Deutschland Chiemgauer Alpen

Kleiner Rechenberg (1466 m) - Rechenbergrunde

Charakter 2

Tourdaten:

Aufstieg Aufstieg:  2:45 Stunden
Abstieg Abstieg:  2:15 Stunden
Höhenmeter 835 Höhenmeter
Strecke 11,8 Kilometer

Hochgernparkplatz Unterwössen (630 m) - Rechenbergalm (1160 m) - Kleiner Rechenberg (1466 m) - Jochbergalmen (1265 m) - Hochgernparkplatz Unterwössen (630 m)

Charakter: Leichte, mit Abstecher zum Kleinen Rechenberg mittelschwierige Bergwanderung. Der Aufstieg von Unterwössen zur Rechenbergalm erfolgt über einen breiten Fahrweg. Der Übergang zu den Jochbergalmen wird auf kleinen Wiesen- und Waldpfaden zurückgelegt. Der Abstecher zum Kleinen Rechenberg ist nicht beschildert, daher sollte für diesen ein gewisses Maß an Orientierungssinn vorhanden sein. Der Waldpfad dorthin ist abschnittsweise steinig und der Wiesenpfad zur Kleinrechenberg-Diensthütte sowie zum Gipfel steil. Für den Gipfelabstecher ist Trittsicherheit notwendig. Der Rückweg von den Jochbergalmen durch das Kaltenbachtal führt über einen kleinen Waldpfad und einen holprigen Karrenweg, der später in einen komfortablen Fahrweg übergeht. Für die Rechenbergrunde ohne den Kleinen Rechenberg sollte man insgesamt ca. 4 ¼ Stunden Gehzeit einplanen.

Anfahrt: Autobahn München - Salzburg, Ausfahrt Bernau. Über Bernau, Rottau, Grassau und Marquartstein nach Unterwössen fahren und im Ort nach der Agip-Tankstelle links in die Hadergasse einbiegen. An einer Mehrfachkreuzung sanft rechts halten und über den Hochgernweg zum Waldrand fahren. Dort stößt man rechter Hand auf einen Wanderparkplatz.

Mit Bus & Bahn: Ab München Hauptbahnhof mit dem Meridian Richtung Salzburg über Rosenheim nach Prien am Chiemsee. Vom Bahnhof in Prien weiter mit der Bus-Linie 9505 zur Haltestelle Praschberger, Unterwössen (Fahrplan und Buchung) und zu Fuß in gut 15 Minuten (1,1 km) über den Kaltenbachweg zum Ausgangspunkt. Mit dem Bayern-Ticket fahren bis zu 5 Personen für 25 Euro + 8 Euro je Mitfahrer nach Unterwössen.

Geo-Koordinaten des Ausgangspunkts:

47.734954, 12.474539 (in Google Maps öffnen)

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Der bewaldete Rechenberg auf der Ostseite des Achentals erhält vorallem wegen seiner bewirtschaften Almen Besuch. Ein besonderes Gipfelerlebnis bietet nur das Dampfschiff, dessen markanter Felszinken aus dem bewaldeten Bergrücken optisch heraussticht. Da die Schrofenkletterei am Dampfschiff nicht jedermanns Sache ist, bietet sich als gemütliche Alternative die Rechenbergrunde an. Bei dieser Rundtour werden sowohl die Rechenbergalm als auch die Jochbergalmen passiert. Wer dennoch zwar kein spektakuläres, aber ein kleines Gipfelgefühl erleben möchte, der kann den Abstecher zum Kleinen Rechenberg unternehmen. Der Weg dorthin ist nicht beschildert, mit ein wenig Orientierungssinn dennoch nicht allzu schwer zu finden. Trittsicherheit sollte aber auf den steinigen und zum Schluss hin steilen Pfaden vorhanden sein. Ob mit oder ohne Gipfel: An den Jochbergalmen haben wir vor dem Abstieg nochmal die Möglichkeit, uns in einer der beiden bewirtschafteten Hütten mit einer Brotzeit zu stärken. Durch das Kaltenbachtal kehren wir von den Almen zu guter Letzt wieder zurück zum Ausgangspunkt.

...und wählen den oberen Weg Richtung RechenbergAufstieg: Den Hochgernparkplatz (630 m) verlassen wir an seinem östlichen Ende über einen breiten Fahrweg. Kurz darauf überqueren wir in einem Rechtsbogen den Kaltenbach und folgen nach einer Linkskurve dem Forstweg in östlicher Richtung bergauf. Den Abzweig in der folgenden Rechtskurve lassen wir links liegen und erreichen im Anschluss eine beschilderte Verzweigung. Hier gehen wir geradeaus weiter (Wegweiser „Rechenberg“) und touchieren kurz darauf den Weiler Wildholz. Nach dem ersten Gehöft gabelt sich der Fahrweg und wir schlagen die linke (obere) Variante ein. In südlicher Richtung wandern wir durch den lichten Bergwald bergauf und können rechter Hand erste Ausblicke über das Achental zum Geigelstein und zur Hochplatte werfen. Nach einer Linkskurve kommen wir zu einem weiteren beschilderten Abzweig.

Die Rechenbergalm Den direkten Weg zur Jochbergalm ignorieren wir, wenden uns leicht nach rechts und halten uns weiter Richtung Rechenberg. Nach einer Rechts- und einer Linkskurve wenden wir uns am folgenden Abzweig nach links. Wir folgen dem kurvigen Fahrweg in südöstlicher Grundrichtung und kommen nach einer scharfen Linkskehre zu einer Sitzbank. Hinter der Sitzbank erstreckt sich das weitläufige Wiesengelände der Burgaualm. Unser Forstweg führt uns nun nordostwärts und kurz darauf in kurzen Kehren steiler bergauf. Schließlich wendet sich der Weg nach Osten und bringt uns zu einem Waldrand. Hier passieren wir einen Durchlass am Weidezaun und erkennen vor uns das Gebäude der Rechenbergalm. An einem Holzstadel vollzieht der Fahrweg eine Kehre, leitet uns zu einem aussichtsreichen Rastplatz und in einer letzten Kehre zur Rechenbergalm empor (1160 m, 1 ¾ Stunden ab Unterwössen).

...und durch eine Senke weiter...Kurz nach der Rechenbergalm erreichen wir eine scharfe Linkskehre. Hier verlassen wir den Fahrweg, der zur Bergaderalm führt, und steigen die Grundrichtung beibehaltend vorbei am Wegweiser zu einem Pfad empor. Dann wenden wir uns nach links und folgen dem Pfad steil in nördlicher Richtung bergauf. Langsam wendet sich der schmale Pfad nordwestwärts und wir kommen zu einer Baumreihe. Dort vollzieht unser Weg einen Rechtsknick und leitet uns in nordöstlicher Richtung zu einem Wiesensattel empor. Am Wiesensattel treffen wir auf einen Wegweiser, wenden uns dort nach rechts und steigen ostwärts mit Blick auf das markante Dampfschiff durch eine Mulde bergab. Nachdem wir ein paar Höhenmeter abgeben mussten, führt uns der Pfad in den Bergwald hinein. Im Wald kommen wir zu einem Wegweiser, an dem rechter Hand ein nicht beschilderter Pfad abzweigt.

...und zur Kleinrechenberg-DiensthütteFür den direkten Weg zu den Jochbergalmen bleibt man linkshaltend am unteren und beschilderten Pfad. Wer den Abstecher zum Kleinen Rechenberg unternehmen möchte, biegt hier schräg rechts ab und folgt Pfad die Nordseite des Dampfschiffs querend bergauf. Nach gut 10 Minuten kommen wir zu einem Abzweig, den wir uns für den späteren Abstieg merken. An der Verzweigung gehen wir geradeaus weiter. Der nun etwas breitere, aber auch steinige und bei Nässe rutschige Pfad bringt uns zu einem Übertritt. Über die Holzleiter passieren wir einen Weidezaun und im Anschluss eine Lichtung. Sobald wir den Waldrand erreichen, wendet sich unser Weg nach links und führt uns zu einem nächsten Übertritt. Nach der Leiter folgen wir dem Wiesenpfad in südlicher Richtung steil aufwärts und in kurzen Kehren eine Quelle passierend zu einem Wiesensattel hinauf.

...und folgen diesem zu den JochbergalmenAm Wiesensattel wenden wir uns nach rechts, streben auf die Kleinrechenberg-Diensthütte zu und passieren diese an ihrer rechten Seite. Auf Höhe der Hütte überwinden wir eine weitere Holzleiter und steigen nach dem Weidezaun über die steile Südflanke zum beengten Gipfel des Kleinen Rechenbergs (1466 m, 1 Stunde ab der Rechenbergalm) mit seinem Holzkreuz hinauf. Über den Hinweg kehren wir vorbei an der Kleinrechenberg-Diensthütte zurück zum Abzweig auf der Nordostseite des Dampfschiffs, den wir uns während des Aufstiegs gemerkt haben. Hier wenden wir uns scharf nach rechts und folgen dem Pfad hinunter zum direkten und beschilderten Übergang zur Jochbergalm. Wir biegen rechtshaltend in den Normalweg ein und verlassen kurz darauf den Bergwald. In einem Linksbogen wandern wir zu einem Forstweg hinunter und folgen diesem vorbei an einer beschilderten Mehrfachverzweigung und in einem Gegenanstieg empor zu den Hütten auf der Jochbergalm (1265 m, 45 Minuten ab dem Kleinen Rechenberg bzw. ohne Gipfel-Abstecher 50 Minuten ab der Rechenbergalm).

Ein Pfad führt uns hinunter...Abstieg: Von den Jochbergalmen gehen wir wieder hinab in die Einsattelung mit der Mehrfachverzweigung und halten uns am Schilderbaum schräg rechts (Wegweiser „Unterwössen über Kaltenbachtal“). In südwestlicher Richtung folgen wir einem breiten Pfad abwärts und tauchen nach einer Rechtskurve in den lichten Bergwald ein. Von einer Lichtung führt uns der Pfad steiler in kurzen Kehren hinunter zu einem Forstweg. Wir überqueren den Fahrweg und bleiben somit am Pfad, der uns weiterhin nordwestlicher Grundrichtung bergab leitet. Später kommen wir zu einer Brücke, die uns über den Kaltenbach führt. Unser Pfad geht mehr und mehr in einen steinigen Karrenweg über. In der Folgezeit bleiben wir am Kaltenbach und folgen dem rauschenden Bachlauf durch den Taleinschnitt. Der holprige Karrenweg wird schon kurz darauf von einem komfortablen Fahrweg abgelöst, über den wir schließlich den Abzweig nahe des Weilers Wildholz erreichen. Dort wenden wir uns nach rechts und kehren über den uns bekannten Weg zum Parkplatz zurück (1 ½ Stunden ab den Jochbergalmen).

Einkehrmöglichkeiten:

  • Rechenbergalm (1160 m), Tel. +49 (0)160/3543017. Geöffnet von Mitte Mai bis Mitte Oktober täglich, Montag Ruhetag.
  • Jochbergalmen (1265 m), Tel. +49 (0)8641/8619. Geöffnet von Juni bis Ende September, im Anschluss bis Kirchweih an den Wochenenden.

  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
630 m - 1160 m + 1:45 1:45 Rechenbergalm
1160 m - 1466 m + 1:00 2:45 Kleiner Rechenberg
1466 m - 1265 m + 0:45 3:30 Jochbergalmen
1265 m - 630 m + 1:30 5:00 Hochgernparkplatz Unterwössen

Autor: Didi Hackl


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