Wettersteingebirge

Kreuzjoch (1719 m), Kreuzeck (1650 m)

1
Tourdaten:
Aufstieg:  3:30 Stunden
Abstieg:  2:30 Stunden
1000 Höhenmeter

Parkplatz Kreuzeckbahn (750 m) - Kreuzjoch (1719 m) - Kreuzalm (1580 m) - Kreuzeck (1650 m) - Hammersbach (770 m) - Parkplatz Kreuzeckbahn (750 m)

Charakter: Einfache Wanderung, die im unteren Teil auf breiten Forstwegen und Skipisten verläuft. Der Gipfel des Kreuzjochs sowie der Abstieg über den Jägersteig erfordern ein Mindestmaß an Trittsicherheit. Vorsicht mit Kindern am nach Süden steil abfallenden Gipfel.

Anfahrt: Am Ende der Autobahn München - Garmisch weiter über Oberau Richtung Garmisch fahren und nach dem Tunnel rechts Richtung Reutte abbiegen. Der Straße durch Garmisch folgen und am Ende der Ortschaft links in die Kreuzeckbahnstraße abbiegen. Weiter auf dieser bis zum Parkplatz der Alpspitzbahn fahren und dort das Auto abstellen.

Mit der Bahn:
Garmisch-Partenkirchen wird stündlich von Zügen aus München und Innsbruck angefahren. In Garmisch-Partenkirchen wechselt man in die Zugspitzbahn und fährt weiter zum nahen Haltepunkt Kreuzeckbahn/Alpspitzbahn. Fahrplanauskunft auf den Seiten der Deutschen Bahn und der Zugspitzbahn.

Geo-Koordinaten des Ausgangspunkts:
47.471709, 11.062202 (in Google Maps öffnen)

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Das Kreuzeck ist ein Hausberg von Garmisch-Partenkirchen. Höchster Punkt des Kreuzecks ist das Kreuzjoch. Die Aufstiegswege im Norden des Gebirgszugs sind einfach zu bewältigen und bieten immer wieder schöne Aussichten auf Garmisch-Partenkirchen. Auch die Berge der gegenüber liegenden Ammergauer Alpen, wie beispielsweise der Hohe Ziegspitz und der Kramerspitz, sind zu sehen. Am Gipfel wird auch der Blick nach Süden frei. Vor allem die Alpspitze beeindruckt dort mit ihrer nach Norden steil abfallenden felsigen Flanke. Der Abstieg über den Jägersteig bringt ein wenig Abwechslung zu den breiten Forstwegen und Skipisten, die wir während des Aufstiegs genutzt haben. Mit den Einkehrmöglichkeiten im Kreuzeckhaus und der Kreuzeckalm ist auch für die Brotzeit gesorgt.

Aufstieg: Wir starten unsere Tour vom Parkplatz der Kreuzeckbahn nach Süden. Der hier noch geteerte Weg führt zwischen den Talstationen der Alpspitzbahn und Kreuzeckbahn zunächst in den Wald hinein. Rasch an Höhe gewinnend kreuzen wir immer wieder die Skipiste der Kandahar-Abfahrt. Riesige rote Fangnetze kündigen bei unserer Herbstwanderung den nahen Saisonstart der Wintersportler an. Den Wegweisern zur Trögelhütte folgend passieren wir neben der Seilbahntrasse auch bald einen künstlichen Weiher, der im Winter als Wasserreservoir für die Schneekanonen genutzt wird. Nach etwa zwei Stunden haben wir die Tröglhütte erreicht. Wir nutzen die DAV-Selbstversorgerhütte für eine Nacht - nicht weil das auf dieser Tour nötig wäre, sondern vielmehr um die Abenteuerlust unserer recht jungen Nachwuchsbergsteiger zu befriedigen, die uns auf dieser Tour begleiten.

Von der Hütte führt uns zunächst der weitere Aufstieg Richtung Osten wieder über Skipisten und breite Fahrstraßen zur Gipfelstation des Kreuzwankl-Ski-Expresses. Dort halten wir uns nach Westen und wandern ein Stück weiter auf der Forststraße. Über die Skipiste hinweg wird nochmal der Blick auf die Tröglhütte frei, bevor wir uns links halten und an einem recht markanten Felsklotz vorbei auf die felsigen Wände des Kreuzecks zu marschieren. Über zahlreiche Stufen gewinnen wir nun schnell an Höhe. Im Nordosten ist schön der Wank zu sehen. Nachdem wir ein Gatter passiert haben, wird der Weg weniger felsig und wir steuern auf die Gipfelstation des Kandahar-Expresses zu. Von dort ist es nicht mehr weit zum Gipfel. Gleich hinter der Station erreicht man über einen ostwärts führenden Pfad das schlichte Gipfelkreuz auf dem zum Süden hin steil abfallenden Gipfelgrat des Kreuzjochs.

Lässt man nun den Blick vom Karwendelgebirge im Osten über das Wettersteingebirge im Süden nach Westen schweifen, sind die im Norden verbauten Hänge des Kreuzjochs schnell vergessen. Die Wettersteinwand, die Partenkirchner Dreitorspitze und vor allem die Alpspitze dominieren nun im Süden das Panorama. Wer möchte, kann den Pfad noch ein paar Meter nach Westen folgen und so einen Blick auf unser nächstes Ziel, das Kreuzeck werfen.

Abstieg: Für den Abstieg spazieren wir wieder zurück zur Gipfelstation des Sessellifts. Dort halten wir uns nach Westen und wandern an der Kreuzalm vorbei in den Sattel zwischen Kreuzjoch und dem etwas kleineren Kreuzeck. Auf dem Weg zum Kreuzeck hat man nochmal die Gelegenheit die wunderschöne Aussicht zu genießen. Wir lassen das Kreuzeckhaus rechts liegen und gehen weiter ein Stück auf die Alpspitze zu, bevor an einem Lifthäuschen nach rechts der Jägersteig nach Hammersbach abzweigt.

Von oben kaum zu erkennen schlängelt sich der Pfad an der Plattform vorbei zu Tal. Über zahlreiche Serpentinen erreichen wir schließlich eine Forststraße, der wir gut 100 Meter leicht bergab nach Norden folgen. An einer Lichtung zweigt links an einer kleinen Hütte der Pfad erneut ab. Diesem folgen wir durch den Wald und über mehrere Lichtungen nach Hammersbach. Dort halten wir uns auf dem Kreuzeckweg nach Osten und spazieren am Gleis der Zugspitzbahn entlang zurück zum Parkplatz an der Alpspitzbahn.

Tipp:
Wer die Tour verkürzen möchte, kann mit der Seilbahn vom Gipfel des Kreuzecks ins Tal fahren. Alternativ kann man auch von Hammersbach mit der Zugspitzbahn zurück zum Ausgangsort gelangen.

Einkehrmöglichkeiten:

  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
750 m - 1719 m + 3:00 3:00 Kreuzjoch
1719 m - 1580 m + 0:20 3:20 Kreuzalm
1580 m - 1650 m + 0:10 3:30 Kreuzeck
1650 m - 770 m + 2:00 5:30 Hammersbach
770 m - 750 m + 0:30 6:00 Parkplatz Kreuzeckbahn

Autor: Tom Lindner
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