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Italien  Gardaseeberge

Mori Klettersteig Via Ferrata Ottorino Maragoni am Gardasee

C/D - Schwieriger Klettersteig C/D
Dauer Aufstieg
Aufstiegszeit
2:20 h
Dauer Abstieg
Abstiegszeit
0:45 h
Strecke
Strecke
4,5 km
Höchster Punkt
Höchster Punkt
0 m
Höhenmeter Aufstieg
Höhenmeter
430 m
Höhenmeter Abstieg
Höhenmeter
430 m

Ein wunderschöner Klettersteig zwischen Etschtal und Gardasee

  • Ausgesetze Querungen, ein kurzer Anstieg und der Ausblick auf Mori machen den Klettersteig zu einer der beliebtesten Ferratas am Gardasee
  • Die Ferrata Ottorino Marangoni auf den Monte Albano wird oft nur "Mori-Klettersteig" genannt
  • Die vielen aus Drahtbügeln bestehenden Leitern sollten nicht unterschätzt werden und verlangen viel Armkraft
Tom Lindner
Tourenbericht von Tom Lindner
Datum der Tour:  08.04.2023

Wegverlauf:

Parkplatz Mori (190 m) - Santuario di Montalbano (300 m) - Klettersteig Anfang (420 m) - Klettersteig Ende (560 m)

Charakter:

Schwieriger Klettersteig (C/D) mit langen aus Drahtbügeln bestehenden Leiterpassagen. Durch die vielen Begehungen ist der Stein stellenweise speckig und dadurch insbesondere bei Feuchtigkeit sehr glatt. Am Einstieg muss eine etwa 2 m hohe Passage ohne Sicherung überklettert werden (2+).

Besondere Ausrüstung:

Steinschlaghelm, komplette Klettersteigausrüstung

Anfahrt:

Vom Brenner kommend die Autobahn an der Ausfahrt Rovereto Süd /Lago di Garda verlassen und dem Straßenverlauf weiter Richtung Gardasee folgen. Nach dem Tunnel (Galleria Tierno) rechts auf die SS240 nach Mori abbiegen. Nach knapp 2 km befindet sich links ein großer Parkplatz. Ein weiterer, etwas günstiger gelegener, aber auch recht kleiner Parkplatz, befindet sich an der Via Roma. Diesen erreicht man, wenn man der SS240 weitere 250 m folgt und anschließend links abbiegt.

Koordinaten des Ausgangspunkts:

45.85265061, 10.97957407

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Karte:

Tourenbeschreibung:

Bereits seit etlichen Jahren zieht sich eine kurze aber knackige Ferrata hoch über Mori durch die Südwand des Monte Albano: Die Via Ferrata Ottorino Maragoni. 2014 ist der Steig unter der Verwendung von viel Eisen saniert worden und zählt nach wie vor zu den beliebtesten Steiganlagen am Gardasee. Luftige Querungen und lange, aus Bügeln bestehende Leitern zeichnen den Steig aus. Die vielen Besucher haben den Fels schon ein wenig glatt poliert und die Leitern verlangen den Kletterern viel Armkraft ab. Trotzdem sollte man sich den Blick von den ausgesetzten Felsbändern auf Mori und den dahinterliegenden Monte Altissimo di Nago keinesfalls entgehen lassen.

Von Mori zur Wallfahrtskirche Santuario di Montalbano:

Vorschaubild 1Vom Parkplatz in der Ortsmitte, nahe der SS240 Via del Garda, starten wir unsere Tour nach Norden. Hoch über uns zeigt sich mit der Wallfahrtkirche Santuario di Monte Albano bereits unser erstes Ziel. Die Südwand des Heiligtums schmückt eine überdimensionierte Uhr, deren Ziffernblatt etwa 4 m misst und dadurch kaum zu übersehen ist. Vor einem kleinen Park halten wir uns links und biegen ein Stück höher rechts in die Via F. Tranquillini ein. Nach 250 m zweigt nach links die Via Monte Albano ab, an der der Klettersteig bereits ausgeschildert ist. Auf einem breiten Weg gewinnen wir nun schnell an Höhe und haben bald die Kirche erreicht.

Weiter zum Einstieg der Ferrata Ottorino Marangoni

Vorschaubild 2Kurz statten wir dem Gotteshaus einen Besuch ab und genießen anschließend den Blick vom Vorplatz auf Mori. Der Zustieg zum Klettersteig erfolgt nördlich der Kirche. Wir passieren einen Picknickplatz, hinter dem wir zahlreiche Boulderfelsen vorfinden. Eine Tafel informiert zudem über Kletterrouten, die die Wand vor uns zu bieten hat. Wir nutzen eine der Bänke um unsere Gurte anzulegen und steigen anschließend über den Weg 675 weiter zum Einstieg der Ferrata auf.

Gleich zu Beginn geht es zur Sache:

Fehler: Das Bild Nr. 11 ist nicht im Querformat.Die Via Ferrata Monte Albano, auch Ferrata Ottorino Maragoni oder kurz Mori-Klettersteig genannt, hält gleich zu Beginn ein Schmankerl für uns bereit. Eine etwa 2 m hohe Kletterstelle gilt es zu überklettern, die Schwierigkeit (2+) hält sich aber in Grenzen. Es folgt kurz leichteres Gelände, bevor es auf mehreren aus Bügeln bestehenden Leitern bis zum ersten Wandbuch geht. Den Bügeln werden wir auf dem weiteren Wegverlauf noch öfter begegnen und sie auch in steileren Passagen antreffen. Wer hier bereits Schwierigkeiten gehabt hat, sollte den Steig daher besser über den markierten Notausstieg, der sich rechts vom Wandbuch befindet, verlassen.

Über zahlreiche Leitern und Querungen durch den Klettersteig:

Vorschaubild 4Für uns geht es links weiter. Über eine steile Leiter gelangen wir zur ersten recht luftigen Querung (C) nach rechts. Auch die folgenden Leitern (C/D), die uns zu einer Querung (C) nach links führen, zerren deutlich an den Armen. Grade an Wochenende kann es auch immer wieder mal zu Stau am Klettersteig kommen, da empfiehlt es sich, nicht unbedingt auf der Leiter zu warten, da man auf einem der Bänder meist deutlich bequemer steht. Es folgt eine weitere, kürzere Leiter, bevor wir Gehgelände erreichen und leicht bergab auf einen Kamin zu wandern.

Weiter über das Fotoband zum Wandbuch:

Vorschaubild 5Von dem breiten Band hat man eine wunderschöne Aussicht auf Mori und weiter links auf das Etschtal. Wir gönnen uns eine kleine Pause, bis sich der Stau aufgelöst hat. Anschließend geht es auf der Innenseite des Kamins auf einer Leiter (C) weiter in die nächste Etage der Wand. Etwa die Hälfte des Steiges haben wir bereits hinter uns. Es folgt die wohl schönste Querung der Ferrata. Auf einem breiten, leicht schrägen Band marschieren wir unschwer nach links. Vorbei auf der Innenseite eines Blocks erreichen wir schließlich das 2. Wandbuch des Mori-Klettersteigs (A und C).

Finale auf D-Leitern:

Vorschaubild 6Auch wenn das Wandbuch das Ende des Klettersteigs andeutet, oben sind wir noch nicht. Es folgt eine ganze Reihe an sehr steilen Leitern (D), die uns schließlich bis hinauf zur Hangkante führen. Oben angekommen können wir an einer Bank das Kletterset ausziehen und folgen nach rechts dem Wegweiser nach Mori (Ein unmarkierter Abschneider nach links führt auch zum Abstiegsweg). Ein Stück weiter oben wird es flach. Auf einer Wiese genießen wir bei einer Brotzeit die Aussicht und erholen uns von den Strapazen.

Vorschaubild 7Der Abstieg erfolgt westlich der Ferrata. Anfangs noch auf einem breiten flachen Weg erreichen wir schnell einen Pfad, der steil durch den Bergwald führt. Links von uns zweigt ein Abschneider zum Steigende ab, den wir ignorieren. Wir bleiben immer auf dem Hauptweg, der uns zurück zur Wallfahrtskirche und weiter auf dem bereits bekannten Weg nach Mori führt.

Einkehrmöglichkeiten:

Unterwegs keine. Am Ausgangsort in Mori befinden sich mehrere Pensionen und Restaurants.

Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
Aufstieg190 m- 300 m+ 0:150:15Santuario di Montalbano
Aufstieg300 m- 420 m+ 0:150:30Klettersteig Anfang
Aufstieg420 m- 560 m+ 1:452:15Klettersteig Ende
Aufstieg560 m- 610 m+ 0:052:20Höchster Punkt
Abstieg610 m- 190 m+ 0:453:05Parkplatz Mori
Gipfelbuch

☆☆☆☆☆
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