Österreich Chiemgauer Alpen

Peitingköpfl (1720 m)

Charakter 1
Tourdaten:
Aufstieg Aufstieg:  2:00 Stunden
Abstieg Abstieg:  1:30 Stunden
Höhenmeter 720 Höhenmeter
Strecke 9,0 Kilometer

Parkplatz P2 im Heutal (995 m) - Baueregger-Kaser (1085 m) - Jausenstation Hochalm (1460 m) - Ennsmannkaser (1551 m) - Peitingköpfl (1720 m)

Charakter: Leichte Bergwanderung, die über breite Forst- und Karrenwege sowie über schmale Wald- und Wiesenpfade führt. Die Wanderung führt bis zum Gipfel durch sehr gutmütiges Gelände. Vorsicht am felsigen und nach Norden hin steil abbrechenden Gipfel.

Anfahrt: Autobahn München - Salzburg, Ausfahrt Siegsdorf. Weiter Richtung Siegsdorf/ Inzell abbiege und am ersten Kreisverkehr geradeaus Richtung Inzell halten. Über Hammer und Inzell nach Weißbach und Weißbach über B 305 weiter nach Schneizelreuth fahren. Am Ortsbeginn von Schneizelreuth rechts Richtung Lofer abbiegen und nach dem Grenzübergang rechts Richtung Unken und Heutal halten. Im Ortskern von Unken der Straße nach rechts Richtung Heutal folgen und nach dem Ortsende nochmal rechts Richtung Heutal abbiegen. Der Bergstraße hinauf ins Heutal folgen und rechts zum gebührenpflichtigen Parkplatz P2 einbiegen. Am Parkplatz P2 das Auto abstellen (3 Euro Parkgebühr, Stand 2019).

Geo-Koordinaten des Ausgangspunkts:
47.662548, 12.664227 (in Google Maps öffnen)

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Das Peitingköpfl liegt im Tiroler Teil der Chiemgauer Alpen und ist der direkte Nachbar des Sonntagshorns. Obwohl das Sonntagshorn das Peitingköpfl deutlich überragt, bietet der felsige Gipfel eine wunderbare und weitreichende Rundumsicht. Der Blick vom höchsten Punkt reicht von den Berchtesgadener Alpen über die Leoganger und Loferer Steinberge zum Kaisergebirge und über die benachbarte Chiemgauer Bergwelt zu den Bayerischen Voralpen. Am schnellsten lässt sich das Peitingköpfl aus dem Heutal besteigen. Vom hoch gelegenen Wanderparkplatz bei Unken trennen einen noch gut 700 Höhenmeter vom Gipfel. Der Anstieg führt über sehr gutmütiges Wald- und Almgelände und eignet sich ideal für einen Ausflug mit der ganzen Familie. Einzig am steil nach Norden hin abbrechenden Gipfel ist Vorsicht geboten. Nach der Besteigung darf eine Einkehr in der Jausenstation Hochalm nicht fehlen. Die Alm ist berühmt für ihre hervorragende Tiroler Küche und die reichhaltigen Portionen. Gut gestärkt geht es von der Hochalm über einen alternativen Abstiegsweg wieder zum Parkplatz zurück.

Bei den ersten Häusern biegen wir rechts ab...Aufstieg: Wir verlassen den Wanderparkplatz P2 im Heutal (995 m) und folgen dem asphaltierten Weg nordostwärts ins Tal hinein. Der Teerweg leitet uns über den Lahnersbach und wir kommen im Anschluss bei einer Siedlung zu einer Verzweigung. Hier biegen wir rechts ab und spazieren über den Weg in östlicher Richtung zum Bauregger-Kaser (1085 m). Gleich nach dem Gebäude wenden wir uns nach rechts (Wegweiser „Peitingköpfl“), passieren ein Weidegatter und überqueren nochmal den Lahnersbach. Nach der Brücke vollzieht der Karrenweg einen Linksbogen. Nach der Linkskurve verlassen wir den breiten Weg rechtshaltend (roter Pfeil, kein Wegweiser). Wir steigen über den Wiesenpfad bergan und wandern nach einem Rechtsknick in südwestlicher Richtung in den Bergwald hinein.

...wandern wir weiter nordostwärtsIm Wald passieren wir einen Durchschlupf am Weidezaun und treffen kurz darauf auf einen Forstweg. Wir überqueren den breiten Fahrweg und setzen unseren Anstieg über einen kleinen Waldpfad fort. Dieser bringt uns zu einer Lichtung und leitet uns über diese in einem Linksbogen bergauf zu einem weiteren Forstweg. Am Marterl „Guter Hirt“ (1273 m), das sich neben einem großen Felsblock befindet, mündet unser Pfad in den Forstweg. Wir wenden uns nach links und folgen dem breiten Weg in nordöstlicher Richtung durch den Bergwald. Wir spazieren an einigen Almhütten vorbei und tauchen nach der letzten Hütte, dem Fallerkaser, wieder in den Bergwald ein. Der Weg leitet uns nun flach dahin und nach einem Linksbogen treten wir aus dem Wald hinaus. Kurz nach der Kurve erreichen wir eine Verzweigung.

Der EnnsmannkaserHier lassen wir den Abzweig zur Jausenstation Hochalm (1460 m) erst einmal rechts liegen und gehen geradeaus weiter zur Trostberger Hütte. Nach der Selbstversorgerhütte schlängelt sich der Weg in Kehren zwischen den sehenswerten Hütten der Hochalm empor. Schließlich kommen wir an der Hochalmkapelle vorbei und erreichen eine scharfe Rechtskurve. Hier lassen wir den Abzweig zum Sonntagshorn links liegen und folgen dem breiten Fahrweg nach rechts zum Peitingköpfl. Der Weg führt uns zuerst nach Süden und leitet uns nach einer Links- und einer Rechtskurve hinauf zum Ennsmannkaser (1551 m). Dort gehen wir links am Almgebäude vorbei (rote Markierungen) und steigen an einem Übertritt über den Weidezaun. Danach treffen wir auf die Kehre eines Karrenwegs.

Das SonntagshornWir verlassen den Karrenweg sofort wieder rechtshaltend (Wegweiser „Peitingköpfl“) und folgen dem Wiesenpfad zu einem einsamen Nadelbaum. Hier wendet sich der Pfad nach rechts und leitet uns entlang der Markierungen in einen grasigen Kessel hinein. Dort vollzieht der Weg einen Rechtsknick (Markierungen und undeutliche Steigspuren), führt uns zu einem Rücken hinauf und über diesen empor zum latschenbewachsenen Gipfelaufbau. Hier treffen wir auf einen Querweg und wenden uns nach rechts. Gleich darauf vollzieht der nun deutlichere Pfad einen Linksknick und wir erreichen ein grasbewachsenes Plateau. Im Anschluss wandern wir in einem großzügigen Linksbogen über die Südflanke dem Gipfel entgegen. Über einfache Schrofen erreichen wir schließlich das schöne Gipfelkreuz am Peitingköpfl (1720 m).

Abwechselnd über Almwiesen...Abstieg: Über den Hinweg wandern wir wieder hinunter zur Jausenstation Hochalm. Nach dem Verlassen der Alm gehen wir in einem kleinen Gegenanstieg hinauf zur Trostberger Hütte und wenden uns gleich nach der Hütte nach links. Ein holpriger Pfad leitet uns in südwestlicher Richtung in den Bergwald hinein. Nach den Bäumen erreichen wir freies Almgelände mit einigen Holzhütten und wandern über die Wiese hinunter zu einem Querweg. Wir überqueren den breiten Forstweg und setzen unseren Abstieg durch lichten Bergwald fort. Der Pfad leitet uns dabei des Öfteren nahe an den Lahnersbach heran. Schließlich erreichen wir eine breite Lichtung und spazieren über die unsere Grundrichtung beibehaltend weiter südwestwärts. Zu guter Letzt treffen wir beim Bauregger-Kaser wieder auf den Aufstiegsweg, dem wir zurück zum Parkplatz folgen.

Einkehrmöglichkeit:
Jausenstation Hochalm (1460 m), privat, Tel. +43 (0)664/453 36 66. Geöffnet von Anfang Juni bis Oktober und von Weihnachten bis Ende März. An Heilig Abend sowie an Tagen mit „Sauwetter“ bleibt die Alm geschlossen.

  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
995 m - 1460 m + 1:15 1:15 Jausenstation Hochalm
1460 m - 1720 m + 0:45 2:00 Peitingköpfl
1720 m - 1460 m + 0:30 3:45 Jausenstation Hochalm
1460 m - 995 m + 1:00 4:45 Parkplatz P2 im Heutal

Autor: Didi Hackl
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