kommen wir zu einer Kreuzung und biegen dort links ab (Markierung B 5). Ein weiterer Pfad führt uns leicht bergab und zum Kaltenbach hinunter. Nun überqueren wir den Bachlauf und erreichen kurz darauf das überdachte Müllner Bründl sowie die kleine, hölzerne Waldkapelle. Die Kapelle wurde dem Heiligen Leonhard von Limoges, dem Schutzpatron des Viehs und im besonderen der Pferde, geweiht.
Vor dem Eingang zur Kapelle stehend drehen wir uns um 180 Grad und wenden uns leicht nach rechts. Wir schlagen den Waldweg in südöstlicher Richtung ein und wandern über diesen in sanfter Steigung bergauf. Schon bald wird der schattige Nadelwald vom lichten Laubwald abgelöst. Zu guter Letzt lassen wir die Bäume ersteinmal hinter und wir spazieren über freies Wiesengeläde in östlicher Richtung vorbei an einem Holzstadel zu einem Gebäude. Am Haus treffen wir auf eine schmale Teerstraße, in die wir leicht linkshaltend einbiegen. Der Teerweg leitet uns auf ein zweites Gebäude zu und kurz vor diesem erreichen wir einen Abzweig. Wir biegen links ab und folgen einem Feldweg nordwärts. An einem Gehöft gehen wir an einer Kreuzung geradeaus weiter und steuern somit auf ein Waldstück zu.
Rechter Hand blicken wir nun auf den Markt Isen und erreichen wenig später nach einer Rechtskurve den Wald. Dort lassen wir einen ersten Abzweig rechts liegen und wandern geradeaus weiter. Nach einer Linkskurve kommen wir zu einer weiteren Verzweigung und biegen scharf links ab (Markierung B 5). Nun bleiben wir stets am breiten Forstweg, der uns zuerst nach Südwesten und wenig später westwärts führt. In der Folgezeit ignorieren wir alle Abzweige. Nach einem langgezogenen Rechtsbogen und zwei Linkskurven bringt uns der Weg zurück zur Landstraße, welche wir überqueren. In nördlicher Grundrichtung queren wir im Anschluss am Sandberg vorbei und erreichen später eine Kreuzung. An dieser halten wir uns scharf rechts und bleiben so weiterhin am breiten Forstweg (Markierung B 2).
Es folgt ein steilerer Anstieg, der uns in östlicher Richtung empor zu einer Lichtung mit einem Jägerstand bringt. Wir halten uns möglichst links und gehen der Markierung B 2 folgend am Jägerstand vorbei. Ein bei Nässe matschiger Waldpfad leitet uns zu einem Querweg. Nun wenden wir uns nochmal nach links und an der folgenden Weggabelung wiederum links. Wir spazieren über den Waldweg nordwestwärts, kommen zu einer nächsten Verzweigung und biegen rechts in einen Forstweg ein. Dieser führt uns aus dem Wald hinaus und wir passieren ein erstes Haus. Im Anschluss kommen wir zu einer Kreuzung und biegen links ab (Markierung B 2). Mit Blick auf das Kaltenbachtal spazieren wir nordwestwärts und auf einen Weiler zu. Auf Höhe der Gebäude wenden wir uns schräg nach links und folgen dem Weg bergab.
Nach zwei Kehren steuern wir in westlicher Richtung auf die Ortschaft Oberndorf zu und treffen an deren Ortsrand auf eine Landstraße. Nun biegen wir linkshaltend in die Straße ein und folgen dieser südwärts. Nach gut 5 Minuten zweigt rechter Hand der Weg Richtung Fang ab. Wir wenden uns also nach rechts und wandern in einem steileren Anstieg hinauf zum Gehöft Fang. Kurz vor der Hofeinfahrt halten wir uns leicht rechts und passieren so die Nordseite des Gehöfts (Markierung B 2). Ein kurviger Karrenweg leitet uns im Anschluss auf den Wald zu. Kurz nach Erreichen des Waldes lassen wir einen ersten Abzweig rechts liegen. Wir gehen geradeaus weiter uns ignorieren auch in der Folgezeit alle Verzweigungen. In südwestlicher Richtung bringt uns der breite Forstweg zu guter Letzt zurück zum Parkplatz.
In Buch am Buchrain gibt es nahe der Kirche das italienische Restaurant Gallo Nero (Hauptstraße 12, 85656 Buch am Buchrain, Tel. 08124/910280), welches Dienstag bis Freitag und am Sonntag von 11:00 bis 14:00 Uhr sowie Dienstag bis Sonntag ab 17:00 Uhr geöffnet ist. Montag ist Ruhetag.