10 Kilometer lange Wanderung mit moderaten Steigungen. Der Spaziergang führt über wenig befahrene Teerstraßen, über Feld- und Forstwege sowie im Bereich der Altoquelle über einen kleinen Waldpfad.
Mit der S 2 von München über Dachau nach Altomünster.
48.38498974, 11.25503182
Nördlich von Altomünster versteckt sich im Altowald die Altoquelle. Der Brunnen erinnert an den Heiligen Alto, einem Wandermönch aus dem 8. Jahrhundert. Früher als Einsiedler im Altowald lebend soll er später das Kloster von Altomünster gegründet haben. Der Legende nach kam es beim Bau des Klosters zu einem Wassermangel. Der Mönch rammte seinen Stab in den Boden und klares Quellwasser sprudelte hervor. Die eigentliche, sagenumwobene Quelle liegt nicht im Altowald, sondern befindet sich in der heutigen Klosterkiche. Sowohl die Brunnen im Kirchenhof als am Marktplatz werden vom Quellwasser aus der Kirche gespeist. Von der Klosterkirche führt der beschilderte und 6,5 Kilometer lange St.-Alto-Weg zur Quelle im Altowald. Wir nehmen uns für den Weg etwas mehr Zeit und beschreiben eine großzügige Runde. Wir nähern uns dem Altowald von Altomünster über Humersberg und Halmsried. Nach dem Besuch des Brunnens kehren wir in den sehenswerten Ortskern zurück. Dort darf ein Besuch der Kirche St. Alto und St. Birgitta mit dem finsteren Gang, der sich links vom Eingang auf der Nordseite des Gotteshauses befindet, nicht fehlen. Am Marktplatz haben wir zudem noch mehrere Möglichkeiten, uns vor der Heimreise zu stärken.
Wir verlassen den Bahnsteig in Altomünster, gehen in nordwestlicher Richtung an der Bushaltestelle vorbei und erreichen eine Querstraße (Bahnhofstraße). Wir wenden uns nach links, folgen der Bahnhofstraße ein kurzes Stück und biegen gleich darauf rechtshaltend in die Halmsrieder Straße ein. Bei der nächsten Möglichkeit verlassen wir die Halmsrieder Straße und spazieren linkshaltend in den Hochweg hinein. Dieser bringt uns zu einer Gabelung, an der wir uns nach links orientieren. Wir bleiben somit am Hochweg und folgen der Straße bergauf zum westlichen Ortsrand von Altomünster. Dort geht die Fahrstraße in einen Karrenweg über und wir verlassen Altomünster. Wir wandern westwärts und passieren wenig später ein einsames Gebäude.
Kurz darauf erkennen wir vor uns bereits den Weiler Humsersberg, auf den wir in der Folgezeit zusteuern. In Humersberg treffen wir schließlich auf eine Querstraße und schwenken rechtshaltend in diese ein. Dann lassen wir die letzten Häuser der Siedlung hinter uns und folgen der aspahltierten Straße nordwärts. Nach einer Links- und einer Rechtskurve spazieren wir an einem kleinen Waldstück vorbei und kommen zu einer Verzweigung. Nun wenden wir uns nach rechts und halten in nordöstlicher Richtung auf Halmsried zu. Vor einem Gehöft vollzieht unser Weg einen Linksknick und leitet uns im Anschluss in den kleinen Ort hinein. Dort gelangen wir zu einer Querstraße, biegen links ab und verlassen die Fahrstraße sofort wieder rechtshaltend über einen Feldweg.
Der Feldweg bringt uns zu einer Weggabelung und wir wählen dort die linke Variante. In nördlicher Richtung passieren wir eine Sitzbank, die im Schatten dreier Birken steht. Wenig später tauchen wir in den Altowald ein und unser Weg vollzieht dort einen Rechtsbogen. Kurz darauf kommen wir zu einer Lichtung mit einem Bildstock und einem Rastplatz mit Miniaturtisch und Sitzgelegenheiten. Von der Lichtung können wir einen schönen Blick in Richtung Altomünster genießen. Im Anschluss leitet uns der Weg wieder in den Wald hinein und wir kommen zu einer Gabelung. Hier wählen wir den rechten, schwächer ausgeprägten, aber markierten Waldweg. Kurz darauf kreuzt ein weiterer Waldweg unsere Route und wir behalten dort unsere Grundrichtung bei.
Wenige Minuten später erreichen wir den Beginn des Kunstwegs. Den Altowald zieren seit Dezember 2020 unzählige Gemälde und Kunstwerke verschiedener Künslterinnen und Künstler aus dem Gemeindegebiet von Altomünster. Wir schlendern durch die Open-Air-Galerie und lassen uns von den vielen Werken verzaubern. Voraussichtlich bis Ostern 2021 soll der Kunstweg bestehen bleiben. Sobald wir auf einer Lichtung zu einer Kreuzung mit einer Rastbank kommen, biegen wir links ab (Wegweiser „Alto-Quelle“). Wir folgen dem Forstweg nordwärts und halten uns an der ersten Gabelung schräg rechts (grünes Zeichen des St.-Alto-Wanderwegs). Der breite Weg geht in einen Pfad über und wir steigen über eine Holztreppe hinunter zu einer Brücke. Nach dem Überqueren der hölzernen Brücke haben wir zu guter Letzt die Altoquelle erreicht.
Vom Brunnen folgen wir dem Waldpfad weiter südostwärts und bleiben dabei nahe des Altograbens. Nach einem Linksbogen leitet uns der Pfad zurück zu einem Forstweg, in den wir rechtshaltend einbiegen. Kurz darauf erreichen wir einen weiteren Querweg und halten uns abermals rechts. Wir verlassen den Altowald und spazieren südwärts. Einen ersten Abzweig lassen wir rechts liegen und nach einer sanften Linkskurve biegen wir kurz vor Erreichen einer Landstraße rechts in einen Karrenweg ein. Über diesen durchwandern wir eine Senke und treffen vor einem Haus auf ein Marterl mit Sitzbank und auf eine Querstraße. Nun wenden wir uns nach links und folgen der Straße Zum Altobrünnl südwärts. Nach einem Gehöft verlassen wir die Straße und biegen scharf links in einen Karrenweg ein.
Der Karrenweg leitet uns dem Angergraben folgend nordostwärts. Nach einer leichten Rechtskurve kommen wir zu einer Verzweigung und biegen rechts ab. Es folgt ein steilerer Gegenanstieg, der uns in südlicher Richtung zu einer Anhöhe mit zwei alten Bäumen und einem Marterl empor bringt. Wir überschreiten die Kuppe, erreichen Altomünster und spazieren über die Straße Schmelchenberg zu einer Querstraße. Nun wenden wir uns nach rechts und gelangen über den Brunnenwiesenweg zu einer Verzweigung. Wir biegen links ab, folgen der Talangerstraße und kurz darauf nochmals linkshaltend der Dr.-Lang-Straße zur Herzog-Georg-Straße. An dieser behalten wir unsere Grundrichtung bei und kommen kurz darauf zum Marktplatz. Für den direkten Rückweg zum Bahnhof biegen wir auf Höhe des Marktplatzes rechts in die Bahnhofstraße ein und kehren über diese zu unserem Ausgangspunkt zurück.