Leichte Wanderung, die über breite Forst- und Waldwege sowie über kleine Pfade führt. Sumpfige Abschnitte im Bereich des Bärnsees werden auf Bohlenwegen passiert.
Über die Autobahn München - Salzburg zur Ausfahrt Bernau. Am Kreisverkehr links halten und nach Bernau hineinfahren. Auf Höhe der Kirche an der großen Kreuzung weiter geradeaus und kurz darauf links in den Parkplatz am Minigolfplatz einbiegen.
Mit dem Meridian (Richtung Salzburg) von München Hauptbahnhof über Rosenheim nach Bernau am Chiemsee. (Fahrplan und Buchung). Vom Bahnhof zu Fuß in 15 Minuten über die Schwarzstraße, die Braunstraße und durch den Kurpark zum Kirchplatz (1,0 Kilometer Wegstrecke).
47.81089200, 12.37597000
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Der Bärnsee im Chiemgau ist ein wahres Naturjuwel. Idyllisch liegt der kleine See inmitten eines Hochmoores am Rande des Prientals. Den schönsten Blick auf den Bärnsee hat man wahrscheinlich von seiner Nordseite aus. Von einer Anhöhe beim Weiler Spöck schweift der Blick über das Gewässer zur felsigen Sonnwendwand, zur Zellerwand und zum Riesenberg. Der Bärnsee ist Heimat seltener Pflanzenarten und streng geschützt. Der Uferbereich darf nicht betreten werden, somit ist auch das Baden sowie das Befahren des Sees verboten. Wer Wasserkontakt haben möchte, kann sich südlich des Sees im Moor-Naturschwimmbad Aschau oder in der dazugehörigen Kneippanlage erfrischen. Wir nähern uns dem Bärnsee von Bernau aus und schlagen die sonnenverwöhnte Route über Reitham ein. Der Höhepunkt der Wanderung sind die Holzbohlenwege, die durch das Naturschutzgebiet führen. Im Café Pauli kann man sich von März bis November stärken, bevor es wieder zurück nach Bernau geht.
Wir verlassen den Parkplatz am Minigolfplatz und gehen zurück Richtung Kirchplatz. Vor dem Gasthof Alter Wirt überqueren wir an der Ampel linkshaltend die Rottauer Straße und spazieren in die Aschauer Staße hinein. Nach wenigen Metern halten wir uns direkt vor dem Raiffeisenplatz rechts und gleich wieder links. So gelangen wir auf die Hitzelsbergstraße, der wir in westlicher Richtung bergauf folgen (Wegweiser „Hitzelsberg Rundweg, Waldkapelle“). Nach wenigen Minuten weichen wir vor dem Gut Hitzelsberg schräg nach links aus und schlagen den beschilderten Fußweg Richtung Reitham, Bärnsee und Aschau ein. Der kleine Weg leitet uns auf der Südseite des Hitzelsberges durch ein lichtes Waldstück zu einem Wegkreuz.
Nach dem Marterl lichtet sich langsam der Wald und wir verlieren im Anschluss ein paar Höhenmeter. Wir erreichen den westlichen Rand von Bernau und treffen dort auf die Engelländerstraße. Nun wenden wir uns nach links und an der folgenden Verzweigung wieder nach rechts. Über die Grabenfeldstraße kommen wir zum Ortsrand von Bernau. An einem Wegweiser halten wir uns leicht links und wandern über einen Wiesenhang empor zu einem Karrenweg. Die Grundrichtung beibehaltend nähern wir uns Reitham und genießen im freien Gelände die Ausblicke auf den Hochfelln, den Hochgern und die Kampenwand. In Reitham biegen wir gleich nach dem Schusterhof links und bei der nächsten Möglichkeit wieder rechts ab.
Wir verlassen Reitham in südwestlicher Richtung. Vor einem Wegkreuz halten wir uns an einer Gabelung rechts. Der kurvige Weg bringt uns zu einer Baumreihe und nach einem kurzen Anstieg zu einem Waldstück. Wir tauchen in den schattigen Wald ein und wandern nach einem Bachgraben zum Weiler Spöck empor. Auf Höhe eines Pferdestalls vollzieht unser Karrenweg eine Rechts- und eine Linkskurve. Dann kommen wir zu einer Teerstraße, wenden uns nach rechts und biegen nach wenigen Metern links in den beschilderten Weg zum Bärnsee ein. An einer Holzhütte gehen wir geradeaus weiter und erblicken nun erstmals den Bärnsee. Der Fußweg leitet uns in einem großzügigen Linksbogen zu einer Verzweigung hinunter.
Am beschilderten Abzweig biegen wir rechts ab (Wegweiser „Rund um den Bärnsee“) und verlieren im Anschluss weitere Höhenmeter. Ein Wiesenweg leitet uns in westlicher Richtung an der Nordseite des Bärnsees vorbei. Kurz darauf treffen wir an einem Bachgraben auf eine Holzbrücke und setzen im Anschluss unsere Wanderung auf einem Holzbohlenweg fort. Nach einer Linkskurve führt uns der Bohlenweg in ein Waldstück hinein. Am Fuße eines Waldhanges orientieren wir uns nach links und biegen nach wenigen Metern an einer Weggabelung schräg rechts ab (Wegweiser „Höhenberg, Café Pauli“). Ein breiter Weg leitet uns im Anschluss steil bergauf und zu guter Letzt aus dem Wald hinaus.
Nun steuern wir auf Höhenberg zu und gehen in der Siedlung immer geradeaus weiter, bis wir auf eine Querstraße treffen. Wir biegen links ab und kommen nach wenigen Metern zu einer Verzweigung mit einer Infotafel. An dieser Stelle können wir linkshaltend der Kirche Heilig Kreuz einen Besuch abstatten. Für den direkten Weiterweg orientieren wir uns leicht nach rechts und verlassen Höhenberg in südlicher Richtung. Mit Blick auf Aschau im Chiemgau wandern wir bergab, passieren eine Feldkapelle und erreichen schließlich das Café Pauli. Nach einer Links- und einer Rechtskurve treffen wir vor dem Moor-Naturschwimmbad auf eine Querstraße. Vor dem Schwimmbad halten wir uns scharf links und spazieren in einen Feldweg hinein (Wegweiser „Bernau“).
An der folgenden Weggabelung nehmen wir die rechte Variante und wandern nordostwärts. Auf der Südseite des Bärnsees verwandelt sich unser Karrenweg in einen schmalen Pfad. Dieser führt uns auf ein Waldstück zu und vollzieht vor einem Bachgraben einen Linksknick. Kurz darauf überqueren wir eine Holzbrücke und stoßen im Wald auf einen Querweg. Wir wenden uns nach links und verlassen nach einer Rechtskurve wieder den Wald. Ein Holzbohlenweg leitet uns im freien Gelände auf einen Weiler zu. Noch vor den Häusern treffen wir auf einen Querweg und biegen links ab. Nach wenigen Metern orientieren wir uns am Waldrand nach rechts und nach einem kurzen Anstieg wieder nach links. Ein kleiner Weg leitet uns durch den schattigen Wald bergauf und nach einer hölzernen Rastbank treffen wir wieder auf den Hinweg.
Auf der uns bekannten Route kehren wir über Spöck und Reitham nach Bernau zurück. In der Engelländerstraße verlassen wir unseren Hinweg, gehen weiter geradeaus und biegen vor einem Gatter linkshaltend in den Hitzelsberger Waldweg ein. Nach einem kurzen Abstieg und einem Rechtsbogen bringt uns der kleine Waldweg zur Waldkapelle am Hitzelsberg. Von der hölzernen Kapelle spazieren wir weiter nach Südosten. Sobald sich der Wald lichtet, können wir noch einen Blick auf die Westseite des Chiemsees werfen. An einem Gehöft lassen wir die Einfahrt rechts liegen, halten uns leicht links und gehen dann rechts um einen Wohnblock herum. Schließlich treffen wir wieder auf die Hitzelsbergstraße. Nun wenden wir uns nach links und spazieren zum Parkplatz am Minigolfplatz zurück.
| Höhe | Gehzeit | Gesamt | Ziel | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 536 m | - 600 m | + 0:35 | 0:35 | Reitham | |
| 600 m | - 633 m | + 0:25 | 1:00 | Spöck | |
| 633 m | - 623 m | + 0:10 | 1:10 | Abzweig Bärnsee | |
| 623 m | - 632 m | + 0:25 | 1:35 | Höhenberg | |
| 632 m | - 610 m | + 0:05 | 1:40 | Café Pauli | |
| 610 m | - 633 m | + 0:40 | 2:20 | Spöck | |
| 633 m | - 565 m | + 0:40 | 3:00 | Waldkapelle am Hitzelsberg | |
| 565 m | - 536 m | + 0:15 | 3:15 | Bernau, Minigolfplatz | |