Estergebirge

Wank-Panoramaweg

1
Tourdaten:
Gesamtgehzeit:  1:30 h
150 Höhenmeter

Eine schöne und aussichtsreiche Rundtour für die ganze Familie auf dem Gipfelplateau des Wank.

Charakter: Leichte Familientour, die sich beliebig verkürzen oder erweitern lässt. Die flachen Wege sind durchwegs unschwierig zu bewältigen. Die beschriebene Runde hat etwa eine Länge von 5 km.

Anfahrt: Von München kommend der A95/E533 bis zum Ende folgen und weiter über Oberau bis Partenkirchen fahren. Dort dem Wegweiser links zur "Wankbahn" folgen. An der Talstation der Wankbahn stehen Parkplätze zur Verfügung.

Mit der Bahn:
Garmisch-Partenkirchen wird vom Münchner Hauptbahnhof aus stündlich angefahren. Vom Garmischer Bahnhof verkehrt ein Bus weiter zur Talstation der Wankbahn (ca. 2 km).

Geo-Koordinaten des Ausgangspunkts:
47.504067, 11.106534 (in Google Maps öffnen)

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Ob im Winter als Skitour oder im Sommer als Wanderung, der Wank ist als aussichtsreicher Panoramaberg weit über die Grenzen Garmisch-Partenkirchens hinaus bekannt. Aber auch Besucher die weniger gut zu Fuß unterwegs sind, können den Gipfel des Berges dank der Wankbahn gut erreichen. Wir haben dem Berg mit unseren Kindern einen Besuch abgestattet. Das Gipfelplateau ist relativ flach und eignet sich hervorragend für kleine Spaziergänge. Zahlreiche Bänke und Sonnenliegen laden zum Verweilen ein. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Das Wankhaus und das der Gipfelstation angeschlossene Restaurant lockt mit allerlei Leckereien. Der Spielplatz zwischen den beiden Berggaststätten ist vor allem bei den jüngsten Wanderern eine beliebte Attraktion.

Wegverlauf: Nachdem wir die Seilbahnkarten gekauft haben, ist es endlich soweit. Begeistert steigen die kleinen Gipfelstürmer in eine der zahlreichen Kabinen der Wankbahn und das Abenteuer kann beginnen. Sanft gleiten wir in mäßiger Höhe über den Boden Richtung Gipfel. Schnell haben wir eine fantastische Aussicht auf Garmisch-Partenkirchen und das dahinter liegende Wettersteingebirge. Spannend ist für die Kinder auch die Durchfahrt durch die Mittelstation, bei der wir in der Kabine sitzen bleiben. Wenig später gewinnen wir nochmal deutlich an Höhe und die Sicht zur Zugspitze wird immer besser. Oben angekommen verlassen wir die Gondel und die Wanderung kann beginnen. Wir starten nach Südosten und spazieren auf den Roßwank zu.

Sanft steigen wir an einem Kreuz vorbei auf zur ehemaligen Skiliftstation. Ein Wegweiser zeigt uns den Weg zum "VISCOPE" an. Dabei soll es sich um ein intelligentes Fernrohr handeln, was uns natürlich neugierig macht. Bald haben wir das ominöse Fernrohr erreicht und jeder darf einen Blick dadurch werfen. Das Geheimnis des Fernrohrs besteht darin, dass die Himmelsrichtungen und die Namen der Berge mit angezeigt werden. Nachdem sich jeder satt gesehen hat, spazieren wir weiter. Nach der Liftstation geht es ein wenig bergab. Im weiten Bogen umrunden wir den Roßwank. Neben den zahlreichen Gipfeln des Wettersteingebirges, entdecken die Kinder auch die unterschiedlichsten Insekten und Blumen in den Wiesen neben dem Weg. Von überdachten Ruhebänken aus können die Großeltern entspannt dem Treiben zusehen, bevor wir uns etwas nördlicher wieder der Gipfelstation nähern.

Gleich hinter der Gipfelstation befindet sich das Wankhaus. Auf dem Weg dorthin erkennen wir hinter dem Ameisberg den Hohen Fricken, den Bischof und den Krottenkopf. Während wir auf der Terrasse auf das Essen warten, nutzen die Kinder die Gelegenheit den angrenzenden Spielplatz zu begutachten. Gestärkt geht es nach einer kleinen Pause weiter. Als nächstes Ziel haben wir den Eckenberg auserkoren, welcher ebenfalls auf bequemen Wegen zu erreichen ist und sich im Nordwesten des Gipfelplateau befindet.


Beschriftetes Panoramabild: Ausblick vom Wank im Winter

Hierzu steigen wir östlich des Wankhauses wieder ein paar Meter ab und wandern dann mit Blick auf die Sonnenbänke des Ameisbergs Richtung Norden weiter. Nicht lange und wir könnten rechts zum Ameisberg aufsteigen. Wir halten uns heute aber lieber an den Eckberg, dessen Gipfelkreuz auch nur etwa 200 Meter entfernt liegt. Die letzten Meter beim Aufstieg zum Eckberg führen uns durch latschenbewachsenes Gelände. Am Kreuz angekommen genießen wir den Blick ins Tal auf Farchant und Oberau. Im Westen sind neben vielen weiteren Gipfeln vor allem der Kramerspitz und die Notkarspitze erwähnenswert. Wir machen eine kleine Pause und marschieren dann wieder zurück zum Wankhaus.

Diesmal halten wir uns westlicher und wandern direkt an dem riesigen Gipfelkreuz des Wankhauptgipfels vorbei. Wer möchte holt sich noch eine Kleinigkeit im Restaurant äSonnenalmô im Gebäude der Gipfelstation. Andere ziehen es vor, nochmal die bequemen Sonnenliegen zu nutzen, bevor es wieder mit der Seilbahn ins Tal geht. Mit größeren Kindern steht natürlich einem Abstieg zu Fuß auch nichts im Weg. Je nach Alter der Kinder sind dafür etwa zwei bis drei Stunden einzuplanen.

Einkehrmöglichkeit:
Wankhaus (1780 m), DAV Sektion Garmisch-Partenkirchen, Tel.: +49 (0)8821/5620, geöffnet von Mai bis Anfang November und vom 25.12. bis Ende März.

Autor: Tom Lindner
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