Korsika

GR 20 in Korsika - Die Etappen 7-10

3

Tourdaten:

Gesamtgehzeit:  4 Tage
3570 Höhenmeter
42,3 Kilometer

Die Etappen 7,8,9 und 10 auf dem GR 20 führen uns vorbei am Lac de Nino zu einer der schönsten Gebirgsformationen Korsikas

  • Der Lac de Nino am Fuß des Capu a u Tozzu ist für seine halbwilden Pferde bekannt
  • Die anspruchsvolle Etappe 8 des GR20 glänzt durch die Aussicht auf zahlreiche Bergseen in einer einzigartigen Felskulisse
  • Am 10. Tag haben wir uns für die Variante über den wunderschönen Monte d'Oro entschieden und sind von dort nach Vizzavona abgestiegen

Hüttenbuchungen:

Alle Hüttenbuchungen (auch das eigene Zelt muss angemeldet werden!) müssen über die Seiten des Nationalparks erfolgen.
Tourenbericht von Tom Lindner
Datum der Tour:  29.08.2021

Wegverlauf:

Castel De Vergio (1404 m) - Refuge de Manganu (1601 m) - Refuge de Petra Piana (1842 m) - Refuge de l'Onda (1394 m) - Bahnhof Vizzavona (910 m)

Charakter:

Während man es auf der Etappe 7 noch vergleichsweise gemütlich angehen kann, verlangt insbesondere die Etappe 8 und die hier vorgestellte Variante für den Tag 10, neben einer ausgezeichneten Kondition, auch absolute Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Orientierungssinn. Kletterstellen bis zum 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA müssen überwunden werden.

Anfahrt mit dem Auto:

Von Ponte Leccia gut 8 km der T20 Richtung Corte folgen. Bei Francardo rechts auf die D84 abbiegen. Dem Straßenverlauf der D84 über Calacuccia und Albertacce für 44 km folgen. Am Hôtel Castel de Vergio beginnt die 7. Etappe des GR 20.

Geo-Koordinaten des Ausgangspunkts:

42.286549, 8.893368 (in Google Maps öffnen)

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Tourenbeschreibung:

Auch die letzten 4 Etappen des GR 20 Nord halten für die Wanderer ein Höchstmaß an Abwechslung bereit. Wir starten am Castel De Vergio und spazieren, wenn man das mit einem 15-kg-Rucksack auf dem Rücken überhaupt so sagen kann, bequem zum Lac de Nino mit seinen halbwilden Pferden. Weiter ab dem Refuge de Manganu wird es anspruchsvoll. Wieder beeindruckt uns die wildromantische Hochgebirgslandschaft Korsikas - schroffe Berghänge, kristallklare Bergseen und unerreichbare Felsspitzen prägen die Landschaft der Etappe 8. Für die Etappe 9 und 10 wählen wir jeweils eine Variante des GR 20: Vom Refuge de Petra Piana zum Refuge de l'Onda wandern wir über einen aussichtsreichen Kamm, die Etappe 10 beschließen wir mit einem weiteren Gipfel, dem nicht leicht zu erklimmenden, aber wunderschönen Monte d'Oro, von dem wir schließlich nach Vizzavona, zum Endpunkt des GR 20 Nord, absteigen.


7. Etappe: Castel De Vergio (1404 m) - Chapelle San Pedru (1449 m) - Lac de Nino (1746 m) - Bergerie des Inzecche (1766 m) - Bergeries de Vaccaghia (1621 m) - Refuge de Manganu (1601 m)

Gehzeit: 5 ¾ Stunden - Anstieg: 650 Hm - Abstieg: 440 Hm - Strecke: 15.8 km

Am östlichen Ende des Parkplatzes vor dem Castel De Vergio starten wir nach Süden die 7. Etappe des GR 20. Recht gemütlich wandern wir im Halbschatten durch den verwilderten Wald. Im Norden ist ab und zu zwischen den Bäumen recht schön der Capu Tafunatu, die Paglia Orba und die Punta Licciola zu sehen. Viele Höhenmeter machen wir auf den ersten 3.7 km nicht. Erst nachdem der Weg zur San Pedru Kapelle abzweigt, wird es steiler.

Knapp 100 hm zieht sich der Weg hinauf, bevor wir den flachen Sattel Bocca San Pedru (auch Col de St. Pierre) erreichen. Vorbei an vom Wind geprägten Buchen steigen wir weiter, nun wieder etwas flacher, nach Südwesten auf. Nördlich am u Tritore vorbei steuern wir nun nach Osten auf den Capu a u Tozzo zu, den wir bereits von einem Tagesausflug zum Lac de Nino bei Schnee aus dem Frühjahr kennen. Heute verzichten wir auf eine Besteigung und wandern weiter nach Westen zum Bocca a Reta.

Leicht bergab führt uns nun der Weg auf den malerisch gelegenen See zu. Rechts vom Capu a u Tozzo wird wieder der Blick nach Norden auf den Capu Tafunatu und die die Paglia Orba frei. Am Ufer des Lac de Nino (korsisch Lavu di Ninu) machen wir eine kleine Pause und beobachten die halbwilden Pferde beim Grasen. Entlang des Ostufers führt uns der GR 20 weiter zur Bergerie des Inzecche, die ein Stück links, oberhalb vom Weg am Fuß der Punta Artica liegt. Grob entlang des Tavignano, der den Abfluss Lac de Nino bildet, marschieren wir weiter Richtung Bergeries de Vaccaghia. Am Horizont sind bereits die felsigen Berge zu erkennen, die wir morgen in Angriff nehmen wollen. Urige Bäume säumen den Weg, die aussehen, als seien sie der Kulisse eines Horrorfilms entsprungen.

Vorbei an einer gefassten Quelle, die aber zumindest heute kein Wasser führt, halten wir die Höhe und folgen dem Weg weiter nach Südosten. Wir erreichen die Bergeries de Vaccaghia, die wir bei einsetzendem Regen für eine kleine Rast nutzen. Bevor es wieder weitergeht, werden vor allem die Rucksäcke vor der Nässe geschützt. Anschließend setzen wir unseren Weg fort. Gut 2 km wandern wir durch die Pianu di Campotile und über den Bocca d'Acqua Ciarnente bis wir das Refuge de Manganu erreicht haben, an dem wir die Nacht verbringen werden.

Einkehrmöglichkeiten:
  • Am Startpunkt der Etappe 7 befindet sich das Hotel Castel De Vergio und ein kleiner Campingplatz mit einem Laden, in dem man das nötigste kaufen kann.
  • Am Ende der 7. Etappe befindet sich das Refuge de Manganu.

  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
1404 m - 1449 m + 1:15 1:15 Chapelle San Pedru
1449 m - 1746 m + 2:15 3:30 Lac de Nino
1746 m - 1766 m + 0:30 4:00 Bergerie des Inzeccheo
1766 m - 1621 m + 1:00 5:00 Bergeries de Vaccaghia
1621 m - 1601 m + 0:45 5:45 Refuge de Manganu


8. Etappe: Refuge de Manganu (1601 m) - Bocca alle Porte (2225 m) - Brèche de Capitello (2073 m) - Bocca a Soglia (2052 m) - Col de Rinoso (2170 m) - Bocca Muzzella (2206 m) - Refuge de Petra Piana (1842 m)

Gehzeit: 5 ¾ Stunden - Anstieg: 880 Hm - Abstieg: 630 Hm - Strecke: 8,2 km

Die 8. Etappe gilt zu Recht als Königsetappe des GR 20.Zwar erreichen wir nicht mehr die Höhe wie wir sie auf der Etappe 4 und vor allem bei unserer Exkursion zum nahen Monte Cinto erreicht haben. Landschaftlich kann dieser Streckenabschnitte aber wahrlich als einer der schönsten Abschnitte auf dem GR 20 gelten. Frühmorgens brechen wir nach einer bitterkalten Nacht Richtung Bocca alle Porte nach Südosten auf. Obwohl August ist der Boden in den Morgenstunden noch gefroren. Der Weg dreht nach Osten und wir steigen immer steiler werdend zu dem Felsdurchschlupf nördlich der Punta alle Porte auf.

Auf der Ostseite der Punta alle Porte wandern wir über groben Schotter weiter Richtung Brèche de Capitello. Wir passieren eine kleinere Kraxelstelle, bevor wir vor einem größeren Hang kurz warten müssen. Gesichert mittels Eisenkette gilt es hier etwa 8 m abzuklettern. Auf dem heute trocknen Felsen finden wir gut Halt, sodass wir keinerlei Schwierigkeiten haben. Bei Nässe ist dieser Abschnitt sicher unangenehm. An der riesigen Felsnase der Brèche de Capitello zweigt nach links der Weg zum Lac de Capitello ab, den wir ignorieren. Für uns geht es weiter den Grat entlang zum nächsten Sattel, den Bocca a Soglia. Links von uns blicken wir auf den Lac de Melo, dessen Wasser, wie das des Lac de Capitello in den La Restonica fließt und in rund 15 Kilometern Corte passieren wird.

Am Bocca a Soglia (2052 m) halten wir uns leicht links und umgehen dabei im Norden die Punta Muzella. Während wir das Blockwerk überwinden lohnt der Blick nach links über den Lac de Melo hinweg zum Lombarduccio. Sicher werden wir diesem Tal noch einmal einen Besuch abstatten und irgendwann mal die Spitzen der formschönen Berge erkunden. Nach Osten steigen wir weiter zum Col de Rinoso auf. Links unter uns können wir mit dem Grand Lac de Rinoso einen weiteren malerischen Bergsee entdecken. In erträglicher Steigung führt uns der Weg ein Stück oberhalb des Gewässers zum Bocca Muzzella.

Dort angekommen haben wir bereits die morgige Etappe über den Punta all'Altore nach Süden zum Refuge de l'Onda vor Augen. Vor den Monte d'Oro hat sich eine dicke Regenwolke geschoben, die uns heute aber nicht mehr stört. Wir wandern weiter auf der Südseite des A Maniccia ein Stück entlang. Nach etwa einem Kilometer zweigt nach links der Weg zum Refuge de Petra Piana ab. Steil steigen wir zu den bereits sichtbaren Zelten ab und lassen dort den erlebnisreichen Tag bei einem oder mehreren Gläsern Rotwein ausklingen.

Einkehrmöglichkeiten:
  • Am Startpunkt befindet sich das Refuge de Manganu (1601 m)
  • Am Ende der fünften Etappe erreicht man das Refuge de Petra Piana (1842 m)

  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
1601 m - 2225 m + 2:30 2:30 Bocca alle Porte
2225 m - 2073 m + 0:45 3:15 Brèche de Capitello
2073 m - 2052 m + 0:30 3:45 Bocca a Soglia
2052 m - 2170 m + 0:45 4:30 Col de Rinoso
2170 m - 2206 m + 0:15 4:45 Bocca Muzzella
2206 m - 1842 m + 1:00 5:45 Refuge de Petra Piana


9. Etappe: Refuge de Petra Piana (1842 m) - Punta all'Altore (auch Pointe Pinzi Corbini) (2021 m) - Refuge de l'Onda (1394 m)

Gehzeit: 4 Stunden - Anstieg: 400 Hm - Abstieg: 850 Hm - Strecke: 8,1 km

Wieder haben wir eine kalte Nacht im Zelt verbracht. Da heute ohnehin mit 4 Stunden Gehzeit eine relativ kurze Etappe ansteht, warten wir bis unser Zelt von der Sonne angestrahlt wird und kriechen erst dann aus unserem kuscheligen Schlafsack. Für die heute Etappe stehen 2 Wege zur Auswahl: Der original GR 20 führt bergab entlang des Manganello zur Bergarie de Tolla und verspricht viel Badespaß. Von dort steigt man am Grottaccia wieder zum Refuge de l'Onda auf. Die 2. Variante ist kürzer, aber auch etwas anspruchsvoller und führt über die Serra Bianca und die Serra di Tenda recht aussichtsreich zum Refuge de l'Onda. Da es zum Baden zu kalt ist, entscheiden wir uns für die Variante über die Berge.

Wir verlassen nach Westen das Areal um die Hütte und wandern auf dem nun mit 2 gelben Streifen markierten Weg auf den Grat zu. Zwar geht es über Stock und Stein, verglichen mit dem Vortag halten sich die Schwierigkeiten aber in Grenzen. Schon bald führt uns der Steig nach Süden und trifft kurz vor dem Bocca Manganello auf den Grat. Ab hier setzt sich die Route auf der Serra Bianca etwas leichter nach Süden fort. Wir umgehen die Spitze der Pointe Murace im Westen und wandern weiter nach Süden auf den Punta all'Altore (auch Pointe Pinzi Corbini) zu. Hier gönnen wir uns eine kleine Pause und genießen dabei den Blick zurück auf die Spitzen rund um die Punta alle Porte, die wir bereits überwunden haben. Im Süden wartet noch der Monte d'Oro darauf, von uns bestiegen zu werden.


Der Ausblick vom Gipfel der Punta all'Altore / Pointe Pinzi Corbini in Korsika

Der Abstieg nach Süden vom Pointe Pinzi Corbini Richtung Serra di Tende erfordert wieder Trittsicherheit. An einer Stufe müssen wir ein wenig die Hände zur Hilfe nehmen, kommen aber ansonsten ohne größere Schwierigkeiten auf den darunterliegenden Weg und erreichen wenig später den Sattel Bocca a Meta. Der erneute Aufstieg zum Serra di Tenda führt uns durch Blockwerk nach Osten. Etwa 100 hm steigen wir auf, bevor wir unschwer nach Osten über den Kamm weitermarschieren können.

Die technischen Schwierigkeiten haben wir nun für den heutigen Tag definitiv hinter uns gelassen. Bequem geht es über auf einem Pfad nach Osten. Der Blick nach Süden fällt auf den Monte d'Oro. Ein wenig weiter rechts ist auch schön der Aufstiegsweg zum Pointe Muratello zu sehen, den wir morgen nutzen werden. Auch unser Nachtlager am Refuge de l'Onda können wir bald im Südosten erkennen. Der Abstieg und der kleine Gegenanstieg zum Bocca Oreccia zieht sich doch noch etwas dahin. Schließlich marschieren wir nach links an einer kleinen Hütte vorbei den Hang hinunter und bauen wenig später auf einer erstklassigen Wiese, in die die Heringe wie in Butter flutschen, unser Zelt auf.

Einkehrmöglichkeiten:
  • Am Startpunkt der 9. Etappe befindet sich das Refuge de Petra Piana (1842 m)
  • Am Ende der 9. Etappe erreicht man das Refuge de l'Onda (1394 m)


  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
1842 m - 2021 m + 1:30 2:00 Punta all'Altore (auch Pointe Pinzi Corbini)
2021 m - 1394 m + 2:30 4:00 Refuge de l'Onda


10. Etappe: Refuge de l'Onda (1394 m) - Pointe Muratello (2138) - Monte d'Oro (2389 m) - Bahnhof Vizzavona (910 m)

Gehzeit: 7 ¾ Stunden - Anstieg: 1150 Hm - Abstieg: 1582 Hm - Strecke: 11,1 km

Ausgeruht brechen wir vom Refuge de l'Onda zur 10. und letzten Etappe vom Nordteil des GR 20 auf. Wieder gibt es zwei Alternativen: Anspruchsvoll und aussichtsreich über den freistehenden Gipfel des Monte d'Oro oder man steigt vom Pointe Muratello vorbei an jeder Menge Badegumpen direkt ins Agnone Tal ab. Beiden Varianten gemein ist ein langer und steiler Abstieg. Bei der Gipfelvariante kommen noch Kletterpassagen im 1. Schwierigkeitsgrad nach UIAA hinzu. Außerdem ist die Wegfindung dort nicht immer trivial. Wir entscheiden uns trotzdem für den Weg über den Monte Monte d'Oro, der für uns den krönenden Abschluß des GR 20 Nord bilden wird.

Vorbei an der kleinen Hütte steigen wir zunächst wieder zum GR 20 auf. Dort halten wir uns links und gewinnen auf einer Flanke, die wir schon am Vortag gut einsehen konnten schnell an Höhe. Der Blick zurück nach Norden zeigt mit jedem Höhenmeter mehr Spitzen, an denen wir in den letzten Tagen vorbeigekommen sind. Eine Mischung aus Freude, dass wir es nahezu geschafft haben, aber auch ein wenig Wehmut, dass die Trekkingtour sich dem Ende neigt, kommt auf. Nach gut zwei Stunden haben wir den Sattel Bocca Muratello erreicht und wir blicken erstmalig tief in das Agnone Tal.

Auch nach dem Sattel bleiben wir noch eine Weile auf dem original GR 20. Den Abzweig nach links, markiert durch einen unscheinbaren Steinhaufen und gelben Punkten hätten wir allerdings fast übersehen. Kaum von der übrigen Gegend zu unterscheiden setzt sich der Weg zum Monte d'Oro nach Osten fort. Ein gutes Stück unterhalb des Grats steuern wir auf eine Felswand zu, die wir kletternd ohne größere Schwierigkeiten überwinden können. Nach Westen genießen wir den Blick auf den Pointe Muratello und zahlreiche Spitzen, die sich ausgehend vom Bocca Muratello hintereinander aufreihen.

Hinter der Wand führt uns der Weg nochmal nah an den Grat heran. Nach Norden fällt der Blick auf den Lac d`Oro, bevor wir eine Stufe erneut kletternd überwinden müssen. Anschießend entfernen wir uns auf der Südseite ein wenig vom Grat, bevor wir von Norden, durch Blockwerk zum Gipfel aufsteigen. Auch hier ist die Wegfindung nicht ganz einfach, aber meist zeigen blasse gelbe Punkte den Routenverlauf durch die Felsen. Am Gipfel genießen wir lange die Sicht. Beim Blick nach Süden wird schnell klar, auch der Südteil des GR 20 steht demnächst auf der To-do-Liste.


Beschriftetes Panoramabild: Der Ausblick von der Monte d'Oro, Korsika

Vor uns liegen nun fast 1500 hm Abstieg. Zunächst geht es auf dem Aufstiegsweg wieder nach Süden, bevor wir uns links halten und nach Osten auf einen vorgelagerten, felsigen Gipfel zusteuern. Noch bevor wir diesen erreichen steigen wir nach links in eine Rinne, die uns steil und durch bröseliges Gelände etwa 200 Hm tiefer führt. Im Talkessel vor der Punta Renosa führt uns der Weg in einem Halbkreis in eine zunehmend grüner werdende Landschaft. Zwar wird der Weg nun deutlich leichter, der Bahnhof Vizzavona liegt aber immer noch gut 700 Hm unter uns.

Nachdem wir einen Gebirgsbach überquert haben, kreuzen wir mehrmals einen Forstweg, dem wir später eine Weile nach Süden folgen. Gut beschildert verlieren wir immer mehr an Höhe, bis wir endlich auf die ersten Häuser von Vizzavona treffen. Wenig später ist auch der Bahnhof erreicht. In der Bar davor fließen noch einige Liter Wein, bevor uns der Korsische TGV, wie er liebevoll von den Einheimischen für für Train à Grande Vibration genannt wird , zurück Richtung Calvi bringt, wo der gemütliche Teil des Korsika Urlaubs beginnt.

Einkehrmöglichkeiten:
  • Am Startpunkt der 10. Etappe befindet sich das Refuge de l'Onda (1394 m)
  • Am Ende der 10. Etappe erreicht man die Ortschaft Vizzavona mit mehreren Einkehrmöglichkeiten

  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
1394 m - 2138 m + 2:30 2:30 Pointe Muratello
2138 m - 2389 m + 1:45 4:15 Monte d'Oro
2389 m - 910 m + 3:30 7:45 Bahnhof Vizzavona



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