Österreich Karwendel

Hochplatte (Achenkirch) (1813 m) als Skitour über die Falkenmoosalm

Charakter 1

Tourdaten:

Aufstieg Aufstieg:  2:30 Stunden
Abstieg Abfahrt:  0:30 Stunden
Höhenmeter 900 Höhenmeter
Strecke 11,6 Kilometer

Leichte Skitour auf einen Paradeaussichtsberg am Achensee

  • Der Guffert, der Unnutz und das Rofangebirge dominieren die Aussicht während des Aufstiegs
  • Wenn man Glück hat, gibt es bei der nicht durchgehend bewirtschafteten Falkenmoosalm eine Kleinigkeit
  • Insbesondere an sonnigen Winterwochenenden ist man auf dieser Tour bestimmt nicht allein
Tourenbericht von Tom Lindner
Datum der Tour:  12.02.2023

Wegverlauf:

Parkplatz Achenkirch (900 m) - Falkenmoosalm (1327 m) - Hochplatte (1813 m)

Charakter:

Technisch bis zur Falkenmoosalm sehr leichte, weiter bis zum Gipfel stellenweise mittelschwere Skitour. Die 900 hm Aufstieg erstrecken sich über fünfeinhalb Kilometer.

Lawinengefahr:

Mittel. Unbedingt die Hinweise des Lawinenwarndienst beachten! Vorsicht bei der Querung kurz vor dem Gipfelhang. Bei kritischer Lawinenlage meiden und ggf. direkt über den Rücken aufsteigen.

Exposition:

Vorrangig Ost

Anfahrt mit dem Auto:

Vom Tegernsee kommend über Kreuth und Achenwald Richtung Achensee fahren. Etwa 6 km nach der ehemaligen Grenzkontrollstelle, noch vor Achenkirch befindet sich auf der linken Straßenseite ein kleiner Parkplatz.

Geo-Koordinaten des Ausgangspunkts:

47.545288, 11.698852 (in Google Maps öffnen)

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Tourenbeschreibung:

Die Hochplatte ausgehend von Achenkirch zählt zu Recht zu einer der beliebtesten Skitouren am Achensee, was im Umkehrschluss natürlich auch bedeutet, dass man hier selten allein unterwegs ist. Idealgeneigte Hänge und eine wunderschöne Aussicht auf den Guffert, den Unnutz und das Rofangebirge zeichnen diese Tour aus. Auch Schneeschuhwanderer wissen das zu schätzen, einzig die Querung vor dem Gipfelhang ist für diese ein wenig unangenehm. An unserem Tag gab es auch eine Kleinigkeit bei der Falkenmossalm. Verlassen sollte man sich darauf allerdings nicht, da diese keine festgelegten Öffnungszeiten hat.

Von Achenkirch zur Falkenmoosalm:

Der Guffert und der Unnutz prägen die Aussicht nach OstenVom meist gut gefüllten Parkplatz überqueren wir die kleine Straße nach Osten und steigen zum ehemaligen Cafe Tirolerland auf. Nach einem Tor halten wir uns rechts. Über eine freie Fläche führt uns nun die Spur nach Südwesten zu einer Lücke im Zaun und weiter zu einer Forststraße am Waldrand. Bergauf erreichen wir bald einen weiteren Parkplatz, der aber den Anwohnern vorbehalten ist. Links vom Wald führt die schneebedeckte und hier für den Verkehr gesperrte Straße weiter bergauf. Der Blick nach links fällt auf den Guffert und das Unnutz-Massiv, ein Panorama, das uns während des Aufstiegs noch lange begleiten wird. Die Forststraße führt weiter in den Wald. An einer Rechtkurve verlassen wir den Fahrweg und setzen auf einem kleineren Weg nach links unseren Aufstieg Richtung Falkenmoosalm fort.

Schön ist die Querung in Gipfelnähe zu sehenEinen guten Kilometer steigen wir nun im Wald auf, bis wir unterhalb der Almwiesen der Falkenmoosalm wieder auf den Fahrweg treffen. Während die Fahrstraße sich in mehreren Serpentinen weiter zur Alm schlängelt, können wir direkt nach Westen auf die anfangs noch nicht sichtbare Alm zu marschieren. Der Blick nach vorne links, genau gesagt nach Südwesten, fällt auf die Querung, die ggf. lawinengefährdet sein kann. Der eigentliche Gipfel befindet sich noch ein Stück links dahinter und ist von unserer Position aus nicht sichtbar. Auf gut 1300 hm treffen wir schließlich auf die Winkelmoosalm. Dort genießen bereits einige Tourengeher ihr wohlverdientes Bier, verlassen sollte man sich auf den Einkehrschwung allerdings nicht, da die Öffnungszeiten der Alm nicht festgeschrieben sind

Mit Blick auf Guffert, Unnutz und Rofan weiter zum Gipfel der Hochplatte

Im Tal zeigt sich die Nordspitze des AchenseesHinter der Hütte bleibt das Gelände noch kurzzeitig flach, bevor wir nach einem Zaun zu einer Schneise im Wald weiter aufsteigen. Die Spur führt uns nun leicht links auf den bewaldeten Bergrücken. Hier zweigt nach rechts die Tour zum Juifen ab, dem wir heute aber keinen Besuch abstatten. Der Aufstieg zur Hochplatte setzt sich nun auf der Ostseite der Bergschulter fort. Immer nach Süden wandernd erreichen wir eine flache Passage, bevor die manchmal kritische Querung zum Gipfelhang folgt. Im Südwesten zeigt sich währenddessen das Rofangebirge, welches mit der Rofanspitze auch eine beeindruckende Skitour bereithält.

Der Ausblick links an am Rether Kopf vorbei tief ins Karwendelgebirge Nach der Querung führt uns die Spur in einem Bogen nach Westen zum Gipfelhang. Nach einem langen Wochenende hat man hier schon fast den Eindruck auf einer Skipiste aufzusteigen, trotzdem macht der idealgeneigte Hang schon jetzt Lust auf die Abfahrt. Am Gipfel angekommen kann man die Bergwelt des Karwendelgebirges in voller Pracht genießen. Zu den schon bekannten Bergen im Osten, gesellt sich nun der nahe Juifen im Nordosten, der Rether Kopf im Südwesten sowie die Schreckenspitze im Süden, um nur die unmittelbaren Nachbaren zu erwähnen. Das ganze Panorama kann man mit einem Klick auf untenstehendes Bild bewundern:


Der Ausblick von der Hochplatte im Karwendelgebirge am Achensee

Die Abfahrt über die Falkenmoosalm:

Für die Abfahrt orientieren wir uns an der Aufstiegsspur, nutzen nach den Almwiesen der Falkenmoosalm aber wahlweise ein Stück die Fahrstraße.

Einkehrmöglichkeiten:

Unterwegs keine. Die Falkenmoosalm hat zeitweise geöffnet, jedoch keine festen Öffnungszeiten.

  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
900 m - 1327 m + 1:15 1:15 Falkenmoosalm
1327 m - 1813 m + 1:15 2:30 Hochplatte
1813 m - 1327 m + 0:45 3:15 Falkenmoosalm
1327 m - 900 m + 1:00 4:15 Parkplatz Achenkirch


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