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  Oberösterreichische Voralpen

Kleiner Schönberg (894 m)

T3 - Anspruchsvoller Bergwanderweg T3
Dauer Aufstieg
Aufstiegszeit
1:45 h
Dauer Abstieg
Abstiegszeit
2:00 h
Strecke
Strecke
9,0 km
Höchster Punkt
Höchster Punkt
894 m
Höhenmeter Aufstieg
Höhenmeter
500 m
Höhenmeter Abstieg
Höhenmeter
500 m

Auf den Kleinen Schönberg am Traunsee

  • Kurze, aber steile Spritztour vom Traunstein-Parkplatz über das Lainaubachtal zum Kleinen Schönberg
  • Luftige, teils drahtseilgesicherte Passagen mit fantastischer Aussicht über den Traunsee und das umliegende Gebirge
  • Abstieg steil über den Aufstiegsweg oder länger über den Ranzen mit Einkehrmöglichkeit an der Mairalm
Didi Hackl
Tourenbericht von Didi Hackl
Datum der Tour:  21.04.2019

Wegverlauf:

Parkplatz Traunsteinstraße (435 m) - Kleiner Schönberg (894 m)

Charakter:

Insgesamt anspruchsvolle Bergwanderung. Bis zum Abzweig im Lainaubachtal handelt es sich um eine einfache Wanderung über einen breiten Forstweg. Der Waldpfad hinauf zum Rücken des Kleinen Schönbergs ist sehr steil und ruppig. Der holprige Weg erfordert Trittsicherheit und ist bei Nässe unangenehm zu begehen. Der Gipfel wird in leichter, teils drahtseilgesicherter und ausgesetzter Kletterei erreicht. Hier ist neben Trittsicherheit auch Schwindelfreiheit notwendig. Der alternative Übergang zum Ranzen ist wenig schwierig und der anschließende Abstieg über die Forststraße wieder einfach.

Anfahrt:

Über die Autobahn München - Salzburg über die Landesgrenze und weiter der A1 Richtung Linz/Wien bis zur Ausfahrt Regau folgen. Nach der Ausfahrt über die B145 in Richtung Pinsdorf/Gmunden fahren. Auf Höhe des Einkaufsparks Gmunden die B145 in Richtung Gmunden Zentrum verlassen. Nach der Ausfahrt links abbiegen, beim ersten Kreisverkehr geradeaus weiter und über die Bahnhofstraße bis zur Querstraße fahren, in diese linkshaltend und nach der Brücke rechts in die Traunsteinstraße einbiegen. Der Traunsteinstraße am Ostufer entlang und vorbei am Hoisn Wirt bis zum Parkplatz am Umkehrplatz folgen. Dort oder schon vorher auf den gekennzeichneten Flächen entlang der Traunsteinstraße das Auto abstellen. Parkmöglichkeiten sind rar und der Parkplatz ist meist überfüllt. Bei Hochbetrieb am Parkplatz der Grünberg-Seilbahn (ebenfalls über die Traunsteinstraße erreichbar) das Auto abstellen und mit dem Traunseetaxi zum Ausgangspunkt fahren (alle Infos zum Traunseetaxi).

Mit Bus & Bahn:

Mit der Bahn von München Hauptbahnhof über Salzburg nach Attnang-Puchheim. Von Attnang-Puchheim weiter mit der Salzkammergutbahn nach Gmunden Bahnhof (Fahrplan und Buchung). Von Gmunden-Bahnhof mit der Trambahn Richtung Engelhof zum Klosterplatz. Vom Klosterplatz mit dem Traunseetaxi zum Ausgangspunkt am Ende der Traunsteinstraße.

Koordinaten des Ausgangspunkts:

47.87291970, 13.81517557

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Karte:

Tourenbeschreibung:

Südlich des markanten Traunsteins erhebt sich über dem Traunsee mit dem Kleinen Schönberg ein felsiger Zinken. Dieser ist in einer schönen Spritztour vom Traunstein-Parkplatz in etwa 1 ¾ Stunden zu erreichen. Die Tour beginnt mit einem gemütlichen Warmlaufen entlang des Traunsee-Ostufers. Nach den beiden Mairalm-Forststraßentunneln erreichen wir nach 30 Minuten im Lainaubachtal den Abzweig zum Schönberg. Ein holpriger und knackig steiler Pfad bringt uns in einer guten Stunde hinauf zu einem bewaldeten Bergrücken des Schönbergs. Von dort erreichen wir in teils luftiger und mit Drahtseilen gesicherten Kletterei die Aussichtskanzel über dem Traunsee. Hier werden wir von einem fantastischen Blick auf die Bergwelt rund um den tiefsten See Österreichs erwartet. Als Rückweg wählen wir die Route über den Ranzen, der zwar länger ist und mit weiteren Gegenanstiegen aufwartet. Dafür ist diese Abstiegsvariante weniger steil und gibt uns noch die Möglichkeit, einen Abstecher zur bewirtschafteten Mairalm zu unternehmen.

Aufstieg:

Vorschaubild 1An der Einfahrt zum Parkplatz schlagen wir den breiten, beschilderten Weg zum Kleinen Schönberg und zur Mairalm ein. Über den Fahrweg gewinnen wir die ersten Höhenmeter und erreichen einen Brunnen mit einer Trinkwasserquelle. Im Anschluss passieren wir eine Schranke und spazieren über den unasphaltierten Weg ohne nennenswerten Höhengewinn weiter Richtung Süden. Wir überqueren die Weiße Riese und erreichen eine Wand aus Bohlen, die den Weg vor Steinschlag aus den Flanken des Traunsteins schützt. Nah an den Bohlen gehend verlieren wir einige Höhenmeter und erreichen kurz darauf den ersten Tunnel. Sobald wir diesen verlassen, tauchen wir in die Dunkelheit des zweiten Tunnels ein. Nach dem Tunnelausgang überqueren wir den Lainaubach und spazieren nach der Brücke in einem Linksbogen ins Lainaubachtal hinein.

Vorschaubild 2Nach einer Gehzeit von 30 Minuten erreichen wir eine beschilderte Verzweigung. Hier verlassen wir den breiten Fahrweg zur Mairalm und biegen rechts in den Pfad zum Kleinen Schönberg ein. Zu Beginn steigen wir über plattigen Fels hinweg und folgen dem kleinen Waldpfad in Kehren bergauf. Über den steilen, wurzeligen und felsdurchsetzten Weg gewinnen wir zügig an Höhe. Später leitet uns der ruppige Pfad nach einem Rechtsknick an eine Felswand heran. Entlang der Wand steigen wir über Wurzelwerk weiter bergauf. Am oberen Ende wendet sich der Weg wieder nach links und führt uns zu guter Letzt in Serpentinen zum bewaldeten Kammverlauf des Schönbergs hinauf (1 Stunde ab dem Abzweig im Lainaubachtal). Hier wenden wir uns nach rechts und schlagen den beschilderten Gipfelweg ein.

Vorschaubild 3Über den bewaldeten Rücken erreichen wir einen felsigen Grataufschwung, den wir an seiner linken Seite passieren. Im Anschluss weichen wir vom bewaldeten Kammverlauf nach rechts aus und kommen zu einem schmalen Gratabschnitt, an dessen Ende wir über einen Felsbuckel hinweg steigen. Vom Buckel kraxeln wir durch eine seilgesicherte Rinne hinunter zum Fuß einer Felsnadel. Diese passieren wir in leichter Kletterei an ihrer rechten Flanke (Seilsicherungen) und kommen zu einem weiteren felsigen Zinken. Auch an diesem queren wir entlang der Drahtseile rechtshaltend vorbei und wir erreichen in einem kurzen Gegenanstieg den wenig geräumigen und senkrecht abbrechenden Gipfel mit seinem Holzkreuz (10 Minuten ab dem Abzweig am Kammverlauf). Von der Felskanzel genießen wir den wunderschönen Blick über den Traunsee zum Erlakogel, zum Kleinen und Großen Sonnstein, zum Höllengebirge sowie zum markanten Traunstein.

Abstieg:

Vorschaubild 4Vom Gipfelkreuz steigen wir zurück zum bewaldeten Kammverlauf und folgen diesem zum beschilderten Abzweig. Für den alternativen Abstieg über den Ranzen gehen wir geradeaus weiter und kommen zu einem Grataufschwung. Wir wandern einige Meter bergauf und halten uns im oberen Teil des Aufschwungs links. Nach einem kurzen Flachstück folgt ein weiterer Anstieg zum höchsten Punkt des Kammverlaufs. Im Anschluss leitet uns der Pfad in östlicher Richtung hinunter zum Ranzen. Am Sattel treffen wir auf einen Forstweg und biegen linkshaltend in diesen ein. Der breite Weg führt uns ein Stück nach Norden und wendet sich in einem Rechtsbogen nach Nordosten. Vorbei an einem Bachlauf bringt uns der Forstweg hinunter ins Lainaubachtal und zu einer Kreuzung. Dort lässt sich in einem Abstecher von 15 Minuten in einfacher Richtung die Mairalm erreichen. Für den direkten Rückweg wenden wir uns nach links und spazieren durch das Lainaubachtal und später über den Hinweg zurück zum Parkplatz in der Traunsteinstraße.

Einkehrmöglichkeiten:

  • Mairalm (789 m), Tel. +43 )0)680 1227525. Geöffnet März und April an den Wochenenden, von Mai bis November täglich.
  • Jausenstation Moristidl (435 m), Tel. +43 (0)664 4810114. Geöffnet je nach Wetter täglich von Mitte April bis Anfang November.

Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
Aufstieg435 m- 538 m+ 0:300:30Abzweig Lainaubachtal
Aufstieg538 m- 894 m+ 1:151:45Kleiner Schönberg
Abstieg894 m- 850 m+ 0:302:15Ranzen
Abstieg850 m- 435 m+ 1:303:45Parkplatz Traunsteinstraße
Gipfelbuch

☆☆☆☆☆
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Eintrag von Gabi

12.12.2025  Ich bin an den Weihnachtsfeiertagen 24.-28.12.25, evtl. auch länger, in Ulm und möchte nicht nur bei Verwandten sein....

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