Bayerische Voralpen

Altlacher Hochkopf (1328 m)

1
Tourdaten:
Aufstieg:  2:00 Stunden
Abstieg:  1:30 Stunden
560 Höhenmeter
10,4 Kilometer

Parkplatz bei Altlach am Walchensee (815 m) - Hochkopfhütte (1299 m) - Altlacher Hochkopf (1328 m)

Charakter: Leichte Bergwanderung über breite Forstwege und schmale Waldpfade. Für den finalen Anstieg von der Hochkopfhütte zum bewaldeten Gipfel ist ein klein wenig Orientierungssinn notwendig.

Anfahrt: Autobahn München - Garmisch, Ausfahrt Murnau/Kochel. Über die Landstraße nach Kochel fahren und weiter über die B11 zum Walchensee. Durch Walchensee hindurch bis zum Südufer des Sees fahren und dann links in die Mautstraße Richtung Jachenau abbiegen (3 Euro Maut, Stand 2012). Kurz vor der Siedlung Altlach vor einer Linkskurve am Waldparkplatz rechts der Straße das Auto abstellen. Alternativ erreicht man den Ausgangspunkt über Bad Tölz, Lenggries und Jachenau.

Geo-Koordinaten des Ausgangspunkts:
47.572984, 11.335574 (in Google Maps öffnen)

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Der Altlacher Hochkopf ist ein bewaldeter Bergrücken südlich des Walchensees. Der kleine Gipfel erhielt besondere Berühmtheit durch die Hochkopfhütte, die kurz unterhalb des höchsten Punkts thront. Sie wurde im Jahre 1850 von König Max II. als Jagdhütte errichtet. Später wurde die Hütte von seinem Sohn König Ludwig II. genutzt. Auch Richard Wagner weilte dort und schrieb an seinem Stück Parsival. Heute ist die Hochkopfhütte an die DAV-Sektion Vierseenland verpachtet und dient als reine Selbstversorgerhütte. Von dem keinen Schutzhaus hat man auch den schönsten Ausblick während der ganzen Tour. Vom Gipfel des Altlacher Hochkopfs ist die Sicht von den Bäumen leider recht verstellt.

Aufstieg: Vom Parkplatz am Südufer des Walchensees spazieren wir entlang der Straße ostwärts in Richtung Altlach. Wir ignorieren den ersten Forstweg, der nach rechts in den Wald hinein führt und gehen weiter entlang der Straße. Rechter Hand blicken wir nun über das Altlacher Forsthaus und den Walchensee zum Jochberg. Nach einer Gehzeit von fünf Minuten erreichen wir den beschilderten Abzweig zum Altlacher Hochkopf (gelber Wegweiser). Hier biegen wir rechts in den Forstweg ein und erreichen nach weiteren knapp zehn Minuten eine Weggabelung.

Hier halten wir uns links (gelber Wegweiser "Hochkopf Fußweg"). Im Anschluss folgen wir über einen netten Waldpfad einem Bachlauf. Dieser bahnt sich links unter uns über Wasserfälle und Gumpen seinen Weg durch eine kleine Schlucht. Nach weiteren 20 Minuten überqueren wir einen kleinen Bach und steigen im Anschluss über Holzstufen aufwärts (oranger Wegweiser "Hochkopfhütte"). Der Pfad, welcher an sumpfigen Stellen gut mit Holzstegen ausgebaut ist, führt uns nach weiteren fünf Minuten zu einem Bachlauf hinunter. Über Steine queren wir den seichten Bach und folgen im Anschluss dem deutlichen Trampelpfad (Wegweiser mit einem blauen "H").

Der schmale Pfad geht langsam wieder in einen etwas breiteren Weg über und nach weiteren 25 Minuten treffen wir auf einen Forstweg. Hier halten wir uns links und folgen dem Forstweg leicht abwärts. Nach gut fünf Minuten erreichen wir nach einer Linkskurve eine Verzweigung. Hier biegen wir rechts ab (gelber Wegweiser "Hochkopf/Wallgau") und folgen einem teils recht erodierten Pfad aufwärts. Nach knapp zehn Minuten mündet dieser Pfad wiederum in einen Forstweg. Hier gehen wir geradeaus und nach nicht einmal zwei Minuten führt nach rechts der Abkürzer zum Hochkopf weg (oranger Wegweiser "Hochkopfhütte).

Wir biegen also rechts ab und folgen dem Pfad, der uns geradeaus zu einem Forstweg und nach knapp zehn Minuten zu einem Schilderbaum bringt. Hier biegen wir links ab (hölzerner Wegweiser "Hochkopfhütte" und blaue Markierungen) und folgen dem Waldpfad aufwärts. Nun können wir auch erstmals einen Blick Richtung Wettersteingebirge werfen. Nach 15 Minuten erreichen wir die Hochkopfhütte. Vor der Hütte wenden wir uns nach links und folgen dem Weg Richtung Niedernach. Wir lassen dabei den Holzstadel bei der Hochkopfhütte links liegen.

Nach gut zwei Minuten zweigt nach rechts der Weg zum Gipfel ab. An einem Baum findet sich rechter Hand etwas versteckt ein oranger Wegweiser mit der Aufschrift "Hochkopf". Der Abzweig ist kurz vor der Stelle, wo der Pfad in einen breiteren Karrenweg übergeht. Über einen Waldpfad wandern wir in knapp fünf Minuten zur bewaldeten Gipfelkuppe des Altlacher Hochkopfs hinauf. Neben einem Jägerstand lässt sich ein recht bescheidener Blick Richtung Süden erhaschen. Die schönste Aussicht genießt man auf der Terrasse der Hochkopfhütte. Hier kann man gemütlich an der Hauswand sitzen, das Panorama bewundern und Sonne tanken.

Abstieg: Am besten entlang des Aufstiegswegs, da dieser landschaftlich am reizvollsten ist. Wer eine kleine Runde machen möchte, der geht vom Gipfel wieder zurück zum Abzweig. Dort spaziert man nicht zurück zur Hochkopfhütte, sondern nach rechts Richtung Niedernach. Nach etwa zehn Minuten trifft man auf einen Forstweg. Hier wandert man nach rechts und trifft kurz darauf auf eine Verzweigung. Nun biegt man links ab und folgt dem Weg immer linkshaltend. Alle Abzweigungen nach rechts werden in der Folgezeit ignoriert. Schließlich erreicht man die Fahrstraße und folgt dieser nach links zurück zum Ausgangspunkt.

Einkehrmöglichkeit:
Unterwegs keine. Die Hochkopfhütte (1299 m) ist eine Selbstversorgerhütte der DAV-Sektion Vierseenland und nur für Vereinsmitglieder zugänglich.

  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
Aufstieg 815 m - 1299 m + 1:50 1:50 Hochkopfhütte
Aufstieg 1299 m - 1328 m + 0:10 2:00 Altlacher Hochkopf
Abstieg 1328 m - 815 m + 1:30 3:30 Parkplatz bei Altlach

Autor: Didi Hackl
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