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Deutschland  Mangfallgebirge

Hochalm (1427 m) von Stuben am Achenpass

T2 - Bergwanderweg T2
Dauer Aufstieg
Aufstiegszeit
1:45 h
Dauer Abstieg
Abstiegszeit
1:30 h
Strecke
Strecke
8,1 km
Höchster Punkt
Höchster Punkt
1427 m
Höhenmeter Aufstieg
Höhenmeter
480 m
Höhenmeter Abstieg
Höhenmeter
480 m

Ostanstieg von Stuben am Achenpass zur Hochalm

  • Der Forstweganteil hält sich auf dieser Rundwanderung erstaunlich gering
  • Überraschend schöne Blicke vom Gipfel aufs Isartal sowie aufs Rofan, Karwendel und Wettersteingebirge
  • Stuben am Achenpass ist von Tegernsee mit dem Bus erreichbar

Wegverlauf:

Stuben (940 m) - Mitterhütte (1276 m) - Hochalm (1427 m) - Hölleialm (1150 m) - Stuben (940 m)

Charakter:

Leichte bis mittelschwierige Bergwanderung, die kurz über Forstwege und zum Großteilüber kleine Wald- und Wiesenpfade führt. Auf der beschriebenen Aufstiegsroute gilt es kleine Bachgräben zu queren. Hier und auch im Gipfelbereich sind die Wege teilweise schrofig. Die Tour verlangt ein Mindestmaß an Trittsicherheit.

Anfahrt:

Über die Autobahn München - Salzburg zur Ausfahrt Holzkirchen. Der B 318 und B 307 über Gmund, vorbei am Tegernsee und über Kreuth Richtung Achenpass folgen. Nach der Ortschaft Glashaus beim Weiler Stuben linker Hand am beschilderten Parkplatz Stuben/Hochalm das Auto abstellen.

Mit Bus & Bahn:

Mit der Bayerischen Regiobahn von München Hauptbahnhof bis Tegernsee. Vom Bahnhof Tegernsee weiter mit den Bus-Linien 9550 oder 9556 zur Haltestelle Stuben, Kreuth (Fahrplan und Buchung), die sich direkt am Ausgangspunkt befindet.

Koordinaten des Ausgangspunkts:

47.60514496, 11.63694922

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Karte:

Tourenbeschreibung:

Das weitläufige Gipfelplateau der Hochalm erhebt sich zwischen dem Isartal und dem Achenpass. Trotz seiner geringen Höhe bietet die grasige Gipfelkuppe einen überraschend aussichtsreichen und weitreichenden Panoramablick. Neben einen wunderbaren Tiefblick auf das Isartal wird man von einer schönen Gipfelschau, die von der Benediktenwand über das Mangfallgebirge mit Seekarkreuz und Roß- und Buchstein zu den Blaubergen und über das Rofangebirge und das Karwendel bis zur Zugspitze reicht. Der dierkte Weg von Stuben am Achenpass über die Mitterhütte leitet zum Großteil über abwechslungsreiche kleine Pfade und nur kurz über Forstwege. Als alternativen Abstieg schlagen wir die Variante über die Hölleialm ein. Hier bewegen wir uns nochmal auf der Sonnenseite, bevor wir wieder in den Bergwald eintauchen und durch den schmalen Graben des Stubenbachls wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren.

Aufstieg über die Mitterhütte:

Vorschaubild 1Wir verlassen den Parkplatz Stuben (840 m) in entgegengesetzter Fahrtrichtung, gehen zurück zur Bundesstraße und folgen dieser ein Stück Richtung Kreuth. Nach wenigen Metern erkennen wir auf der gegenüberliegenden Straßenseite einen gelben Wegweiser. Hier überqueren wir die Bundesstraße und schlagen den Karrenweg Richtung Hochalm und Mitterhütte ein. Über den Karrenweg gewinnen wir die ersten Höhenmeter. Der breite Weg geht kurz darauf in einen Pfad über, der uns rechtshaltend zu einem kleinen Waldstück hinauf bringt. Dort passieren wir am Weidezaun einen Durchlass und erreichen einen Querweg. Den breiten Forstweg verlassen wir gleich wieder nach links und wandern in einem Linksbogen durch den Wald bergauf. In westlicher Richtung erreichen wir einen breiteren Waldweg, dem wir ein kurzes Stück folgen.

Vorschaubild 2Wenige Minuten später verlassen wir den Waldweg in einer sanften Linkskurve. An dieser beschilderten Verzweigung halten wir unsere Grundrichtung bei und schlagen den Pfad Richtung Hochalm ein. In südwestlicher Richtung folgen wir rechts eines bewaldeten Bergrückens bleibend dem Pfad durch den lichten Wald. Zu unserer Rechten befindet sich der Graben, durch den sich die Großweißach ihren Weg bahnt. Der Waldpfad bringt uns zu einem tiefer eingeschnittenen Bachgraben, den wir über einen schrofigen Pfad durchqueren. Hinterhalb steigen wir wieder steil über den steinigen Weg bergauf und setzen unseren Anstieg in südwestlicher Richtung fort. In der Folgezeit überqueren wir noch weitere kleinere Bachläufe. Nach einer Rechtskurve nimmt die Steigung des Pfades deutlich zu und wir wandern nordwestwärts aus dem Bergwald hinaus.

Vorschaubild 3 Schließlich erreichen wir das Almgelände der Mitterhütte (1276 m). Der Pfad leitet uns links der Mitterhütte bleibend zum grasigen Kammverlauf, der den Brunstlahnerkopf mit der Hochalm verbindet, empor. Dort treffen wir auf einen Wegweiser und auf den Pfad, der von der Hölleialm zur Hochalm herauf führt.Wir wenden uns leicht nach rechts und folgen dem Gipfelweg nordwestwärts Richtung Hochalm. Der wurzelige und schrofige Pfad leitet uns durch lichten Wald hinauf zur weitläufigen Gipfelkuppe. Nach einer letzten Steilstufe streben wir über die grasige Hochfläche dem großen Gipfelkreuz der Hochalm (1427 m) entgegen. Im Norden schweift nun der Blick über das Isartal nach Lenggries und Bad Tölz, links davon überblicken wir das gesamte Massiv der Benediktenwand. Im Osten zeigt sich der felsige Gipfel des Roß- und Buchsteins und im Südwesten und Süden beherrschen besonders die Halserspitz, der Guffert und der Unnütz und der Juifen und das Demeljoch das Panorama. Im Südosten schauen wir über den Sylvensteinspeicher aufs Karwendel und blicken bis zur Zugspitze.

Abstieg über die Hölleialm:

Vorschaubild 4Über den Hinweg verlassen wir den Gipfel der Hochalm und wandern zurück zur Verzweigung am Kammverlauf oberhalb der Mitterhütte. Hier wenden wir uns am Wegweiser nach schräg rechts und folgen dem Pfad in südwestwärts Richung Hölleialm und Walchen-Klamm. Zu Beginn leitet uns der Weg steil bergab und quert im Anschluss an der Westflanke des Brunstlahnerkopfs vorbei. Rechter Hand befindet sich tief unter uns der Gerstenrieder Graben. Wir passieren einen Bachgraben und erreichen eine schrofige Rinne, über die wir einige Meter bergauf steigen. Am höchsten Punkt erblicken wir vor uns bereits die Hölleialm. Nun wandern wir bergab und erreichen einen weiteren Bachgraben. Nach Überqueren des Bachlaufs folgen wir dem Pfad nach rechts. Nun heißt es aufpassen: Wir verlassen den Pfad linkshaltend (nicht beschildert!) und folgen den Steigspuren bergauf. Über einen Wiesenweg erreichen wir in einem kurzen Gegenanstieg die Hölleialm (1150 m).

Vorschaubild 5Kurz nach der Alm wenden wir uns nach links, passieren einen Durchlass am Weidezaun und queren den Südhang des Brunstlahnerkopfs in östlicher Richtung. Kurz darauf kommen wir zu einem Bachgraben und setzen im Anschluss unseren Quergang fort. Schließlich tauchen wir in ein Waldstück ein und treffen später auf einen Querweg. Nun wenden wir uns nach links und folgen dem breiten Karrenweg nordwärts Richtung Stuben. Kurz vor einem Bachgraben endet der breite Weg und geht in einen schmalen Pfad über, der sich nach dem Bach wieder nach Osten wendet. Ein Quergang bringt uns hinunter zu einem weiteren Forstweg. Wir biegen links ab und verlassen den Fahrweg gleich wieder nach links. Durch einen schmalen Graben folgen wir dem Stubenbachl bergab und treffen später wieder auf den Forstweg, dem wir nach Stuben und durch die Siedlung zur B 307 folgen. Wir überqueren die Bundesstraße und erreichen zu guter Letzt unseren Parkplatz.

Alternativer Anstieg zur Hochalm:

Vom Parkplatz Walchen am Sylvensteinspeicher über die Hölleialm (zur Tourenbeschreibung).

Einkehrmöglichkeiten:

Unterwegs gibt es keine Einkehrmöglichkeit.

Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
Aufstieg940 m- 1276 m+ 1:251:25Mitterhütte
Aufstieg1276 m- 1427 m+ 0:201:45Hochalm
Abstieg1427 m- 1150 m+ 0:352:20Hölleialm
Abstieg1150 m- 820 m+ 0:553:15Stuben am Achenpass
Gipfelbuch

★★★★★
Eintrag von Andrea Ibach aus München

12.04.2024  Wow, was für eine schöne Tour. Vor allem weil sie Rundtour ist und entspannt Steige hat die nicht zu steil sind.

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Eintrag von Steingeiß

08.01.2026  Hallo zusammen, ich, Mitte 30, absolut bergbegeistert suche auf diesem Wege männliche Gleichgesinnte aus der Nähe für...

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