Österreich Karwendel

Gütenberg (1666 m), Feilkopf (1562 m)

Charakter 1
Tourdaten:
Aufstieg Aufstieg:  2:30 Stunden
Abstieg Abstieg:  1:30 Stunden
Höhenmeter 700 Höhenmeter

Pletzachtal (980 m) - Gütenbergalm (1545 m) - Gütenberg (1666 m) - Feilkopf (1562 m) - Feilalm (1372 m) - Pletzachtal (980 m)

Charakter: Bis zur Gütenbergalm handelt es sich um eine einfache Bergwanderung auf komfortablen Pfaden und Wegen. Der Anstieg von der Gütenbergalm zum Gütenberg ist weglos und teilweise steil, allerdings unschwierig. Der Weiterweg über den Feilkopf zur Feilalm erfolgt über Forstwege.

Anfahrt: Autobahn München - Salzburg, Ausfahrt Holzkirchen, über Tegernsee, Kreuth und Achensee nach Maurach. In Maurach rechts nach Pertisau abbiegen und am Ortseingang links zu den Karwendeltälern und bis zur Mautstation fahren. Entweder hier am Parkplatz bei der Mautstation starten (15 Minuten längere Aufstiegszeit) oder über die Mautstraße (4,50 Euro Mautgebühr, Stand 2011) geradeaus weiter Richtung Gernalm und bis zum Wanderparkplatz der Feilalm. Der Parkplatz befindet sich links der Straßenseite und noch vor der Pletzachalm.

Geo-Koordinaten des Ausgangspunkts:
47.444913, 11.668701 (in Google Maps öffnen)

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Über Pertisau am Achensee erheben sich mit dem Gütenberg und dem Feilkopf zwei grasige Buckel. Die beiden Gipfel lassen sich aus dem Pletzachtal in einer schönen und relativ kurzen Runde erwandern. Obwohl die direkte Nachbarschaft deutlich über die zwei Hügel hinausragt, bekommt man während der Rundtour einen überraschend schönen Ausblick über den Achensee aufs Rofan und zu den umliegenden Karwendel-Vertretern geboten. Zu guter Letzt wartet unterhalb des Feilkopfs mit der Feilalm noch eine gemütliche Einkehrmöglichkeit.

Aufstieg: Am Parkplatz im Pletzachtal orientieren wir uns am gelben Wegweiser Richtung Feilalm und Gütenbergalm. Wir steigen durch zuerst dichten und später lichten Wald in gleichmäßiger, moderater Steigung aufwärts, bis wir nach einer guten halben Stunde auf einen Forstweg treffen. Von der Abzweigung haben wir einen schönen Blick auf das Gramaital mit der Lamsenspitze und dem Sonnjoch. Wir biegen links ab und folgen dem Forstweg für zwei Minuten, bis wir wiederum auf einen Abzweig treffen.

Hier verlassen wir den Forstweg nach links Richtung Gütenbergalm (gelber Wegweiser) und steigen über einen schmalen Pfad zügig einen licht bewaldeten Hang hinauf. Nach dem steilen Beginn lehnt sich der Pfad nach wenigen Minuten langsam zurück und wir wandern in einer langgezogenen Querung entlang des lichten Hangs auf das markante Falzthurnjoch zu. Sobald sich der Wald entgültig zurück zieht wird der Weg nocheinmal etwas steiler. Hier blicken wir nun erstmals hinunter zum Achensee. Hinter dem See erhebt sich die Pyramide des Ebner Jochs.

Eine gute halbe Stunde nachdem wir den Forstweg verlassen haben, treffen wir auf einen einsamen Nadelbaum mit einer rot-weißen Markierung. Hier steigen wir nicht mehr weiter aufwärts, sondern wenden uns nach links und folgen dem breiten Wiesenweg. Fünf Minuten später treffen wir wiederum auf eine Forststraße und einen gelben Wegweiser. Hier wandern wir geradeaus weiter in Richtung Gütenbergalm. In einem langgezogenen Rechtsbogen erreichen wir knapp 10 Minuten später die Gebäude der Gütenbergalm.

An der Alm wenden wir uns nach links und folgen dem ausgeschilderten "Eselsteig". Nach 7 Minuten treffen wir in einer Rechtskurve auf ein kleines Holzhäuschen. Wir lassen das Holzhaus rechts liegen, wandern aber danach geradeaus weiter und verlassen so den Eselsteig nach rechts. Kurze Zeit später treffen wir auf einen Zaun, dem wir weglos zum grasigen Rücken empor folgen. Am Rücken angelangt orientieren wir uns nach links und wandern diesen bis zur großen grasigen Gipfelkuppe hinauf. Besonders schön ist vom höchsten Punkt der Nahblick auf die Bettlerkarspitze, das Plumsjoch und die Mondscheinspitze.

Ein Gipfelkreuz sucht man am Gütenberg vergeblich. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn ein Kreuz finden wir am Feilkopf, unserem nächsten Ziel. Dazu folgen wir dem grasigen Rücken des Gütenbergs abwärts. Zum Ende hin verlassen wir den Rücken nach rechts und steigen zu den Gebäuden der Gütenbergalm hinunter. Von der Alm wandern wir über den Anstiegsweg zurück. Beim Abzweig mit den gelben Wegweisern bleiben wir allerdings auf dem Forstweg und wandern linkshaltend weiter und leicht aufwärts in Richtung Feilkopf.

Kurz darauf treffen wir auf die Abzweigung zur Feilalm, die wir allerdings erst einmal rechts liegen lassen. In sehr moderater Steigung folgen wir dem Forstweg hinauf bis zur großen Gipfelwiese des Feilkopfs, die wir 30 Minuten nach Aufbruch am Gütenberg erreichen. Neben einem großen hölzernen Kreuz finden sich am Gipfel Sitzbankerl, auf denen man ausgiebig die schöne Aussicht genießen kann. Besonders erwähnenswert ist der Blick zum Achensee, der von der Seebergspitze, dem Rofangebirge, dem Ebner Joch und dem Bärenkopf eingerahmt wird.

Abstieg: Vom Feilkopf spazieren wir über den Forstweg zurück zur letzten Abzweigung. Hier biegen wir links ab und wandern über den breiten Weg hinunter zur Feilalm. Nach der Alm bleiben wir für weitere 15 Minuten auf der Forststraße, bis wir auf den gelben Wegweiser Richtung "Tunigenwiese" treffen. Hier biegen wir also rechts ab und folgen einem immer noch breiten Weg. Knapp 10 Minuten später erreichen wir wieder unseren Anstiegsweg. Ein letzter Wegweiser zeigt uns den Weg nach links Richtung "Tunigenwiese". Über ihn wandern wir zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Abstieg: Wie Aufstieg.

Einkehrmöglichkeit:
Feilalm (1372 m), privat, Tel.: +43 (0)676/6158919, geöffnet von Anfang Mai bis Ende Oktober und von Mitte Dezember bis Mitte März.

  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
980 m - 1545 m + 1:40 1:40 Gütenbergalm
1545 m - 1666 m + 0:20 2:00 Gütenberg
1666 m - 1562 m + 0:30 2:30 Feilkopf
1562 m - 1372 m + 0:30 3:00 Feilalm
1372 m - 980 m + 1:00 4:00 Parkplatz im Pletzachtal

Autor: Didi Hackl
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Gesamtbewertung der Tour „Gütenberg“:
empfehlenswert
Im Durchschnitt 4 von 5 (1 Bewertung)

Letzter Eintrag (von Torsten&Doro):
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