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Österreich  Karwendel

Mondscheinspitze (2106 m)

T4 - Alpinwanderweg T4
Dauer Aufstieg
Aufstiegszeit
2:45 h
Dauer Abstieg
Abstiegszeit
2:30 h
Strecke
Strecke
13,5 km
Höchster Punkt
Höchster Punkt
2106 m
Höhenmeter Aufstieg
Höhenmeter
1140 m
Höhenmeter Abstieg
Höhenmeter
1140 m

Aus dem Gerntal auf die Mondscheinspitze

  • Aufstieg vom Parkplatz über den Schleimssattel zum felsigen Gipfelaufbau der Mondscheinspitze, teils Kletterstellen
  • Am Gipfel großartige Aussicht auf Karwendel, Hohen Tauern und Zillertaler Alpen
  • Abstieg über Kletterpassagen zur Mondscheinsenke, Gegenanstieg zum Plumsjoch mit Einkehr in der Plumsjochhütte, Rückweg über Gernalm
Didi Hackl
Tourenbericht von Didi Hackl
Datum der Tour:  22.05.2006

Wegverlauf:

Parkplatz Gerntal (1090 m) - Schleimssattel (1555 m) - Mondscheinspitze (Montscheinspitze) (2106 m) - Mondscheinsenke (1800 m) - Plumsjoch (1920 m) - Plumsjochhütte (1630 m) - Gernalm (1172 m) - Parkplatz Gerntal (1090 m)

Charakter:

Mittelschwierige Bergtour mit Kletterpassagen (I), auf der gesamten Runde keinerlei Sicherungen, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich

Anfahrt:

Autobahn München - Salzburg, Ausfahrt Holzkirchen, weiter über Tegernsee oder Bad Wiessee zum Achensee, am Ende des Sees nach rechts Richtung Pertisau abbiegen, beim Ortseingang links Richtung Karwendeltäler einbiegen. Nach der Mautstation rechts Richtung Gernalm abbiegen, noch vor der Gernalm auf dem Wanderparkplatz auf der rechten Seite parken.

Koordinaten des Ausgangspunkts:

47.45688410, 11.65091515

Karte:

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Tourenbeschreibung:

Die Rundtour über die Mondscheinspitze (auch Montscheinspitze) und das Plumsjoch hat einiges zu bieten: abwechslungsreiches Gelände, weitreichende Karwendelblicke, zünftige Klettereinlagen und mit der Plumsjochhütte eine urige Einkehrmöglichkeit. Beginnt man die Runde mit dem Aufstieg über den Schleimssattel hat man zudem die Karwendelhauptkette stets im Blickfeld.

Aufstieg:

Vorschaubild 1Wir verlassen den Parkplatz an der Mautstraße und gewinnen über einen breiten Forstweg die ersten Höhenmeter. In Serpentinen schlängelt sich der Weg den bewaldeten Hang empor. Nach 1 1/4 Stunden lassen wir den Bergwald hinter uns und wir erreichen den Schleimssattel. Nun geht es wieder leicht bergab, bevor wir eine Abzweigung erreichen, die uns Richtung Mondscheinspitze bringt. Hier biegen wir links ab. Schon bald sehen wir vor uns den Gipfelaufbau der Mondscheinspitze. Das Gipfelkreuz steht dabei am linken äußeren Zacken.

Vorschaubild 2Nun folgen wir einem grasbewachsenen Rücken, der später immer mehr ansteilt und uns näher an die felsigen Wände heranbringt. Der Pfad wird wieder flacher und wir erkennen nun in der Wand die Rinne, die uns zum Gipfel bringen wird. Der Einstieg in die Wand ist spannend: Wir steigen zuerst in ein Bachbett hinunter, um anschließend kletternd eine steile Passage (I) zu überwinden. In der Folge lehnt sich das Gelände wieder etwas zurück und weiter geht es eher gehend als kletternd, wobei die Hände immer wieder benutzt werden, um bergauf zu kommen.

Vorschaubild 3Eine weitere Kletterstelle stellt sich uns in den Weg: Ein kurzes Stück Fels (I) muss mit Hilfe der Hände überwunden werden. Anschließend erreichen wir wieder Gehgelände: Steil führt uns der Pfad über einen Rücken in Richtung Gipfelkreuz. Kurz vor dem Gipfel erkennen wir, wie dieser jäh in einer schwindelerregenden Nordwand abbricht. Oben lässt es sich lange aushalten: Die Karwendelhauptkette vor der Nase, im Hintergrund die Hohen Tauern und die Zillertaler Alpen bieten einen regelrechten Augenschmaus. Nach Norden hin schweift der Blick über die Grashügel des Vorkarwendels.

Abstieg:

Vorschaubild 4Wir verlassen den Gipfel der Mondscheinspitze Richtung Süden. Steil schlängelt sich der Pfad in die Tiefe. Wir erreichen einige kleine Felstürme, die wir an deren rechter Seite queren. Über eine Rinne (I) geht es nun steil bergab, wir verlassen diese aber auf halber Höhe und wechseln auf den ausgesetzten Pfad rechter Hand. Wir folgen dem anfangs luftigen Pfad und erreichen später eine weitere Rinne (I), die wir abklettern. Nun gelangen wir in die Mondscheinsenke, hinter der uns nun 120 Höhenmeter Gegenanstieg erwarten. Zwischen Latschen hindurch bringt uns der Pfad nach einer Stunde bis zum Gipfelkreuz des Plumsjochs, einem recht unscheinbaren und grünen Gipfel.

Vorschaubild 5Alle Schwierigkeiten liegen hinter uns, gemütlich geht es nun in 25 Minuten weiter zum Plumssattel, hier wagen wir einen kleinen Abstecher und erreichen in fünf Minuten die kleine und urige Plumsjochhütte. Von der Hütte geht es wieder ein paar Meter bergauf zum Sattel, von hier führt ein breiter und schottriger Fahrweg hinunter zur Gernalm. Der Rückweg zum Ausgangspunkt, den wir über den Kiesweg antreten, der nach kurzer Zeit links von der Teerstraße wegführt, ist nur noch Formsache.

Einkehr- & Übernachtungsmöglichkeit:

Plumsjochhütte (1630 m), Tel. +43 (0)5243/43111. Geöffnet von Anfang Mai bis Ende Oktober.

Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
Aufstieg1090 m- 1555 m+ 1:151:15Schleimssattel
Aufstieg1555 m- 2106 m+ 1:302:45Mondscheinspitze
Abstieg2106 m- 1800 m+ 0:453:30Mondscheinsenke
Aufstieg1800 m- 1920 m+ 0:153:45Plumsjoch
Abstieg1920 m- 1630 m+ 0:304:15Plumsjochhütte
Abstieg1630 m- 1090 m+ 1:155:30Parkplatz Gerntal
Gipfelbuch

★★★★☆
Eintrag von Christine aus Buch /Tirol

03.08.2022  Habe heute die Tour auf die Mond(t)scheinspitze gewagt - Startpunkt war der Parkplatz vor der Gernalm (Auffahrt...

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