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  Mürzsteger Alpen

Windberg (1903 m)

T2 - Bergwanderweg T2
Aufstiegszeit
3:45 h
Abstiegszeit
4:45 h
Strecke
-
Höchster Punkt
1903 m
Höhenmeter
977 m
Höhenmeter
977 m

Auf den Windberg, den höchsten Berg der Schneealpe

  • Vom Gasthaus Leitner durchs Steinalpl und ein einsames Tal über den Melkboden zum Gipfel des Windbergs
  • Am höchsten Punkt der Schneealpe Blick auf Rax, Amaißbichl und mehrere Hütten wie Schneealpenhaus und Lurgbauerhütte
  • Abstieg über Schneealpenhaus und Lurgbauerhütte, dann durch Wald und Serpentinen entlang der Kalten Mürz zurück
Tourenbericht von Tom Lindner
Datum der Tour:  16.07.2009

Wegverlauf:

Gasthaus Leitner (926 m) - Steinalpl (990 m) - Windberg (1903 m) - Schneealpenhaus (1788 m) - Lurgbauerhütte (1764 m) - Gasthaus Leitner (926 m)

Charakter:

Der Windberg stellt den höchsten Punkt der Schneealpe dar. Diesen Wiener Hausberg von der Nordseite zu besteigen hat seinen eigenen Reiz. Fernab der Massen, die sich dem Gipfel vom Süden her nähern, erlebt der Wanderer entlang des Kleinbodenbaches Natur pur.

Anfahrt:

Die Autobahn A1 über die Ausfahrt 59 Sankt Pölten Süd verlassen und rechts auf die Mariazeller Bundesstraße B20 abbiegen. In Freiland links auf die B214 abbiegen. Dem Streckenverlauf folgen und weiter auf der B21 bis Terz fahren. Dort links auf die B23 abbiegen und der Straße bis Neuwald folgen. In Neuwald wieder links abbiegen und bis zum Gasthaus Leitner der Straße folgen (ca. 1,5 km). Hier parken.

Koordinaten des Ausgangspunkts:

47.74925459, 15.54649736

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Aufstieg:

Vorschaubild 1Vom Gasthaus Leitner geht es zunächst flach auf einer breiten Forststraße zum Steinalpl. Links von uns fließt die Kalte Mürz. Nach 45 Minuten erreichen wir einen Wegweiser, der den Gipfel des Windbergs über den Weg 443 mit 3 Stunden ausweist. Wir folgen rechts dem Trampelpfad und betreten nach einem anfangs steilen Stück schon bald ein kleines Tal, welches von der Rauen Wand und der Salzwänd mit dem Hohen Gamskircherl im Osten und der Donnerwand im Westen begrenzt wird. Andere Wanderer bekommt man hier nur selten zu Gesicht. Malerisch schlängelt sich der Weg durch den lichten Wald und kreuzt zweimal den Kleinbodenbach, bevor wir etwa 2 Stunden später den Melkboden, und damit das südliche Ende des kleinen Tals, erreichen.

Vorschaubild 2Westlich von uns ist der 1746 Meter hohe Gläserkogel. Im Osten wird das Tal von der Kleinen Mitterbergwand (1863 m) begrenzt. Nach dem Melkboden wird der Weg durch die Latschenfelder deutlich steiler. Wenn man Glück hat kann man hier Gämsen beobachten, welche auf dem Weg zum Hohen Gamskircherl sind (vermutlich nur sonntags). Etwa eine Stunde später wird der Weg wieder flacher und wenig später ist das Gipfelkreuz des Windberges erreicht, welches auch den höchsten Punkt der Schneealpe darstellt.

Vorschaubild 3Von hier lässt sich gut das Massiv der Schneealpe überblicken. Im Südosten ist das Schneealpenhaus (1784 m) zu erkennen, davor die Michlbauerhütte (1731 m), welche beide mit einer verspäteten Gipfelhalben und einer Brotzeit locken. Im Osten liegt die Lurgbauerhütte (1764 m) am Fuße des Amaißbichl (1828 m). Dahinter erhebt sich das mächtige Massiv der Raxalpe mit der Heukuppe.

Abstieg:

Vorschaubild 4Wir verlassen den Gipfel und spazieren gemütlich auf das Schneealpenhaus zu. Beim Überqueren der Hochebene südöstlich des Gipfels kommen wir auch bei der Michlbauerhütte vorbei, wahrlich verhungern oder verdursten muss man in dieser Gegend nicht. Nach dem wir uns in einer der Hütten gestärkt haben führt uns der Weg 401 nordwestlich weiter zur Lurgbauerhütte, welche auch mit kleineren Speisen und Getränken lockt. Etwa eine Stunde muss man für die Entfernung zwischen Schneealpenhaus und Lurgbauerhütte rechnen. Im Gegensatz zu unserem Aufstieg sind die Wege auf der Hochebene ziemlich stark frequentiert, da über eine Mautstraße vom Süden aus der Weg zum Gipfel erheblich verkürzt werden kann.

Vorschaubild 5Wer möchte, stärkt sich nochmals bei der Lurgbauerhütte, bevor wir mit dem eigentlichen Abstieg beginnen. Die ersten Meter des Steiges werden durch Pflöcke in den Almwiesen markiert. Der Hüttenwirt versicherte, dass diese mit nur wenigen Metern Abstand aufgestellten Markierungen wirklich nötig sind, da bei Nebel sonst eine Orientierung unmöglich wäre. Der Steig führt weiter westlich am Amaißbichl vorbei und wird zunehmend steiler. Nach einer knappen Stunde kommen wir an einer Jagdhütte vorbei. Der Weg taucht nun in den Wald ein und führt in zahlreichen Serpentinen zurück zur Forstraße. Die nächsten eineinhalb Stunden geht es durch das Baumtal auf der Forststraße zurück zum Gasthaus Leitner. Wir wandern stets an der Kalten Mürz entlang und durchqueren auch wieder das Steinalpl.

Einkehr- & Übernachtungsmöglichkeiten:

  • Lurgbauerhütte (1764 m), Tel. +43 (0)676/633 54 56. Geöffnet von Mai bis Oktober.
  • Schneealpenhaus (1788 m), OEAV Österreichischer Gebirgsverein, Tel. +43 (0) 3857 2190. Geöffnet von Anfang Mai bis Ende Oktober.
  • Michlbauerhütte (1731 m), Tel. +43 (0)664/92 35 900. Geöffnet Mai bis Oktober, Montag Ruhetag.

Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
926 m- 990 m+ 0:450:45Steinalpl
990 m- 1903 m+ 3:003:45Windberg
1903 m- 1788 m+ 0:454:30Schneealpenhaus
1788 m- 1764 m+ 1:005:30Lurgbauerhütte
1764 m- 926 m+ 3:309:00Gasthaus Leitner
Gipfelbuch

☆☆☆☆☆
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