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Deutschland  Chiemgauer Alpen

Unternberg (1425 m) vom Seehaus

T2 - Bergwanderweg T2
Dauer Aufstieg
Aufstiegszeit
2:15 h
Dauer Abstieg
Abstiegszeit
2:30 h
Strecke
Strecke
12,4 km
Höchster Punkt
Höchster Punkt
1425 m
Höhenmeter Aufstieg
Höhenmeter
700 m
Höhenmeter Abstieg
Höhenmeter
700 m

Von Seehaus auf den Unternberg

  • Aufstieg vom Seehaus über breite Forstwege und Waldpfade zum Unternbergsattel, weiter zur Unternbergalm und zum Gipfel
  • Abstieg über die abwechslungsreiche Variante via Mittagwandl und Branderalm, teils schmale und steilere Pfade
  • Rückweg über Waldwege mit Bachquerungen zurück zum Ausgangspunkt am Seehaus
Didi Hackl
Tourenbericht von Didi Hackl
Datum der Tour:  08.05.2020

Wegverlauf:

Seehaus (750 m) - Unternbergsattel (1355 m) - Unternberg (1425 m) - Unternbergsattel (1355 m) - Simandlmaisalm (1220 m) - Branderalm (1155 m) - Seehaus (750 m)

Charakter:

Im Aufstieg leichte Bergwanderung, die über zum Großteil über breite Forstwege und kurz über einen schmalen Waldpfad führt. Die Abstiegsvariante über die Branderalm ist mittelschwierig und bei Nässe nicht zu empfehlen. Die Variante leitet über kleine, teils steinige und wurzelige Pfade. Nach dem Mittagswandl wird oberhalb eines Bachgrabens ein abschüssiger Hang gequert. In diesem Bereich ist neben Trittsicherheit auch Schwindelfreiheit notwendig. Der steinige Abstiegsweg von der Branderalm kann nach Regentagen sehr rutschig sein.

Anfahrt:

Über die Autobahn München - Salzburg zur Ausfahrt Siegsdorf. Nach der Ausfahrt Richtung Inzell/Ruhpolding am folgenden Kreisverkehr rechts Richtung Ruhpolding halten. Über Eisenärzt nach Ruhpolding fahren und von dort Richtung Reit im Winkl halten. Weiter über Laubau zum Seehaus und gleich zu Beginn der Siedlung rechter Hand am Wanderparkplatz das Auto abstellen.

Mit Bus & Bahn:

Mit dem Meridian oder der Bahn von München Richtung Salzburg nach Traunstein. Von Traunstein weiter mit der Regionalbahn und Ruhpolding und von dort mit der Bus-Linie 9506 (Richtung Reit im Winkl) zur Haltestelle Seehaus, Ruhpolding (Fahrplan und Buchung).

Koordinaten des Ausgangspunkts:

47.71133532, 12.62243271

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Karte:

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Tourenbeschreibung:

Wer vom Seehaus über die Südseite zum Unternberg hinauf wandert und den Abstieg über die Branderalm wählt, der erlebt eine Tour mit zwei Gesichtern. Der direkte Anstiegsweg führt bis auf eine kurze Unterbrechung etwas eintönig über breite Forstwege. Die Variante über die Simandlmaisalm und die Branderalm leitet zum Großteil über kleine Pfade und präsentiert sich als sehr abwechslungsreich und kurzweilig. Nach dem Mittagswandl folgt eine längere Querung oberhalb eines Bachgrabens. Hier fällt der Hang an manchen Stellen steil in Richtung Graben ab. Bei Nässe ist dieser Abschnitt durchaus heikel. Doch egal welche Route man am Ende zum Unternberg wählt: Ein Besuch des Ruhpoldinger Hausbergs ist dank des schönen Panoramablicks immer lohnend. Dabei ist die Aussicht von der Unternbergalm, die an der Bergstation des Sessellifts liegt, deutlich schöner als am Gipfel selbst. In südlicher Richtung schauen wir hinüber zum Sonntagshorn, westlich vom höchsten Chiemgauer zeigen sich die Loferer Steinberge. Weiter im Westen erkennen wir einige Spitzen der Zillertaler Alpen sowie das Kaisergebirge. Auf der Nordseite der Unternbergalm blicken zum Hochfelln, zum Chiemsee und auf den Chiemgau.

Aufstieg:

Vorschaubild 1Vom nordwestlichen Ende des Parkplatzes (750 m) folgen wir einem Pfad vorbei an den Gebäuden der Siedlung Seehaus zu einer Übersichtstafel des DAV. Dort treffen wir auf einen breiten Querweg und wenden uns nach rechts (Wegweiser „Hörndlalm, Unternberg, Hörndlwand“). Im Anschluss überqueren wir den Rammelbach und wählen an der folgenden Weggabelung den linken (oberen) Weg. Der breite Forstweg leitet uns in einer Links- und einer Rechtskurve bergauf. Wir lassen den Abzweig zur Branderalm links liegen und folgen dem breiten Fahrweg in nordöstlicher Richtung (Wegweiser „Unternberg“). Wenig später ignorieren wir linker Hand einen weiteren Abzweig und wandern weiter geradeaus. Nach einem scharfen Linksbogen mündet unser Weg in einen Querweg.

Vorschaubild 2Hier biegen wir rechts ab. Bald darauf lichtet sich der Wald und wir erreichen das Kühbach-Diensthaus. Nach der Hütte vollzieht unser Weg einen Linksbogen und leitet uns wiederum in den Bergwald hinein. Der kurvige Weg führt uns in nordwestlicher Grundrichtung hinauf zu einem Wendeplatz. Hier endet die breite Trasse und wir setzen unseren Anstieg über einen schmalen Pfad fort. Dieser leitet uns vom Wendeplatz nach rechts durch den schattigen Wald zu einer Holzhütte empor. Wir gehen rechts an der kleinen Hütte vorbei und folgen dem Waldpfad nordwestwärts. Nach einem Rechtsknick queren wir eine Windwurfzone. Nun eröffnet sich auch der Blick nach Süden zum Sonntagshorn und zu den Loferer Steinbergen. Durch die Windwurfzone wandern wir schließlich zu einem Querweg hinauf.

Vorschaubild 3Dort biegen wir rechtshaltend in den Karrenweg ein und spazieren über diesen in östlicher Richtung weiter zum Unternbergsattel. Am Unternbergsattel (1355 m) treffen wir auf den Anstiegsweg, der von der Talstation des Sessellifts herauf führt. Nun ist auch die Sicht nach Norden frei und wir blicken über die Dächer von Ruhpolding zum bewaldeten Zinnkopf. Wir gehen geradeaus weiter und links unterhalb der Bergwachthütte vorbei. Kurz darauf passieren wir den Boider-Kaser und streben über die Unternbergschneid nordostwärts auf den Gipfel zu. Schließlich erreichen wir die Unternbergalm (1400 m) und hinter der Alm die Bergstation des Sessellifts. Wir gehen rechts an dieser vorbei und folgen einem Pfad hinauf zu einem Sendemasten. Diesen passieren wir an seiner linken Seite und erreichen kurz darauf den Bildstock am Unternberg-Gipfel (1425 m).

Abstieg:

Vorschaubild 4Wir verlassen den Unternberg über den Hinweg und gehen über den Unternbergsattel zurück zum Abzweig oberhalb der Windwurfzone. Hier spazieren wir geradeaus weiter und schlagen so die Abstiegsvariante über die Branderalm ein. Nach einer Linkskurve endet der Karrenweg und wir steigen rechtshaltend über einen grasigen Hang aufwärts. In einem großzügigen Linksbogen passieren wir die Südwestflanke des Eisenbergs und wandern über einen grasigen Rücken vorbei an einem steinernen Kreuz zum Mittagwandl (1328 m). Vom Grasrücken, welcher nördlich des Durlachkopfs liegt, queren wir linkshaltend in eine bewaldete Flanke hinein. Nach einem längeren Quergang, der uns südwestwärts führt, steigen wir steil zu einem Bachgraben hinunter. Oberhalb des Bachgrabens bleibend setzen wir unsere Querung fort.

Vorschaubild 5Linker Hand ist das Gelände zeitweise abschüssig und auf dem steinigen und holprigen Weg ist aufmerksames Gehen gefragt. Ein Gegenanstieg leitet uns schließlich zu einem bewaldeten Sattel hinauf. Von dort führt uns der Pfad durch zahmeres Waldgelände hinunter zur Simandlmaisalm (1220 m), deren urige Hütte auf einer Lichtung thront. Hinterhalb erreichen wir über Planken wiederum den Bergwald und im Anschluss den Wendeplatz eines Forstwegs. Diesen touchieren wir nur, behalten unsere Grundrichtung bei und tauchen wiederum in den schattigen Wald ein. Dort queren wir über den teils erodierten Pfad zwei Bachgräben. Im Anschluss lichtet sich der Wald und wir erkennen unter uns bereits die Gebäude der Branderalm und der Miasei-Alm. Wir bleiben noch kurz am Waldrand und steigen dann in einem Linksbogen zur Branderalm (1135 m) hinunter.

Vorschaubild 6Wir gehen rechts an der Alm vorbei, überqueren an einer Holzbrücke einen Bachlauf und kommen zur Miasei-Alm. Am Almgebäude treffen wir auf den Weg, der von der Hörndlwand (1684 m) herunter führt. An der Miasei-Alm schlagen wir nun den Fahrweg ein, der uns in südlicher Richtung bergab leitet. Nach einem langgezogenen Linksbogen kommen wir zu einer Verzweigung. Hier verlassen wir den Forstweg linkshaltend und folgen dem Pfad zu einem Bachgraben. Über einen gestuften Weg steigen wir in den Graben hinunter und überqueren drei Holzbrücken. Im Anschluss folgen wir dem teils steinigen und bei Nässe rutschigen Steig in östlicher Grundrichtung. Dabei berühren wir das Ende eines Forstweges und bleiben stets am Pfad, der uns zu guter Letzt zurück zum Aufstiegsweg bringt. Nun wenden wir uns nach rechts und folgen der uns bekannten Route zurück zum Seehaus.

Alternativer Anstieg zum Unternberg:

Von Norden mit Ausgangspunkt an der Talstation der Unternbergbahn (zur Tourbeschreibung).

Einkehrmöglichkeiten:

  • Unternbergalm (1400 m), Tel. +49 (0)8663/7809871. Ganzjährig von 10:00 bis 17:00 Uhr (Samstag + Sonntag ab 09:00 und donnerstags bei schönem Wetter bis 22:00 Uhr) geöffnet. Im November und zwei Wochen im April Betriebsurlaub, Montag ist Ruhetag.
  • Boider Kaser (1340 m), Tel. +49 8665 929927. Von Mai bis September von Mittwoch bis Sonntag geöffnet.
  • Branderalm (1120 m), Tel. +49 (0)8663 / 625. Im Sommer bewirtschaftet.

Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
Aufstieg750 m- 1355 m+ 1:551:55Unternbergsattel
Aufstieg1355 m- 1425 m+ 0:202:15Unternberg
Abstieg1425 m- 1355 m+ 0:152:30Unternbergsattel
Abstieg1355 m- 1135 m+ 1:153:45Branderalm
Abstieg1135 m- 750 m+ 1:004:45Seehaus
Gipfelbuch

★★★★☆
Eintrag von Beda

07.05.2024  Wir waren gestern Montag 06.05.2024 dort, sind die Tour aber auch anders herum gegangen. War auch gut so, da es doch...

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Eintrag von Kerstin

18.02.2026  HalloWer hat Lust mit mir im Juli oder August in Österreich o. Südtirol Bergwandern zu gehen mit Hüttenübernachtung...

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