Tannheimer Berge

Schönkahler (1688 m)

2
Tourdaten:
Aufstieg:  2:15 Stunden
Abfahrt:  1:45 Stunden
700 Höhenmeter

Parkplatz zwischen Grän und Pfronten (1000 m) - Schönkahler Hütte (1456 m) - Schönkahler (1688 m)

Charakter: Leichte Schneeschuhtour oder Skitour, bis zur Pfrontener Alm über Forstwege, ab der Alm mäßig steile und freie Hänge.

Lawinengefährdung: Bei vernünftiger Routenwahl und bei Abfahrt entlang der Aufstiegsroute gering. Lawinenwarndienst beachten!

Anfahrt: Von Garmisch über Leermos oder von Innsbruck über den Fernpass nach Reutte. Von Reutte weiter nach Weißenbach und hier rechts ins Tannheimer Tal einbiegen. In Grän rechts Richtung Pfronten abbiegen und über den Gaichtpass fahren. Ca. 1 km nach der Grenze befindet sich auf der linken Seite ein Wanderparkplatz. Von Deutschland: Autobahn München - Lindau, Ausfahrt Kaufbeuren und weiter über Marktoberdorf bis nach Pfronten. Von Pfronten Richtung Tannheimer Tal fahren und auf dem Wanderparkplatz auf der rechten Seite (ca. 1 km nördlich der Grenze) parken.

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Als Schneeschuhtour/Skitour: Im Winter sucht man auf dem Schönkahler vergeblich nach Bergruhe, da sowohl Skitouren- als auch Schneeschuhgänger von den mäßig steilen Hängen des Schönkahlers angezogen werden. Und selbst als Winterwanderung wird dem Tannheimer Aussichtsgipfel aufs Haupt gestiegen. Dem Trubel zum Trotz wird man am höchsten Punkt und schon während des Aufstiegs mit einem schönen Ausblick auf die markanten felsigen Tannheimer Gipfel wie Aggenstein, Roter Flüh und Einstein und auf die Allgäuer Bergwelt belohnt.

Aufstieg: Wir verlassen den Parkplatz an der Verbindungsstraße zwischen Pfronten und Grän, passieren eine Infotafel des DAV (Skibergsteigen umweltfreundlich) und wandern über eine Brücke in ein kurzes Waldstück hinein. Über einen breiten Weg gewinnen wir die ersten Höhenmeter. Nach einer knappen Viertelstunde biegen wir links ab und folgen der Ausschilderung Richtung Schönkahler. Nach einer kleinen Hütte vollzieht unser Weg einen Knick nach rechts. Kurz darauf treffen wir auf den ersten Skitourenwegweiser, der die erlaubte Route über den Hang weist und über die sich die Serpentinen der Forststraße abkürzen lassen.

Mit Schneeschuhen empfiehlt es sich zuerst auf der Forststraße zu bleiben, da der unterste Hang für den Aufstieg recht steil anzugehen ist. Der breite Fahrweg schlängelt sich nun bis zur Pfrontener Alm empor. Immer wieder kann der Weg über die bestens beschilderte Skiroute abgekürzt werden. Nach kanpp 1 ¾ Stunden treffen wir auf die unbewirtschaftete Schönkahler Hütte. Links von uns befindet sich der Gipfel des Prischling, rechts von uns der Schönkahler. Wir peilen nun den Verbindungsrücken zwischen den beiden Gipfeln an und halten uns beim Aufsteig leicht links. Kurz bevor wir den höchsten Punkt des Rückens erreicht haben, schwenken wir nach rechts, und steigen über den mäßig steilen Gipfelhang zum Kreuz empor (eine gute halbe Stunde ab der Hütte).

Abstieg/Abfahrt: wie Aufstieg. Die Serpentinen des Forstwegs unterhalb der Schönkahler Hütte lassen sich über den ausgeschilderten Weg (grüne DAV-Schilder) abkürzen. Es dürfen ausschließlich diese Abkürzungen benutzt werden, da sich abseits der Wege Wildschutzgebiete befinden und die Hänge neu aufgeforstet werden (siehe auch Infotafel am Ausgangspunkt).

Einkehrmöglichkeit: Unterwegs keine.

  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
1000 m - 1456 m + 1:40 1:40 Schönkahler Hütte
1456 m - 1688 m + 0:35 2:15 Schönkahler
1688 m - 1456 m + 0:30 2:45 Hochalm
1456 m - 1000 m + 1:15 4:00 Parkplatz zwischen Pfronten und Grän

Autor: Didi Hackl
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Gipfelbuch
Gesamtbewertung der Tour „Schönkahler“:
sehr empfehlenswert
Im Durchschnitt 5 von 5 (1 Bewertung)

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