Parkplatz beim Wannser Hof (1400 m) - Wannser Alm (1627 m) - Wannser Joch (2247 m)
Technisch wenig anspruchsvolle Tour. Die letzten Höhenmeter sind etwas steiler, aber noch unter 30 Grad Hangneigung.
Überwiegend gering. Vorsicht am Talabschluss im steileren Gelände. Lawinenwarndienst beachten!
Vorwiegend Nordwest
Autobahn München - Innsbruck - Brenner bis zur Ausfahrt Sterzing. Über den Jaufenpass Richtung Walten fahren. Etwa ein Kilometer nach der letzten Serpentine, zwischen Innerwalten und Walten, scharf links halten. Dem Straßenverlauf in östliche Richtung bis zum Wannser Hof folgen. Hier auf den begrenzt verfügbaren Parkplätzen parken.
46.81956000, 11.32424000
Die Tour auf das Wannser Joch kann man aufgrund des hohen Startpunkts und der nach Nord und West ausgerichteten Hänge getrost als eine schneesichere Tour bezeichnen. Die Aussicht im engen Wannser Tal ist recht bescheiden. Erst am Wannser Joch hat man einen schönen Blick auf die Sarntaler Alpen. Richtig lohnend wird die Tour, wenn man circa 45 Minuten mehr investiert und weiter auf die Alpenspitze aufsteigt. Wir wurden an diesem Tag am Wannser Joch von eiskalten Sturmböen begrüßt und mussten deshalb auf die Besteigung der Alpenspitze verzichten.
Gleich hinter dem Wannser Hof beginnen wir mit unserer Tour. Bevor wir auf der Forststraße den nahen Wald erreichen, werfen wir nochmal einen Blick hinter uns. Schön zeigt sich neben dem Hof die nahe Kapelle im Sonnenlicht. Entlang des Waltenbachs führt uns der flache Weg tiefer in das Wannser Tal. Die erste Brücke lassen wir noch rechts liegen um dann, über eine weitere Brücke, auf die andere Bachseite zu wechseln. Wenig später haben wir die Wannser Alm erreicht, die im Winter leider geschlossen ist.
Das Wannser Joch, welches von der Alm aus bereits zu sehen ist, liegt noch etwa zwei Stunden entfernt. Gaisscheibenspitze (2452 m) und Ötschspitze (2590 m) flankieren von Nord bis Ost unsere Aufstiegsroute. Von West nach Süd bilden Seebergspitze (2434 m) und Alpenspitze (2479 m) die natürliche Grenze des Wannser Tals. Die Steigung der Route ist nun zwar deutlicher zu spüren, stellt aber weiterhin noch keine hohen Ansprüche an Tourengeher.
Erst die letzten 200 bis 300 Höhenmeter unterhalb des Jochs sind etwas anstrengender. Zudem hat sich an diesem Tag ein eiskalter Wind in dem Tal breit gemacht, der die Oberfläche des Schnees zu einer eisigen Fläche gefrieren ließ. Den im Kofferraum des Autos liegenden Harscheisen war das vermutlich egal. Trotzdem erreichten wir, zwei Stunden nachdem wir die Wannser Alm passiert hatten, das Wannser Joch.
Im Nordosten folgen unsere Blicke dem Grat bis zur Ötschspitze. Im Süden reicht der Blick weit in das Sarntal hinein. Markant sind im Südwesten der Grubenkopf und die Alpler Spitze zu sehen. Im Westen führt der Grat weiter zur Alpenspitze, unserem eigentlichen Ziel, von dem wir aufgrund der Wetterbedingungen an diesem Tag aber leider Abstand nehmen mussten. Im Nordwesten blicken wir zurück auf den Aufstiegsweg im Wannser Tal.
Entlang der Aufstiegsroute.
Unterwegs keine. Die Wannser Alm ist im Winter geschlossen.
| Höhe | Gehzeit | Gesamt | Ziel | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 1400 m | - 1627 m | + 1:00 | 1:00 | Wannser Alm | |
| 1627 m | - 2247 m | + 2:00 | 3:00 | Wannser Joch | |
| 2247 m | - 1400 m | + 1:00 | 4:00 | Parkplatz am Wannser Hof | |