Tannheimer Berge

Einstein (1866 m)

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Tourdaten:
Aufstieg:  1:45 Stunden
Abstieg:  1:15 Stunden
769 Höhenmeter

Tannheim (1097 m) - Einstein (1866 m)

Charakter: Einfache Bergwanderung

Anfahrt: Von Kempten kommend verlässt man die A7 über die Ausfahrt 137 Oy, Mittelberg und folgt der B310 über Wertach, Unter- und Obergschwend bis Oberjoch. Dort links auf die B308 abbiegen, die nach der Grenze auf österreichischer Seite zur B199 wird. Direkt an der Ausfahrt nach Tannheim und Berg befindet sich nördlich der Straße ein gebührenpflichtiger Parkplatz. Hier parken.

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Kurz, steil und sonnig. So könnte man die Bergtour auf den Hausberg von Tannheim beschreiben. Der Aufstieg über die Südseite des Einsteins stellt keine unlösbaren Probleme an den Wanderer. Lediglich auf dem Gipfelgrat muss hin und wieder auch mal eine Hand zur Hilfe genommen werden. Steigt man nach Norden zur ehemaligen Grenzstation Fallmühle ab, sind an zwei Stellen unterhalb des Grats etwas schwierigere Stellen zu meistern.

Aufstieg: Nachdem wir die 4 Euro Parkgebühr (Stand 2014) entrichtet haben, starten wir unsere Tour nach Norden. Wir durchqueren die Ortschaft Berg und lassen mit der Gaststätte Schäferhütte das letzte Haus hinter uns. Auf dem Rückweg werden wir die willkommene Einkehrmöglichkeit nutzen. Wahlweise über einen Pfad oder auf einer Forststraße geht es hinter dem Gasthaus weiter. Schön sieht man über die Almwiesen hinweg auf Läuferspitze (1956 m), Gimpel (2173 m) und Rote Flüh (2108 m). Insgesamt viermal kreuzt der Weg die Forststraße. Auch wenn hier und da mal ein Baum Schatten spendet verläuft der steile Weg meist in der prallen Sonne.

Unterhalb der felsigen Südwand des Einstein trennt sich der Weg. Links kann man wieder in das Tannheimer Tal nach Zöblen absteigen. Wir folgen dem Weg rechts und kämpfen uns, nachdem wir ein weniger steiles Stück passiert haben, in zahlreichen Serpentinen auf den östlichen Grat des Einstein hinauf. Sobald wir diesen erreicht haben, werden wir mit einer schönen Aussicht auf die nun sichtbaren Berge im Nordosten belohnt. Vor allem die Pyramide des Aggenstein (1985 m) sticht hervor. Wir folgen dem Grat nach Westen und erreichen auf einem Steig wenig später den Gipfel des Einstein.

Die Rundumsicht am Gipfelkreuz lädt zum Verweilen ein. Neben den bereits erwähnten Aggenstein im Nordosten ist auch der Breitenberg (1838 m) schön zu sehen. Im Osten fallen vor allem Köllenspitze (2238 m), Gimpel (2173 m) und Rote Flüh (2108 m) auf. Im Tannheimer Tal kann man hinter dem Haldensee und Nesselwängle den Thaneller (2341 m) erkennen. Weiter südlich vor der Lailachspitze (2274 m) liegen die Orte Berg und Tannheim im Tal. Im Südwesten, links vom Hochvogel (2592 m), das Gaishorn (2247 m) und die Rohnenspitze (1990 m), Ponten (2045 m) und der Bschießer (2000 m). Von den kleineren Bergen im Nordwesten und Norden ist der Sorgschrofen (1636 m) und der Edelsberg (1629 m) zu erwähnen.

Abstieg: Empfohlen wie Aufstieg, darauf bezieht sich auch die in der Tabelle angegebene Abstiegszeit. Bei dem Versuch den Einstein oberhalb der Einsteinhütte westlich zu umrunden, fanden wir uns mehr als einmal buchstäblich im Wald wieder, da der Weg sehr verwachsen oder gar nicht mehr vorhanden ist. Lohnend ist sicherlich der Abstieg über die Hütte zur ehemaligen Grenzstation Fallmühle. Dort braucht man dann allerdings eine Mitfahrgelegenheit zurück nach Tannheim. Zu erwähnen ist bei der Variante auch, dass unterhalb des Grates zwei leichte Kletterstellen zu bewältigen sind, die bei Nässe aber unangenehm sein können.

Einkehrmöglichkeit:
Am nördlichen Ende der Ortschaft Berg befindet sich das Gasthaus Schäferhütte.

  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
1097 m - 1866 m + 1:45 1:45 Einstein
1866 m - 1097 m + 1:15 3:00 Tannheim

Autor: Tom Lindner
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