Mangfallgebirge

Schildenstein (1613 m) als Skitour

3
Tourdaten:
Aufstieg:  2:30 Stunden
Abfahrt:  1:00 Stunden
820 Höhenmeter
12,2 Kilometer

Parkplatz Königsalm (830 m) - Königsalm (1115 m) - Schildenstein (1611 m)

Charakter: Bis zur Königsalm leichte, oberhalb der Alm mittelschwierige Schneeschuhtour oder Skitour. Am Gipfelaufbau ist mit Skiern eine gute Spitzkehrentechnik erforderlich.

Lawinengefährdung: Gering bis mittel. Vorsicht am Hang oberhalb der Königsalm und am Gipfelaufbau des Schildensteins. Lawinenwarndienst beachten!

Exposition: Nord, am Gipfelaufbau Südwest.

Anfahrt:Autobahn München - Salzburg, Ausfahrt Holzkirchen. Über die B 318 über Warngau nach Gmund fahren. Von Gmund weiter über Tegernsee oder Bad Wiessee Richtung Achensee halten und durch Kreuth hindurch fahren. In einer Rechtskurve den Parkplatz Wildbad Kreuth links liegen lassen und der Straße Richtung Achensee für weitere 2,6 Kilometer folgen. Dann nach links in den beschilderten Parkplatz der Königsalm einbiegen (3 Euro Parkgebühr pro Tag, Stand 2016). Dieser befindet sich genau gegenüber vom Parkplatz Winterstube (Parkplatz der Schwarzentennalm).

Geo-Koordinaten des Ausgangspunkts:
47.62193, 11.713572 (in Google Maps öffnen)

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Als Schneeschuhtour oder Skitour: Wer Schneeschuhen oder Skiern dem Schildenstein aufs Haupt steigen möchte, der startet am Parkpatz der Königsalm im Weißachtal. Der Anstieg gleich im Großen und Ganzen dem Sommerweg und führt uns zuerst über den breiten Forstweg hinauf zur Königsalm. Achtung! Dieser Weg wird im Winter allerdings vom Rodelclub Kreuth als Naturrodelbahn benutzt und ist zu Trainingszeiten gesperrt. Bitte beachten Sie eventuelle Sperrhinweise am Parkplatz. Ausweichtouren wären vom Parkplatz Winterstube auf der gegenüberliegenden Straßenseite das Seekarkreuz und die Hochplatte. Skifahrerisch ist die Tour zum Schildenstein wenig lohnend. Einzig der Hang oberhalb der Königsalm lässt kurzzeitiges Fahrvergnügen aufkommen. Die Lawinengefahr ist bei dieser Tour eher gering, der Hang nach der Königsalm und besonders der steile Gipfelhang verdienen allerdings erhöhte Aufmerksamkeit.

Aufstieg: Vom Parkplatz erreichen wir über einen Forstweg das Ende der Naturrodelbahn. Hier biegen links ab und steigen neben der Bahn aufwärts. In einigen Serpentinen schlängelt sich die Forststraße nun zur Königsalm empor. Auf dieser Hochebene angekommen biegen wir nach einiger Zeit nach links Richtung Königsalm ab (ausgeschildert). Hinter der Alm überqueren wir einen kleinen Bach und steigen dann steil einen Hang hinauf, der uns in ein Waldstück hineinbringt.

Stetig geht es nun bergauf. Nachdem wir das Waldstück hinter uns gelassen haben, erkennen wir nun in greifbarer Nähe unser eigentliches Ziel. Wir befinden uns nun im latschenbewachsenen Gelände. Wir steigen ein paar Meter bergab und haben nun den Guffert stets vor Augen. Nach kurzer Zeit biegen wir nach links ab und folgen dem Wegweiser in Richtung Gipfel. Der Weg steilt nun immer mehr an, mit Schneeschuhen verlangt es beherzten Frontalzackeneinsatz, um sich bis zum Gipfelkreuz emporzukämpfen.

Die Aussicht am Schildenstein ist fantastisch: Die Blaubergkette, der Guffert, die Nordseite des Rofangebirges, der Achensee und das Karwendelgebirge laden zum ausgiebigen Schauen und Verweilen ein. Im Nordwesten zeigen sich mit der Benediktenwand, mit Roß- und Buchstein, mit dem Leonhardstein und dem Hirschberg die benachbarte Prominenz der Bayerischen Voralpen.

Abstieg/Abfahrt: Entlang der Aufstiegroute mit kurzen Gegenanstiegen nach dem Schildenstein-Gipfelaufbau und nach der Königsalm. Mit Schneeschuhen dauert der Abstieg etwa 2 Stunden.


Beschriftetes Panoramabild: Ausblick vom Schildenstein
Einkehrmöglichkeit: Im Winter keine. Die Königsalm (1115 m) ist von Mitte Juni bis Ende September bewirtschaftet (dienstags Ruhetag).

  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
830 m - 1115 m + 1:10 1:10 Königsalm
1115 m - 1611 m + 1:20 2:30 Schildenstein
1684 m - 1115 m + 0:30 3:00 Königsalm
1115 m - 830 m + 0:30 3:30 Parkplatz im Weißachtal

Autor: Didi Hackl
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Gesamtbewertung der Tour „Schildenstein“:
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06.01.15  Die Tour wäre heute bei dem Traum-Wetter sicherlich wunderschön gewesen. Leider haben wir einen Parkplatz ... [weiter]

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