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Deutschland  Chiemgauer Alpen

Hochries (1569 m), Karkopf (1496 m) von Spatenau

T3 - Anspruchsvoller Bergwanderweg T3
Dauer Aufstieg
Aufstiegszeit
2:30 h
Dauer Abstieg
Abstiegszeit
2:30 h
Strecke
Strecke
10,1 km
Höchster Punkt
Höchster Punkt
1569 m
Höhenmeter Aufstieg
Höhenmeter
890 m
Höhenmeter Abstieg
Höhenmeter
890 m

Von Spatenau auf die Hochries

  • Beliebte Wanderung auf die Hochries mit herrlicher Aussicht über das Chiemgau und die Chiemgauer Alpen
  • Aufstieg von Spatenau über die Seitenalm zum Gipfel mit Einkehrmöglichkeit in der Hochrieshütte
  • Abstieg über den Karkopf oder wahlweise Umgehung auf der Nordseite mit Rückweg über die Doaglalm
Didi Hackl
Tourenbericht von Didi Hackl

Wegverlauf:

Wanderparkplatz Spatenau (800 m) - Hochries (1569 m) - Karkopf (1496 m) - Doaglalm (980 m) - Spatenau (800 m)

Charakter:

Bis zum Gipfel der Hochries handelt es sich um eine mittelschwierige Bergwanderung. Auch der Übergang zum Karkopf ist leicht. Die Überschreitung des Karkopfs Richtung Feichteck ist deutlich anspruchsvoller. Hier wartet eine kurze schrofige und ausgesetzte Kraxelpassage, die bei Nässe unangenehm ist. Für eine Überschreitung des Karkopfs sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit notwendig. Der Karkopf lässt sich auch auf seiner Nordseite auf einem unschwierigen, breiten Weg umgehen.

Anfahrt:

Autobahn München - Salzburg, Ausfahrt Achenmühle. Nach der Ausfahrt links, in Achenmühle rechts Richtung Grainbach und in Grainbach nicht nach links zur Hochriesbahn abbiegen, sondern rechts halten und bis zum gebührenpflichtigen Wanderparkplatz Spatenau fahren.

Koordinaten des Ausgangspunkts:

47.74979877, 12.21764445

Karte:

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Tourenbeschreibung:

Der Hausberg von Rosenheim mit der am Gipfel gelegenen Hochrieshütte zieht viele Besucher an. Besonders die Hochriesbahn sorgt dafür, dass man am Berg eher selten allein ist. Aber auch zur Revisionszeit der Seilbahn kann es an schönen Herbstwochenenden passieren, dass man in der Hochrieshütte für seine Pfannkuchensuppe anstehen muss. Dennoch sieht man auf der Hochries gerne über eine Menschenansammlung hinweg, denn die Einkehrmöglichkeit am Gipfel inklusive wunderbarem Ausblick auf das Chiemgau und die Chiemgauer Bergwelt entschädigen für alles. Etwas ruhiger geht es am benachbarten Karkopf zu, den man in einer schönen Kammwanderung vom Hochriesgipfel erreichen kann. Eine Überschreitung des Karkopfes ist deutlich anspruchsvoller und wartet im Abstieg zur Pölcherschneid mit einer ausgesetzten und bei Nässe nicht empfehlenswerten Kletterei im Schrofengelände auf. Der Karkopf lässt sich auch auf seiner Nordseite auf einem unschwierigen, breiten Weg umgehen.

Aufstieg:

Vorschaubild 1Am Wanderparkplatz Spatenau wählen wir den breiten Weg, der Richtung Doaglalm und Hochries führt. Durch lichten Wald steigen wir in gemütlicher Steigung aufwärts. Schon bald können wir den Fahrweg verlassen und über einen steileren Waldpfad den breiten Weg abkürzen. Sobald wir wieder auf den Fahrweg treffen, führt uns dieser zu einer freien Almfäche. Hier biegen wir allerdings nicht nach rechts zur Doaglam ab, sondern halten uns links Richtung Hochries. Wir passieren ein Almgebäude und kurz darauf mündet der breite Weg in einen schmalen Pfad.

Vorschaubild 2Über einen grasigen Rücken steigen wir nun im freien Gelände in moderater Steigung weiter bergauf. Die Aussicht auf die umliegende Bergwelt und auf das Chiemgau mit dem Simssee wird von Schritt zu Schritt immer weitreichender. Unterhalb der Seitenalm nimmt die Steigung des Weges deutlich zu. Wir passieren das schön gelegene Gebäude der Seitenalm und wandern entlang einer Felswand auf den Sattel zwischen Hochries und Karkopf zu, den wir gute 1 ½ Stunden nach Aufbruch am Wanderparkplatz Spatenau erreichen. Am Sattel wenden wir uns nach links und spazieren innerhalb von 20 Minuten hinüber zum Gipfel der Hochries.

Abstieg:

Vorschaubild 3Für den Abstieg wählen wir den Weg über den Karkopf. Hierzu folgen wir dem Kammverlauf zurück in die Einsattelung zwischen Hochries und Karkopf. Hier lassen wir beim Wegweiser unseren Aufstiegsweg rechts liegen und wandern über einen schmalen Pfad geradeaus auf den Karkopf zu. Am tiefsten Punkt zwischen Hochries und Karkopf passieren wir ein Wegkreuz und steigen im Anschluss steil hinauf zur grünen Gipfelkuppe des Karkopfs. Wer den Karkopf auslassen möchte, hält sich am Sattel rechts und umgeht den Karkopf auf einem breiten Weg an seiner Nordseite.

Vorschaubild 4Nach einer Gipfelrast überschreiten wir den Karkopf und orientieren uns in Richtung Feichteck, der nächsten Erhebung im langen Kammverlauf. Über steile und bei Nässe unangenehm rutschige Schrofen steigen wir vom Gipfel in die Einsattelung zwischen Karkopf und Feichteck hinunter. Wer noch nicht genug hat wandert von hier innerhalb von 20 Minuten hinauf zum Feichteck. Für den direkten Abstieg halten wir uns am Fuße des Feichtecks schräg rechts und spazieren über die Doaglalm hinunter zum Wanderparkplatz Spatenau.

Alternative Anstiege zur Hochries:

Einkehrmöglichkeit:

Doaglalm (980 m), Tel. +49 (0)8032 82 19. Von April bis Oktober Samstag, Sonntag, Dienstag und Mittwoch von 10:00 bis 18:00 Uhr. Bei schlechtem Wetter ggf. abweichende Öffnungszeiten. Ruhetage sind Montag, Donnerstag und Freitag. Von November bis März Samstag und Sonntag geöffnet. Aktuelle Öffnungszeiten siehe Homepage der Alm.

Einkehr- & Übernachtungsmöglichkeit:

Hochrieshütte (1568 m), DAV Sektion Rosenheim, Tel. +49 (0)8032/8210. Beinahe ganzjährig geöffnet. Betriebsurlaub und aktuelle Öffnungszeiten siehe Homepage der Hütte.

Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
Aufstieg800 m- 1330 m+ 1:451:45Seitenalm
Aufstieg1330 m- 1569 m+ 0:452:30Hochries
Abstieg1569 m- 1496 m+ 0:453:15Karkopf
Abstieg1496 m- 980 m+ 1:154:30Doaglalm
Abstieg980 m- 800 m+ 0:305:00Wanderparkplatz Spatenau
Gipfelbuch

★★★☆☆
Eintrag von AlpenNeo

12.03.2023  Sehr gut als Wintertour zu machen, je nach Schneeauflage aber entweder Grödeln oder sogar Schneeschuhe hilfreich....

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Eintrag von Sara

05.01.2026  Hallo Bergfreunde, wer hat Lust mit mir w 47, in der Nähe von Landshut zuhause, Bergtouren zu erleben. Bislang war ich...

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